Gilgamesh

Erst kürzlich habe ich diesen Titel wieder für mich entdeckt – und das im doppelten Sinne. Einerseits heißt so das eine Lied von Gypsy & The Cat, welches ich mehrfach gesucht hatte (versehentlich unter „The Magic Wall“), und andererseits beziehe ich mich damit auch auf das gleichnamige ganze Album, das ich empfehlen kann. Mittlerweile hat die Band ja schon wieder ein neues Album draußen, für das ich mich aber noch nicht wirklich begeistern konnte (im Sinne von Neugier und so).
(Ach, Einleitungen wie diese fehlten mir.)

Nachtrag zum letzten Eintrag: Die Politiker haben seit Freitag für eine Enttäuschung mehr gesorgt. (LSR) Am bemerkenswertesten daran finde ich die „Enthaltung“ der überregional bekannten Spitzenvertreter. Nur weiter so! Kann man hoffen, dass sich manche Wähler beim nächsten Urnengang daran ein Beispiel nehmen.

Apropos Wahlen: Über Fefes Blog habe ich mir heute ein paar Details zur britischen UKIP-Partei durchgelesen (Stichwort Programm) und sehe es als ein weiteres Beispiel dafür, dass es politisch in Großbritannien nicht viel besser aussieht.

Aber warum schreibe ich das hier? Vielleicht um zu signalisieren, dass es mir nicht ganz so egal ist, was in der Welt passiert. Als Konsequenz lebe ich dafür mit zusätzlichen Quellen für schlechte Laune. Daher kann ich verstehen, wenn sich Zeitgenossen für den Quark gar nicht erst Zeit nehmen wollen.
Und ist das nun gut? Muss ich das beurteilen? Für jedwede Auslegung gibt es im Netz ausreichend Untermauerung. Wie soll man da Objektivität bewahren? Vielleicht mit einer Portion Skepsis – selbst wenn Sachverhalte für die eigene Auffassung wunderbar dargestellt werden.

Beispiel: bedingungsloses Grundeinkommen. Klingt zunächst super. Ich selbst bemerkte den Haken am Begriff zunächst nicht – nämlich das Adjektiv „bedingungslos“. Denn wie kann eine Versorgung losgelöst von Bedingungen sein? Man stelle sich einen Automaten vor, der auf Knopfdruck 20 Euro ausgibt – ohne Bedingung. Gerissene Leute würden davor stehen und sich die Taschen voll machen, vielleicht sogar noch dafür sorgen, dass andere nicht so schnell am Zuge sind etc.. Denn „ohne Bedingung“ impliziert „ohne Limit“. Wenn nach der allgemeinen Auffassung jeder Bürger nur einmal (pro Zeitintervall) an der Reihe ist, wäre das schon die erste Bedingung. „Bürger“ ist aber auch eine Bedingung, die es zu definieren gäbe. Und das müsste nicht zuletzt wahrscheinlich erfasst werden, um Missbrauch vermeiden oder feststellen zu können. (Demnach ggf. noch Registrierung als Bedingung.) Merke: „bedingungslos“ im wortwörtlichen Sinn grenzt an Utopie.
Nichtsdestotrotz ist das Konzept einer (irgendwie geregelten) einheitlichen Grundversorgung interessant… und vielleicht auch einen Versuch wert, wenn die Bereitschaft groß genug ist.

Es verbleibt der Musik von Gypsy & The Cat lauschend
F.

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