Ansichtssache: P!nk und ein paar Comics

Was ich in der vergangenen Woche noch schaffte und hier vergaß zu erwähnen, betrifft das neue Album von P!nk. Erstmals kann ich nun das Gesamtwerk um „The Truth About Love“ einschätzen. Und ja, das betrifft auch Bonus Tracks.

Zwar freut es mich, dass die Künstlerin nicht vollends auf den „Katy-Perry-Zug“ aufgesprungen ist, wie es sich andeutete durch die Singles „Raise Your Glass“ und „Fuckin’ Perfect“. Dies lag vornehmlich an der Wahl der Produzenten.
Und trotzdem nahm mich das erste Testhören nicht sonderlich mit. Das mag meiner Unaufmerksamkeit geschuldet sein. Viele Texte habe ich unzureichend beachtet. Aber allein der Klangteppich war überwiegend farblos. Mit Ausnahmen natürlich. Na, mal sehen, was Single-Auskopplungen, Musikvideos und Live-Auftritte noch bewirken können. Die aktuelle Single „Try“ beispielsweise wird durch die visuelle Umsetzung um Einiges aufgewertet.

Nun zur Lese-Ecke: nein, das Buch „The Perks Of Being A Wallflower“ habe ich immer noch nicht begonnen. Wie auch – bei all der Freizeitgestaltung der letzten Tage?

Dafür brachte eine kleine Aufräumaktion Comics zum Vorschein, die ich teilweise fast vergessen hatte:

Die Erstausgabe von „Haunt“ gehört dazu. Die Serie ist eine Gemeinschaftsarbeit von Spawn-Schöpfer Todd McFarlane und Image-Comics-Superschreiber Robert Kirkman (von ihm stammt unter anderem „The Walking Dead“). Zusammen mit den Künstlern Ryan Ottley und (meinem Favorit) Greg Capullo schufen sie eine Figur, die optisch an eine Mischung aus Venom (ein Spider-Man-Gegner) und Spawn erinnert, aber durchaus eine komplexe Entstehungsgeschichte vorweisen kann. Nach einem Heft kann ich zwar nicht sagen, wie gut die Serie ist, aber tendentiell ist Potential für Unterhaltung vorhanden.

Unterhaltung habe ich auch von der Nullnummer von „Voodoo“ (ein DC-Comic) erwartet, aber leider war der Begriff „Nullnummer“ auch Programm. Da half auch Zeichner Sami Basri nicht viel, der nach wie vor gute Arbeit abliefert. Die Geschichte war teilweise so dumpf, als wäre das vom Autor (Name unwichtig) hobby-technisch nebenbei verzapft worden. Kein Wunder also, dass die Serie eingestellt wird. Das bedauere ich dennoch, da der Anfang so vielversprechend war.

Zum Abschluss aber noch eine erfreuliche Entdeckung. Als vor vielen Jahren mal eine Miniserie im Batman-Umfeld mit dem Titel „Arkham Asylum: Living Hell“ erschien, war ich nicht so interessiert. Das lag daran, dass ich als unerfahrener Comic-Leser oftmals auf ansprechendes Artwork achtete. Zudem kannte ich da den Autor noch nicht. Heute verbindet man mit Dan Slott eher Spider-Man-Comics, welche er schon seit Jahren schreibt. Insofern handelt es sich hier um ein Frühwerk.
Wie dem auch sei… ich habe bisher nur Teil 1 (von 6) gelesen und bin sehr erfreut, wie bizarr der Auftakt ist. Schwarzer Humor mit ein paar überraschenden Wendungen vom Feinsten. Das werde ich hoffentlich bald weiterlesen.

Es verbleibt viel Lese-Stoff
F.

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