Ansichtssache: Skyfall

Das Warten auf den aktuellen 007-Film war keine Leichtigkeit. Spätestens als im Netz erste Reviews auftauchten, hätte ich am liebsten die erstbeste Vorführung wahrgenommen. Aber wir konnten uns schnell auf einen Termin einigen, so dass es ein ausgedehnter Kinoabend wurde. Dabei ist „ausgedehnt“ gar nicht übertrieben, da der Film seine Länge hat.

Zunächst ist festzuhalten, dass der neue Film eine Achterbahnfahrt der Sonderklasse ist. Die Geschichte wird wirksam durch die Action-Szenen unterstützt, aber nicht davon getrieben. Spannung baut sich auf. Und Dialoge haben Sinn.

Die Effekte und Kulissen sind überwiegend sehr gut gewählt. Zwar gab es schon exotischere Schauplätze, aber für diesen Teil wirkt alles stimmig. (Ich mag ja London gern.)

Die Besetzung  gewinnt durch die drei Hauptfiguren, wobei vor allem Javier Bardem einen bleibenden Eindruck hinterlässt – sei es nun wegen seiner komischen Frisur oder der fiesen Art (Batman’s Joker lässt grüßen).

Zu den Schwächen: die Bond-Girls kamen schwach rüber und das Finale war ein wenig unspektakulär im Vergleich zum Verlauf des Films.

Fazit: wer James Bond mag, sollte diesen Film schauen. Es ist wirklich ein Paradebeispiel an modernem Spionage-Thriller (inklusive Retro-Stimmung) mit Charakter-Gehalt und signifikanten Veränderungen. (8/10)

Es verbleibt im Auftrag keiner Majestät
F.

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