Logbuch : gefangen im RTL2-Land

Wenn es ein Ereignis in den vergangenen 7 Tagen gibt, auf welches ich die Woche reduzieren könnte, dann ist das der Besuch im „Nightparc“. Aber der Reihe nach – und damit hallo zu einem weiteren Wochenrückblick.

Der Montag verlief erneut erstaunlich „standardisiert“ – bin schon gespannt, ob mir das morgen auch gelingen wird. Also nichts wirklich Berichtenswertes. Zum Wochenstart gibt es üblicherweise meist viele Updates und Terminplanungen für die kommenden Tage.

Am Dienstag machte ich es mir bequem für einen Filmabend. „Flight“ ist durchaus sehenswert, wenn man danach nicht gleich einen Flug nehmen möchte oder gerade ein Abstinenz-Phase in Sachen alkoholische Getränke durchlebt. (7/10)

Wenn ich die Kalender-Angaben richtig deute, ist es mir Mittwoch gelungen, früh ins Bett zu gehen. Wobei ich an dem Tag noch einen interessanten Podcast von Kevin Smith gehört haben (aus seiner Reihe „Fatman on Batman“). Dort war Autor Kyle Higgins zu Gast, der zufälligerweise einen sehr ähnlichen Einstieg ins Comic-Lesen fand wie ich (damals in den 90er Jahren) und zu dessen Lieblingscharakteren auch Nightwing gehört. Aktuell schreibt er sogar diese DC-Comic-Serie und ist auch ambitioniert, einen guten Run hinzulegen. Nur leider kommt das bei mir nicht so rüber. Ich war ja damals schon nach den ersten 6 Heften bedient – im Sinne von „nicht begeistert“. Auch die weiteren Ausgaben, die ich noch überflogen habe, waren maximal „okay“. Aber na ja… ich habe mir trotzdem seien Mini-Serie „Gates of Gotham“ vermerkt, die er mit Scott Snyder geschrieben hat.

Donnerstag war wieder Couchsurfing-Treffen-Tag – und diese Woche ging es sogar mal an einen Ort, den ich in Rostock noch nicht besucht hatte. Das Gastbrauhaus Trotzenburg liegt relativ abseits von der Innenstadt, ist aber dank Straßenbahn sehr gut zu erreichen. Und wenn man schon mal in einem Brauhaus ist, steht relativ schnell fest, was es zu probieren gibt. Zudem gesellten sich wieder ein paar „Stammgäste“ zur Runde sowie ein „Neuzugang“.

Letzterem verdankte ich dann gleich am späten Freitag die spontane Planänderung, nach dem Kinobesuch in Lütten Klein noch ins ST zu gehen. Zuvor durfte ich bei M. einem taufrischen Ubuntu-Rechner Windows 7 „aufdrücken“, was netzwerkseitig ein paar Ungereimtheiten hinterließ, die nun hoffentlich behoben sind. (Stichwort Treiber) In Lütten Klein gönnte ich mir seit Langem wieder einen Döner, bevor wir in „getrennter Runde“ „Gangster Squad“ sahen. Dieser Film schockiert zunächst mit Gewaltdarstellungen und entwickelt sich dann zu einem spannenden Polizei-Krimi, welcher teilweise auf wahren Begebenheiten im Amerika der 40er Jahre basieren soll. (7/10)
Welch Ironie, dass ich an einem Tag sowohl eine schockierende Dokumentation über dubiose Machenschaften während des Wiederaufbaus Deutschlands als auch einen Film mit Themenschwerpunkt Korruptionsbekämpfung gesehen habe. Schade, dass es nur einen Aspekt davon im wahren Leben der Gegenwart zu geben scheint.
Ach ja, der ST-Besuch war auch ganz nett – dafür, dass ich eigentlich niemand Bekannten dort gesehen habe und statt dessen „erkannt“ wurde. (ein komischer WTF-Moment)

Dementsprechend spät wollte ich am Samstag aufstehen, was allerdings teilweise „sabotiert“ wurde, da es nur eine Wand von meinem Bett entfernt Räumungsarbeiten gab, auf die ich im Halbschlaf lieber verzichtet hätte. Na ja, habe ja ausreichend Kopfhörer in Reichweite. Meine erste „Amtshandlung“ nach dem Aufstehen war dann ein Einkaufsbummel, um die Vorräte aufzufüllen. Kurz darauf war es an der Zeit für die Tagesbeschäftigung, die mich zu S. brachte, wo wir Hefeteig zu Käse-Schinken-Stangen und einer Käse-Schinken-Kringel-Torte verarbeiteten. Auch der (gekaufte) Keksteig, den ich seit Wochen im Kühlschrank hatte, wurde endlich gebacken. (Sandkekse mit Marzipan-Kern) Und dann war da noch ein kleines Schoko-Fondue plus Obstsalat. Welch ein Festmahl. Dazu noch ein Indiana-Jones-Film – und die Welt war in Ordnung. Aber der Tag war noch lange nicht vorbei.
Zum Abend lud M. die Couchsurfing-Runde ein – sozusagen als „Pre-Show“ vor dem Weggeh-Abend. Und dieser wandelte sich scheinbar im Minutentakt. Ursprüngliche Idee war die „Lohro-Klubnacht“, dann machten wir uns zum LT-Club auf (inklusive Schneegestöber) und landeten danach im Bus nach Lütten Klein, wo ich erstmals den „Nightparc“ erleben durfte. Wie man dem Titel vielleicht entnehmen könnte, hatte das schon ein wenig was von Kulturschock. Da halfen auch keine Freigetränke. Vielleicht war es auch einfach ein suboptimaler Tag bzw. zu spät. Von den drei Floors gefiel mir der „Black/Hip-Hop“-Raum noch am besten. Schöner war jedoch die Tatsache, dass der ÖPNV auch in den frühen Morgenstunden seinen Dienst leistete und wir trotz Neuschnee reibungslos nach Hause kamen. (keine Selbstverständlichkeit)
Die einzig offene Frage nach dem Tag war: Wer hat bloß für Joey angerufen? 😛

kickerHeute nahm ich gleich nach dem Aufstehen die Gelegenheit war, mit Freunden Indisch essen zu gehen. Im Anschluss daran las ich ein Paperback und entschied mich spontan für die von J. vorgeschlagene Schneeballschlacht am Hafen. Zum Aufwärmen gingen wir dann in den Pleitegeier, wo ich zum Kicker-Spielen überredet wurde und mich nicht mal so schlecht angestellt habe. Schließlich fand ich meinen Wochenabschluss mit einer neuen Folge „Saturday Night Live“, Filmbewertungen und -empfehlungen bei trakt.tv und diesem Eintrag.

Es verbleibt verständlicherweise  irgendwie erschöpft
F.

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