Logbuch : Christmas-Shopping in London

Eigentlich würde ich lieber nicht eine so offensichtliche Überschrift nutzen, aber letztendlich beschreibt es genau das, was ich am Wochenende gemacht habe.

Die Kurzreise begann am Freitag unangenehm früh, weil ich flug-technisch nicht zu knapp planen wollte. Umso gelassener war ich dann auch, als der sehr pünktliche IC nur Meter vor dem Hamburger Hauptbahnhof wegen einer Weiche pausieren musste – 20 Minuten lang. Ich hatte ja Zeit. Und davon sogar noch mehr, als der Flug um fast eine Stunde später als geplant begann. Zur Ablenkung genehmigte ich mir eine neue „Glee“-Folge und ein paar Kapitel vom „Hobbit“. Dann im Hotel angekommen wechselte ich von Schnee-Stiefeln auf Alltags-Halbschuhe, denn in London war scheinbar noch Herbst. (Möglicherweise gab es dort auch schon einen leichten Wintereinbruch, aber definitiv nicht so intensiv wie bei uns.) Dann ging es auch schon in die Innenstadt – und diese war (wie sollte es an einem Freitagabend sein) voll.

London im Dezember 2012Damit wäre ich schon beim Schnappschuss des Eintrags. Kritische Betrachter mögen die Schleichwerbung bitte verzeihen. Viel mehr zählt der obere Bildinhalt (Stiichwort Grußbotschaft). Ferner möchte ich damit darauf verweisen, dass meine Ankunft am Piccadilly Circus im wahrsten Sinne des Wortes „erhellend“ war. Ich weiß nicht, ob die LED-Bildschirme ein Upgrade erfuhren, aber an Leuchtkraft mangelt es denen nicht.

Knapp 2 Stunden später hatte ich die ersten vollen Taschen wieder im Hotel abgeladen und konnte mich der Abendgestaltung widmen, welche mich ein weiteres Mal in vertraute Gefilde führte – die Gegend um „London Bridge“ – oder vielleicht bald „New Mordor“ genannt (wegen dem imposanten Shard-Tower). Eine Impro-Comedy-Veranstaltung von der RH Experience später, tat sich die heitere Gemeinschaft noch kurz auf zum Fastfood-Tempel um die Ecke und danach in Richtung Soho, wo das Nachtleben pulsiert – wie wohl auch so manche Nachtschwärmer-Blase. (Ich will nicht wissen, was da alles durch die Gehweg-Steinrillen fließt.)
Bei mir meldete sich jedenfalls die Müdigkeit – daher kann ich nicht sagen, wie lange bzw. wo es da noch so hinging.

Der Samstag hätte für mich zwar ruhig später anfangen können, hat mich dann aber doch nicht lange zögern lassen, den Tag zu nutzen. Noch nachts ein wenig die Oxford-Street entlang zu bummeln stellte sich als vorteilhaft heraus, da ich so schnell ausmachen konnte, welche Läden ich bei Tageslicht und geöffnet inspizieren wollte. In der Nähe vom Disney Store ist übrigens eine Wafflemeister-Filiale auf der anderen Straßenseite. Respekt an die Leute, die den Geruch frischer (belgischer) Waffeln widerstehen können. (Für mich war es spätes 1A Frühstück.) Und natürlich darf ein Abstecher bei „Forbidden Planet“ für mich nicht fehlen.

Nachmittags durchquerte ich den Hyde Park, um die Versammlung (oder besser: das Gathering) zu finden, welches unweit des „Winter Wonderland“-Rummels ungeahnte Ausmaße annahm. Da angekommen, beteiligte ich mich an einer spaßigen „Secret Santa“-Runde und traf einige bekannte Gesichter. Natürlich verging das Tageslicht dann relativ frühzeitig und so kam es zur Übereinkunft, das Geschehen überdacht und mit Zugang zu Nahrung fortzusetzen – gleich neben dem Waterloo-Bahnhof. (Stichwort Pub Times) Muss ich noch schreiben, dass es spät wurde?
Ob es Eingebung oder eher Glück war, sei ein Mysterium – jedenfalls erwischte ich dann noch eine der letzten Bahnen in meine Richtung.

Ja, und am Sonntag wollte ich natürlich auch nicht zu lange ausschlafen – drum bin ich wieder unterwegs gewesen und habe noch ein paar „Touri-Ecken“ abgegrast – unter anderem den immer noch sehr stimmungsvollen Green Park, wo ich ein freches Eichhörnchen nur cm-weit vor der Linse hatte. Um die Mittagszeit machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen, wo ich noch ein paar „Rest-Pfund“ verballerte – überwiegend für Kohlenhydrate in unterschiedlicher Form. Hier verzögerte sich der Abflug nur um 20 Minuten. Ich hatte es mir eigentlich spannender vorgestellt, der Nacht entgegen zu fliegen – aber die Landung hat entschädigt.

Zur Ankunft dann noch eine Premiere: ich wurde vom Flughafen abgeholt. K. war so freundlich. Da ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, mir ihre Computer-Wehwehchen anzugucken. Die Verschnauf-Stunde in meinem Rückreise-Plan tat auch sehr gut. Am Hauptbahnhof war die Franzbrötchen-Sorte des Tages übrigens Mandel – leider nicht so umwerfend wie Nougat, aber einen Versuch wert. ;)Wie? Keine Verspätung? Öhm, nein, dieses Mal nicht. (Tauwetter hat wohl auch sein Gutes.)

Ja, und wie war es nun? Aufregend, schlafraubend, Plattfüße-tretend, lustig, lecker… und überwiegend viel zu warm für einen Wintermantel.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Ausschlafen
F.

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