Logbuch : Erkältung

Also diese Woche begann ziemlich unerfreulich. Am Montag brauchte ich eine ganze Weile, um in Gang zu kommen. Und wie gut, dass ich eine Woche zuvor in neue Taschentücher investierte – denn die waren nun nötig. Wie der Titel schon sagt, begegnete ich einer Erkältung.
Dass ich es trotz laufender Nase am Abend zum Kneipenquiz geschafft habe (nur auf Anfrage von S.), wundert mich im Nachhinein etwas. Ich war an dem Abend sehr am Ringen mit mir selbst. Egal, die Kombination Pfefferminz-Tee und O-Saft war eine sehr gute Idee – hatte ich mir im Ursprung bestellt. Nach einem Schluck vom Tee dann den Saft zu trinken, erfrischt herrlich.

Am Dienstag ging es wieder in ein Lokal (Grund: CouchSurfing-Treffen). Das „Plan B“ hat dieser Tage eine Herbstkarte mit Köstlichkeiten wie Bruschetta mit Kürbis oder auch heißen Apfelpunsch. Sehr zu empfehlen.

Im Ausgleich zu diesen längeren Abenden waren der Mittwoch und der Donnerstag relativ ereignislos – hatte mich gegen die Vorpremiere von „Die Vermessung der Welt“ (in 3D) entschieden. Die Kritiken waren mir nicht eindeutig genug.

Dafür gönnte ich mir am Freitag die Spätvorstellung von „Abraham Lincoln – Vampirjäger“, was (wie hier im Blog schon geschrieben) nicht den besten Eindruck hinterließ. Da war die Pilotfolge von „Elementary“ (der amerikanischen „Sherlock Holmes“-Serie in der Gegenwart und in New York) schon besser, die ich vorm Kinobesuch sah.

Am Samstag nahm ich mir vor, L. beim Umzug zu helfen. Das ging reibungsloser als angenommen – dauerte dafür länger als geschätzt. Zum Abend hin war noch ein Einkauf nötig, der mich (hungrig wie ich war) mehr erwerben ließ, als ich wollte. Ich kann es kaum erwarten, den Almette-Erdbeer-Frischkäse zu probieren. Zum Abendessen hatte ich dann „Real Time with Bill Maher“ als Unterhaltungsprogramm. Und meine Güte, der kann reden. Dabei interessiert mich die US-Politik gar nicht so. Das mag an der Übersättigung durch die vielen Wahlberichte liegen. Noch ein paar Wochen und die Würfel sind gefallen.

Heute sah ich zum Wachwerden einen Bericht über einen großen Comic-Laden in New York City, was mich dann auch gleich daran erinnerte, dass ich doch so viele ungelesene Comics habe. Also las ich einerseits den Band „Marvel 1985“ von Mark Millar und Tommy Lee Edwards. Ersterer ist ein favorisierter Schreiber, der mich hier nicht so ganz überzeugen konnte, und Letzterer hat mich dagegen total umgehauen mit dem Artwork. Ich bin immer noch beeindruckt. Früher (als Comic-Leser im Anfangsstadium) wären mir die Zeichnungen zu krakelig gewesen, aber heute sehe ich das anders.
Im Anschluss las ich „The Authority: The Lost Year – Book One“, was mich sehr an meine Jugend erinnerte. „The Authority“ war eine meiner Lieblingsserien. Dann verlor ich nach mehreren Neustarts das Interesse. Dieser Band hat gute Ansätze, setzt diese aber nicht so eindrucksvoll um. Aber dennoch interessierte mich der weitere Verlauf der Geschichte. Leider wurde das „Book Two“ nie herausgebracht, so dass ich die Maxiserie (insgesamt 12 Hefte) anderweitig zu Ende gelesen habe. Teilweise kamen hier sehr gute Zeichner zum Einsatz. Schade, dass es das WildStorm-Comic-Universum nicht mehr gibt.

Ja, und das war meine Woche.

Es verbleibt immer noch ein wenig verschleimt
F.

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