52 songs – Madonna edition

Na, welcher Tag ist heute? Richtig, eine lebende Legende hat Geburtstag. Und weil viele meinen, ihre alten Hits wären die besten, rolle ich hier auch passenderweise ein altes Thema aus. Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere Leser an meine Teilnahme am Blogger-Projekt „52 Songs“ (von der Gedankendeponie). Ziemlich früh erkannte ich da, dass ich die Themen mit nur dieser einen Interpretin abdecken könnte.

Und hier folgt nun also die Madonna Editon zum ersten Jahr „52 Songs“:

Zu jedem Thema werde ich meine Wahl kurz begründen. Los gehts:

  1. Guten Morgen : Beautiful Stranger : hatte ich mal zum Aufwachen dank CD-Wecker-Funktion. Es wirkte gut.
  2. Regen : Rain : na ja, liegt auf der Hand. Und passt auch wunderbar. „Raaaaaiiiiin!“
  3. Partyeinstimmung : Celebration : war schon beim Projekt meine erste Wahl. ^^
  4. Sex : Erotica : muss man eigentlich nicht erklären.
  5. Lagerfeuer : I Deserve It : wunderbarer (und einfach gehaltener) Song.
  6. Neubeginn : Music : war so ziemlich das erste Mal, dass ich mich an ihren Stilwechsel gewöhnen musste.
  7. Tanzen : Jump : ordentlicher Beat und passende Lyrics.
  8. Selbstbeschreibung : X-Static Process : schon fast mehr Selbstfindung, aber der Weg ist ja auch das Ziel.
  9. Luftgitarre : Ray Of Light : dabei beziehe ich mich in erster Linie auf die Confessions-Tour-Version. Sehr genial.
  10. Wut : Gang Bang : selten lässt Madonna das B-Wort so oft fallen.
  11. Werbung : Don’t Tell Me : wurde lange vom NDR benutzt, wenn das Abendprogramm eingeblendet wurde.
  12. Romantik : Masterpiece : dieses Lied wurde meiner Meinung nach zurecht ausgezeichnet, auch wenn die Synthie-Streicher einen etwas billigen Eindruck machen. Fast könnte man meinen, das sei nur ein Demo. Wie dem auch sei – das Lied ist schön.
  13. Stadt : I Love New York : kein Wunder, dass gerade diese Stadt (bzw. als Lebensgefühl beschrieben) von Madonna besungen wird, startete ihre Karriere doch dort. Und auch hier bevorzuge ich die Live-Version der Confessions Tour.
  14. Sehnsucht : I Want You : oh, welch schmachtende Cover-Version wurde damals in den 90ern mit Massive Attack produziert. Ob orchestral oder mit Beats unterlegt – beide Album-Versionen sind toll.
  15. Ohrwurm : Frozen : es war zwar mehr ein Remix, aber dennoch hatte ich dieses Lied in meiner Schulzeit oft im Kopf.
  16. Verfolgungsjagd : What It Feels Like For A Girl : hier ist natürlich die Video-Version bzw. der Above & Beyond Remix gemeint, der zwar kaum noch Text enthält, dafür aber den 5. Gang in Sachen Trance-Sounds einlegt.
  17. Kneipe/Bar : American Life : auch irgendwie klar, denn immerhin ging sie laut Text dahin.
  18. Klingelton : Revolver : der Refrain ist so frech, dass es einfach schön schräg wäre, wenn man das als Klingelton nutzen würde. Die Melodie könnte aber auch ausreichend sein.
  19. Herzschmerz : Take A Bow : komisch, dass ich diesen Song anfangs nicht so mochte. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Babyface derart melancholisch, dass es einfach nach nur zum Schmachten anregt.
  20. Arbeit : Easy Ride : zwar beziege ich mich hierbei wieder auf eine Textstelle, aber trotz der ruhigen Eigenschaften wirkt der Song sehr durchdacht. (Nur würde ich ungern auf Arbeit „I am home“ singen.)
