Logbuch : Kopenhagen > Oz

Heute fällt der Titel sehr modern aus, da wohl nicht alle Leser das Zeichen „>“ mit „ist besser als“ gleichsetzen. Egal, also hier kurz zu meiner Woche, die sich wie Urlaub ohne Urlaub anfühlte.

Gleich am Montag entschied ich mich spontan für die Sichtung von „Black Mirror“, einer Serie, von der ich davor nichts kannte. (siehe früheren Eintrag) Das war neben dem Wocheneinkauf und der Beschäftigung mit meinem Musik-Journal so ziemlich der Tag.

Der Dienstag ähnelte dem vorigen sehr und endete wieder mit einem äußerst amüsantem Couchsurfing-Treffen (ua. wegen „Wortschatzauffrischung“ mit „fap“ und „schluck“), welchem ich bis zum Ende beiwohnte, obwohl das vielleicht Folgen haben würde.

Kopenhagen_CBR_2013Denn für Mittwoch hatte ich eine Kurzreise auf dem Plan, welche mich rekordverdächtig früh aufstehen ließ (4 Uhr morgens). Nach einem kleinen Frühstück ging ich im Sauseschritt durch die KTV zu Y., wo sich dann herausstellte, dass ich mir den Sauseschritt hätte sparen können. Egal, frieren tat ich danach jedenfalls nicht. Die Fähre nach Gedser hatte eine leichte Verspätung, war aber sehr angenehm, da es so gut wie keinen Wellengang gab. In Dänemark angekommen wollte uns das Navi nicht auf die Autobahn lassen, da man via Landstraßen scheinbar ein paar Kilometer sparen würde und dies die Priorität bei den Gerät-Einstellungen war. (Das wurde für den Rückweg natürlich behoben.)
In Kopenhagen interessierte Y. die „Hochschullandschaft“, wodurch ich zwei Campus-Gelände kennenlernen konnte. Also bei der Ausstattung kann man sich nicht beklagen. Und auch die Fahrrad-Affinität der dänischen Studierenden finde ich sehr sympathisch, weniger hingegen das „Mode-Bewusstsein“ (Stichwort Hipster). Zum Abschluss der Reise machten wir noch eine Tour durch die Innenstadt, die dank mangelnder Wendemöglichkeiten für Autos sogar ausgedehnt wurde.
Auf der Rückfahrt zur Fähre machte sich bei mir dann der Schlafmangel bemerkbar (für etwa 6 Lieder in der Playlist). Die Überfahrt war wieder sehr angenehm ruhig.

MAU_konzert_2013Auf den Donnerstag habe ich mich seit Monaten gefreut, denn nach einem Jahr ergab sich erneut die Gelegenheit, mit Lee MacDougall und Tom Lüneburger zwei äußerst talentierte Musiker im Doppelpack zu erleben (im nahe gelegenen MAU-Club). Dagegen war der Kinonachmittag (der neue „Oz“-Film) zum Vergessen. Effekte und ein paar hübsche Schauspielerinnen allein machen keinen guten Film aus.
Also zum Konzert: oh, wie schön, wenn man nicht nur von der erstklassigen Darbietung begeistert wird, sondern dazu noch die Lieder kennt. (Hatte nach dem letzten Erlebnis gleich in 4 Alben investiert.) Sogar meine Lieblingslieder wurden gespielt. (Kannte die Setlists nicht im Vorfeld.) Und nicht zuletzt machten auch die Plaudereien mit Fans und Künstlern den Abend perfekt. (Das konnte auch das stürmische Wetter nicht verhindern.)

Der Freitag wollte für mich nicht so recht in Gang kommen. Wie gut, dass ich (am Frauentag 2013) keine wirklichen Pläne hatte. Zum Abend hin verdichteten sich die Tendenzen für einen Ausflug mit F. und C. nach Lichtenhagen, wo eine Bollywood-Party veranstaltet wurde. Diese war auch sehr unterhaltsam. Erfreulicherweise war die Musik sehr modern gehalten. Und es gab sogar indische Kostproben kulinarischer Art – manche davon auch gut gewürzt. Und wenn man schon mal in Lichtenhagen ist, kann man doch gleich noch zum ST-Club aufbrechen, oder? Na ja, warum auch nicht? Immerhin war wieder „Bad Taste“ das Motto. Okay, aufgrund fortgeschrittener Zeit war mit Anstehen zu rechnen, aber die Wartezeit hielt sich zum Glück in Grenzen. Fazit: schöner (langer) Abend.

Samstag verschoben sich meine Reisepläne in die Heimat um ein paar Stunden, was mir aber die Laune am späten Frühstück nicht nahm. Wir hatten eine neue Leberwurst-Marke getestet, die unglaublich gut ist. So gut, dass ich das hier vermerken muss.

Tja, und dann war halt Wochenende – mit den Dingen, die ich gern am Wochenende unternehme: lesen, Serien schauen… und wieder lesen. Unter anderem versuche ich, bei „Arrow“ auf den aktuellen Stand zu kommen, auch wenn die Serie nicht unbedingt sehr gut ist. Und dann las ich ein paar alte Lobo-Comics (auf Deutsch), die mich daran erinnerten, warum ich mit Lobo nicht viel anfangen kann. Die Figur finde ich zu platt, die Geschichten zu belanglos und nicht mal lustig.

Es verbleibt im Schneegestöber auf Rügen
F.

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