Logbuch : Oscars und ein Tiefseetaucher

Nach ein paar gedankenbezogenen Einträgen gibt es hier (zu gewohnter Zeit) einen Wochenrückblick:

In der Nacht zum Montag habe ich noch fleißig gebloggt, mich dann aber nicht auf die Live-Berichterstattung zur diesjährigen Oscar-Verleihung eingelassen – trotz Urlaub. Nein, stattdessen bin ich am Montag-Vormittag in Krisenstimmung vor die Tür gegangen, weil ich nicht wollte, durch irgendeine Zeitungstitelseite oder Radioansage über Gewinner informiert zu werden. Und es hat geklappt. Am Nachmittag habe ich ohne Vorwissen die Oscars 2013 (bei zeitsparender 1,3-facher Geschwindigkeit) gesehen inklusive des heiteren Specials der Jimmy-Kimmel-Show. Ergebnis: ich fühlte mich unterhalten und war mit vielen Entscheidungen der Academy sehr glücklich. („Life Of Pi“ wurde zum Abräumer des Abends.)

Der Dienstag war wohl mein termin-reichster Tag der Woche – und alle konnte ich bewältigen. Der Tag ließ sich dann ganz entspannt beim Couchsurfing-Treffen im „Stadtkind“ ausklingen, wo wieder viele Gesprächsthemen behandelt wurden. Unter anderem erzählte J. vom „Median“, eines alternativen Szene-Lokals, das man erst mal finden muss. (Ob ich diesen Ort je von innen sehen werde?)

Am Mittwoch fiel mir wieder ein, dass ein besonderes Fußballspiel auf dem Plan stand – und dieses wurde sogar nicht den Pay-TV-Sendern überlassen. (Ja, so genau kenne die Aufteilung der Senderechte nicht.) Und da war ich so „frei“ und lud mich bei S. zum Schauen ein, die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollte. Ich glaube, dass sie trotz Angeschlagenheit und unschönem Spielendstand wie ich einen netten Abend hatte. (Falls nicht, möchte ich bitte informiert werden.)

Der Heimweg von der Arbeit fiel mir am Donnerstag (wie vermutet) nicht so leicht – und das lag nicht an der Masse meiner Taschen, die nebst Rechner die restlichen persönlichen Gegenstände des Raumes enthielten, den ich gern „Büro“ nannte. Weniger Zeug woanders führt zu mehr Zeug in den eigenen vier Wänden – und damit zu „Sortier-Bedarf“.

Das fiel mir nicht zuletzt Freitag auf, obwohl ich noch ein paar Vereinbarungen wahrnahm – und somit auch die Sonnenstrahlen draußen. Abends vereinbarten G., U. und ich eine Zusammenkunft im Geier, zu dem sich C. noch gesellte, die uns an ein paar Grundlagen des Projektmanagements erinnerte. U. hatte sichtlich Spaß daran, mich nach (für mich) schlimmeren Filmen als „Total Recall“ (von 2012) zu fragen. Für mich begann der Spaß dann erst, als wir im Farellis noch eine freie Sitznische fanden und ich die Gelegenheit nutzen konnte, um etwas zu kosten, von dem ich zuvor nur gehört habe. Die Bestellung aufnehmend fragte mich die nette Bedienung sogleich, ob ich denn gut gegessen hätte – so viel also zur Legende um besagte „Kostprobe“. (Fun Fact: hatte ich eigentlich nicht an dem Abend.)

screen-captureIm Nachhinein kann ich dieser „Challenge“ noch das „Schlummifix-Prädikat“ AAA verleihen, denn schlafmäßig verlief zum Samstag alles wunderbar. Noch kurz einen Einkauf an den Tagesbeginn gestellt, und ich konnte im Anschluss mit G. zu Y. gehen, wo uns „American Pancakes“ erwarten sollten. Die Zubereitung bzw. der Verzehr war reichlich improvisierter Natur (Stichwort Pfannenwender-Alternative), denn die Milch war „dünn“ und ein Sirup nicht mehr gut. Insofern würde ich der (importierten) Mischung durchaus noch eine Chance geben und gegebenenfalls erst dann beschließen, dass solche „Kuchen“ nichts für mich sind.
Am Nachmittag sah ich eine abermals sehr unterhaltsame Episode „Real Time with Bill Maher“ und zum Abend erfasste mich eine Lese-Laune wie schon lange nicht mehr. Und so las ich viele Comics – das Meiste „Batman“- oder „X-Men“-bezogen. Und dann beschloss ich, für einen Samstag relativ früh ins Bett zu gehen.
(Da fällt mir ein, dass ich neuerdings versuche, geschaute Episoden bei „trakt.tv“ zu bewerten. Das nur nebenbei.)

Heute begann ich den Tag mit „SNL“, einem kleinen Frühstück und einem Spaziergang in die Innenstadt, wo ich mit P. „Quartett“ im Kino gesehen habe. (Na? Hat jemand gemerkt, dass ich bis Sonntag sonst keinen Kinobesuch in dieser Woche gehabt hätte?) Der Film war sehr schön – und ein halber „Landschaftsporno“. Das Filmteam muss ja zu Drehzeiten echt super Wetter in Taplow, England, abgefasst haben, dass da so viel Idylle auf die Leinwand gezaubert werden konnte. (Ob das bei einem schottischen Setting ebenfalls möglich gewesen wäre?) Na, wie dem auch sei, der Film war schön, aus meiner Sicht auch kinowürdig, was mich froh macht, diesen Besuch noch nachzuholen.
Am Nachmittag war ich dann wieder an der frischen Luft (inklusive Sonne) und konnte mit G. beobachten, wie eine Horde Teenager irgendwelche flashmob-artigen Aktionen am Pornobrunnen und in der Breiten Straße unternahmen. Ach, und ich weiß nun, wo die amerikanische Burger-Bude ist, welche sogar (festhalten!) Root Beer und Cream Soda (der Marke A&W) im Angebot hat. Oh happy day! (Leider war da zu.) Und damit nicht genut: es sieht so aus, als ob die „Eisscholle“ in der KTV in etwa 2 Wochen wieder geöffnet ist.

Und wo ich schon bei der Zukunft bin: folgende Filme könnte ich mir demnächst anschauen: „Die fantastische Welt von Oz“, „Nachtzug nach Lissabon“, „Hitchcock“, „Immer Ärger mit 40“, „Sightseers“, „Jack and the Giants“ und „G.I. Joe: Die Abrechnung“.

Es verbleibt auf „Family Guy“-Entzug
F.

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