Taken by the sea

Und damit endet die Titel-Serie, in der ich jeweils den ersten Songnamen eines Darren-Hayes-Albums genutzt habe. In seinem aktuellen Langspieler nähert sich der Künstler wieder dem Mainstream. Ich würde es „Indie Pop“ nennen, wenn das nicht ein Widerspruch ist. Einerseits sind die Lieder sehr eingängig und dennoch nicht gleich zwanghaft zeitgemäß.

Was meine Zeit angeht, habe ich es wieder ein paar Tage ohne Eintrag ausgehalten. Insofern folgt hier wieder kurz ein Rückblick:

Am Montag habe ich meine kulinarischen Fähigkeiten erweitert und unter G.’s Anleitung an einer Tomatenbutter mitgearbeitet, die für Mittwoch vorgesehen war. Das ging schneller als gedacht. So konnte ich darauf noch einen Bourne-Film sehen, der mir gut gefallen hat. Insgesamt kann ich damit sagen, dass die Trilogie um Matt Damon sehenswert ist.

Der Dienstag hielt ein ganz besonders Dinner bereit, denn es ging (für mich erstmals) in den Petrikeller, ein mittelalterliches Restaurant in der Altstadt. Und was soll ich sagen? Satt wird man ohne Ende. Das Ambiente stimmt und die Bedienung war sehr freundlich. Es gab sogar kleine Spielchen zum Abschluss. Ich denke mal, der Runde wird es auch gefallen haben – war es doch ein außergewöhnliches CouchSurfing-Treffen unserer lokalen Stammgruppe. Im Anschluss habe ich noch Y. besucht und meinen Senf zu Einrichtungsfragen loswerden dürfen. (Hoffentlich war es nicht zu verwirrend. Zur Not schiebe ich es auf „Dr. Pepper“.)

Und nach der Völlerei war der sehr frühe Mittwochmorgen für mich alles andere als traumhaft, da ich eigentlich gern weitergeschlafen hätte. Aber an diesem Tag ging es auf einen Betriebsausflug der besonderen Art. Es gab drei Führungen, die zwar in der Qualität schwankten, aber dennoch informativ waren. Wer hätte gedacht, dass man Bernsteine verbrennen kann. (Obwohl eigentlich logisch, es ist ja nur Harz.) Ach, und wir hatten Picknicks – Frühstück und Kuchen – wo ich unter anderem die Tomatenbutter beisteuern konnte.
Zum Abend hin war ich zwar müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen und verbrachte zum Anlass von U.’s Rückkehr aus (dem gefährlichen) Amiland einen geselligen Abend im „Pirat“.

Der Donnerstag wurde zum Kinoabend: Und damit fix zur Kritik von „Das Bourne-Vermächtnis“. Enttäuschend. Teilweise langweilig und inhaltsarm. Nette Cast, aber wenig Charaktermomente. Hätte ich es gekonnt, hätte ich den Film in 1,5-facher Geschwindigkeit gesehen. Normalerweise würde ich nun schreiben „nur was für Fans“. Aber selbst die könnten wie ich sehr wohl enttäuscht werden.

Freitag war für mich ein außergewöhnlicher (22-Stunden-)Tag, denn nicht nur war ich auf einer Diplomverteidigung der Chemiker, sondern danach (einen Pizza-Abend später) noch im ST-Club, zur beliebten Bad-Taste-Party. Diese war besser als die letzte, aber hatte schon andere Hoch-Zeiten erlebt. (Eigentlich schlimm, wenn man anfängt, von „früher“ zu reden.)

Der Samstag begann (passend zur Woche) mit Müdigkeit, da ich meine Reisepläne nicht ändern wollte und eine kurze Nacht in Kauf nahm. Dafür war der Zug nicht überfüllt und pünktlich. Nach einem sehr späten Frühstück hatte ich ein paar Comics auf meiner Agenda, die sich prioritätstechnisch nach vorne gedrängt hatten, weil dazu im Internet Spoiler lauerten, die ich mir nicht geben wollte. Also habe ich mal eben die Reihe „Avengers vs. X-Men“ nachgelesen bin zum aktuellen (vorletzten) Heft, in dem ein bekannter Marvel-Charakter (scheinbar) das Zeitliche segnet (wobei man hier wohl besser von Wechsel der Existenzebene reden sollte – Rückkehr-Wahrscheinlichkeit hoch). Ansonsten sind die Hefte schön anzusehen, aber furchtbar in Bezug auf den Lesespaß. Selten fühlte ich mich als Comic-Fan so betrogen – so sehr lebt die Serie vom Hype.
Der Abend wurde dann mit Trash-TV erster Güte (Stichwort Castingshow) veredelt. Waren die beiden quotenmäßig mal Gegenspieler, so dürfte das Gespann um Bohlen und Gottschalk nun mit vereinten Kräften für Traumquoten sorgen. Ach ja, eigentlich soll dabei noch ein „Supertalent“ gefunden werden. Aber das ist ja nur zweitrangig. (Hat mal jemand gezählt, wie viele Kandidaten der tausenden Bewerber am Ende in der Sendung vor der Jury standen? Das sagt dann wohl einiges.)

Und heute? Da habe ich gelesen und mein erstes Rührei zum Abendessen zubereitet. Es ist etwas ungewohnt mit dem Rühren, damit die Pampe nicht anbrennt, aber letztendlich doch sehr einfach.

Eigentlich wollte ich noch ein paar andere Themen ansprechen, aber das ist dann was für künftige Einträge.

Es verbleibt gern an der Küste
F.

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