Ansichtssache: Die Wand

Es war Zufall, dass ich auf diesen Film überhaupt aufmerksam wurde, denn Trailer dazu hätte es in den „Blockbuster-Kinos“ nie gegeben. Kein Wunder, denn „Die Wand“ ist eher anspruchsvolles Arthaus-Kino.

Verfilmt nach dem gleichnamigen Buch, besticht der Film durch Minimalismus. Das merkt man vor allem an der Besetzung und der Filmmusik. Im Mittelpunkt steht eindeutig die Hauptdarstellerin Martina Gedeck, welche den Anforderungen gewachsen ist, eine Bandbreite an Emotionen zu transportieren.

Eine zweite „Gewalt“ auf der Leinwand stellt die Naturkulisse dar, welche ebenfalls in unterschiedlichen Facetten „funkelt“.

Da ich das Buch nicht kenne, kann ich auch nicht sagen, inwiefern der Film am Ende verändert wurde. Denn das Ende hätte ich mir einen Tick deutlicher gewünscht. Dabei ist anzumerken, dass es wahrscheinlich gar nicht beabsichtigt war, irgendwelche Erklärungen einzubauen.

Ja, der Film ist fast schon mehr Gedankenexperiment als Geschichte. Diese ließe sich prinzipiell in 2 Sätze zusammenfassen, was aber nicht den Gehalt des Films wiedergeben würde. Dazu zählen neben dem „Was“ noch das „Wie“ als auch die vielen Details.

Fazit: das ist kein leichter Film. Und auch keiner Lauter. Inwiefern er sehenswert ist, hängt davon ab, ob man sich auf die Thematik „Einsamkeit“ einlassen möchte – mit der Anmerkung, dass der Weg das Ziel ist. (7/10)

Es verbleibt in vier Wänden
F.

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