Darkness

Zum Fortsetzen der Titel-Serie verweise ich heute auf das erste Lied von Darren Hayes‘ zweitem Album „The Tension And The Spark“, welches auch gleich ein Highlight für mich ist. (Ironie?) Überhaupt ist der zweite Langspieler sehr viel eigenwilliger und zum Teil düster, wie man es von einem als Schmusesänger abgestempelten Künstler nicht erwartet hätte.

Was Erwartungen angeht waren meine in den Film „The Cabin In The Woods“ relativ hoch, weil ich sehr viel Gutes im Netz dazu gelesen zu haben. Dabei gelang es mir, wesentliche Handlungselemente (und somit auch Spoiler) zu umgehen. Und das wiederum ist sehr zu empfehlen für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich diesen Film anzuschauen.
Lohnt es sich? Oh ja. Selten habe ich einen Film derart mit der Erwartungshaltung des Zuschauers spielen sehen. Soll heißen: wenn man Vermutungen über das Ende hat, wird man ein paar Minuten später wieder überrascht. Und das finde ich sehr begrüßenswert. Gerade das Ende ist aus meiner Sicht herrlich konsequent, wie es für Hollywood-Produktionen schon fast untypisch geworden sein mag.
Ja, zugegeben, an manchen Handlungselementen könnte man sich wieder aufregen. Und man sollte einigermaßen erfahren sein, was Horror-Filme angeht (, um nicht gleich beim ersten Anzeichen von Grusel aus dem Sitz zu springen). Aber das Gesamtresultat finde ich überzeugend… und unterhaltend. Denn nicht umsonst lässt sich dieses Werk als Abrechnung mit dem Genre verstehen.
Fazit: wenn man sich darauf einlässt, bekommt man eine unglaublich kreative und detailreiche Achterbahnfahrt serviert.

Ansonsten ist in den letzten Tagen nicht viel passiert. Ich kann noch anfügen, dass ich mir vermehrt nebenbei (zum Frühstück beispielsweise) politische Reden bei YouTube angeschaut habe. (Das wird ja noch nicht geblockt.) Und zwar politische Reden von amerikanischen Parteien. Die sind von der Art (unabhängig vom Inhalt) überwiegend gut gemacht – wie eigentlich alles aus deren Unterhaltungsbereich.

Ich wundere mich da manchmal, warum dieses Land in den Medien aus meiner Sicht oftmals so ausführlich wie kaum ein anderes behandelt wird. Ich meine, wer hört denn schon viel vom kanadischen Wahlkampf? (Ich könnte nicht mal sagen, wie deren Regierungschef heißt.) Sind die USA denn noch so wichtig? Oder hängt das mit der Omnipräsenz derer Unterhaltungsindustrie (und den damit verbundenen Geldmengen) zusammen? Immerhin findet man massig Filme (und auch Serien-Folgen), die deren System thematisieren.
Habe ich eine Meinung zu deren Kandidaten? Jein. Ich verweise da lieber auf den Ausspruch, dass jedes Land die Regierung hat, die es verdient. (Auch wenn das in manchen Teilen der Welt wie Hohn klingen mag.)

Es verbleibt bei Tageslicht
F.

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