Ansichtssache: Omamamia

Ich gebe eher selten deutschen Filmen die Chance, mich zu unterhalten. Im Fall von „Omamamia“ hat mir der Trailer aber so gefallen, dass ich gestern ohne großes Vorwissen in ein Kinoticket investierte. Und was kam dabei raus?

Die Geschichte über die „Flucht“ einer Großmutter nach Rom ist natürlich etwas an den Haaren herbeigezogen. Das wird allerdings durch die Charaktere (mitsamt guten Dialogen) relativiert, welche (wenn auch manchmal schwierig) im Gesamtbild liebenswürdig gehalten wurden.

Damit kann ich also behaupten, dass die Besetzung rundum gelungen ist. Neben der Hauptdarstellerin Marianne Sägebrecht ist hier auch Annette Frier zu nennen, die hier eine hysterische Familienmutter der Extraklasse spielt.

Auch positiv möchte ich die handwerklichen Aspekte betonen. Kamera-Einstellungen, Schnitt, Kulissen und Filmmusik haben ein kino-würdiges Format.

Fazit: eine leichte Familien-Komödie über Familienchaos und die Kunst, sich doch irgendwie damit zu arrangieren. Oder mit anderen Worten: man kann nicht alles im Leben planen. (7/10)

Es verbleibt mit weniger chaotischer Familie
F.

PS: ich mag es eigentlich nicht sonderlich, dass wir hierzulanden x verschiedene Fördereinrichtungen für Filmschaffende haben. Reicht ein Studio (wie in Amerika) nicht aus, das Budget zu stämmen, oder ist es eher eine Gunst-Geschichte?

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