Forever changed

Es wird mal wieder Zeit für einen Eintrag, welcher nicht unter „Ansichtssache“ oder „Logbuch“ einzuordnen ist. Und da nehme ich natürlich wieder einen Songtitel als Überschrift. (Fehlte mir schon richtig.) Das referenzierte Lied stammt von Carrie Underwood, deren aktuelle Musik mir in den vergangenen Wochen immer mehr gefällt, und handelt von einer rührenden Geschichte über eine Mutter. (Keine Ahnung, ob das biografisch angehaucht ist.)
Abgesehen von der neugefundenen Verbundenheit zu dieser Musik hat der Titel auch gewissermaßen Bezug zu meinem Alltag, was aber an anderer Stelle behandelt wird.

Nun zum Anliegen. Und da wird es wieder politisch. Fast jeden Tag gibt es Meldungen, die nicht gerade Hoffnung auf die Zukunft machen. Und wenn dann noch Hintergrundinformationen erwähnt werden, die prima in etwaig ausgerichtete Spekulationen passen, rundet sich das Bild einer suboptimalen Welt ab. (Und das ist nur verblümte Formulierung.)

Beispiel 1 betrifft den nun schon monatelangen Hickhack über ein Gesetz, dessen Notwendigkeit aus meiner Sicht nie ausreichend kräftig begründet wurde. Wo man sonst standardmäßig auf die selbstständige Regelung durch den Markt verweist, soll nun ein Sonderfall geschaffen werden. Und warum? Damit Entschädigung gefordert werden darf, wo dies bisher nicht möglich bzw. teilweise widersinnig ist. Und wer profitiert? Ganz klar eine Lobby. Und zwar eine, die genügend Druck in Regierungskreisen erzeugen kann und dazu noch eine differenzierte Betrachtung des Vorhabens seitens der Allgemeinheit beeinflussen kann. Was gemein als Zensur angeprangert werden kann, lässt sich nämlich auch gut zum Verschweigen verwenden. Ganz nach dem Motto: was nicht passt, wird passend gemacht.
(Das Bild verlinkt den dazugehörigen Artikel bzw. den Demo-Aufruf der digitalen Gesellschaft)

Und was passieren kann, wenn eine Lobby genau das Gegenteil von Verheimlichen will, zeigt Beispiel 2. Auf geschickte Weise lassen sich Daten sammeln und verwerten. Das ist zwar in vielen Fällen an der Tagesordnung und je nach Lebensstil so komplex, dass ein Zurückverfolgen kaum möglich erscheint, aber in diesem Fall insofern heikel, weil hier teilweise nicht mal eine Unterschrift notwendig ist bzw. von informierter Einwilligung nur bedingt die Rede sein kann. Aber hey, man bekommt ein Buch dafür… und wer-weiß-wie-viele Anrufe und Postsendungen zu Werbezwecken dazu.

Diese zwei Beispiele belegen erneut, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Und aufmerksames Verfolgen des Zeitgeschehens bietet stets ausreichend Möglichkeiten für den Frustaufbau. Und was sind eigentlich unabhängige Medien? 😛
So, zum Ausgleich gibt es abschließend noch ein paar Tierfotos.

Es verbleibt vorm nächsten Lebensabschnitt
F.

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