  21. Hoffnung : Has To Be : „I know there’s someone out there, there just has to be“ – noch Fragen?
  22. Grusel/Horror : Bedtime Story : gut, das kommt zwar mehr vom Video, aber auch so wirkt der Song etwas bedrohlich.
  23. Parental Advisory : Where Life Begins : huch, also, als ich damals den Text dazu nachlas, war ich erstaunt, wie anzüglich Songs sein können.
  24. Kindheit : This Used To Be My Playground : nein, meine Kindheit war nicht so traurig, wie dieses Lied, aber Nostalgie hat manchmal auch ein wenig Tragik in sich. Und dazu passt es einfach.
  25. Weihnachten : Little Star : zwar geht es nicht wirklich um Weihnachten dabei, aber besinnlich wirkt dieses Schlaflied für ihre Tochter dennoch.
  26. Mitsingen : I’m Addicted : dieser Song ist noch ziemlich neu, aber ich bin sicher, da könnten auch Einsteiger problemlos mitsingen.
  27. Aufräumen : Hanky Panky : dazu habe ich mal aufgeräumt – zu Wohnheimszeiten. War lustig.
  28. Kälte : Love Tried To Welcome Me : „instead of spring it’s always winter“ – eine sehr emotional unterkühlte Ballade über Einsamkeit.
  29. Agathe Bauer / Songverhörer : Ashanti : wie sollte man sich bei dem Lied nicht verhören – also zumindest in unserer Region. Ich weiß leider nicht mal mehr, in welcher Sprache da gesungen wird.
  30. Versuchung : Forbidden Love : da es hier zwei Madonna-Lieder mit dem selben Titel gibt, muss ich anmerken, dass ich den neueren von 2005 (auf dem Album „Confessions On A Dance Floor“) meine. Der andere ginge aber auch.
  31. Autofahrt : Turn Up The Radio : super Song für Autofahrten. Wie gemacht dafür.
  32. Nacht : Sanctuary : trotz der hellen Stimme ist dieses Lied irgendwie sehr düster.
  33. Science Fiction : Future Lovers : na ja, hat durchaus Retro-Einflüsse, aber passt auch gut.
  34. Gewitter : Devil Wouldn’t Recognize You :  es kracht nicht nur im Hintergrund, auch die Soundeffekte wirken hier wie Blitze.
  35. Lebensfreude : Holiday : so simpel und damit schon zeitlos.
  36. Fahrstuhl : Everybody : klingt leicht ausgenudelt. Passt zum Thema.
  37. Heimat : Nothing Fails : „I can return to this place“ und „makes me wanna pray“ sind ausschlaggebende Textstellen für diese Wahl.
  38. Sport : Give It 2 Me : Willenskraft und Ehrgeiz – hier schön in einem urban angehauchten Tanz-Song vertont.
  39. Toilette : Material Girl : mag ich nicht so, wie zum Wegspülen. Man kann es aber auch als Aufruf für ein edles WC verstehen.
  40. Schulzeit : To Have And Not To Hold : einfache Begründung: damals habe ich dieses Titel einer Schulkameradin für ein Kunstprojekt vorgeschlagen – der wurde auch angenommen.
  41. Liebeserklärung : Love Profusion : ja, in diese Kategorie lassen sich viele Madonna-Lieder einordnen, aber dieses ist eins der schönsten aus meiner Sicht.
  42. Einschlafen : Falling Free : erneut ein neues Lied, welches wie das Hinabgleiten in einen Traum klingt und von Loslassen erzählt.
  43. Lachflash : Cyberraga : hier ist es sowohl die Sprache als auch die eigenwillige Komposition, die dieses Werk etwas komisch wirken lässt.
  44. Bus-/Zugfahrt : I’m A Sinner : der Beat und die Textstelle „like a train, thundering through the hills“ machen diesen neuen Song geradezu perfekt für dieses Thema.
  45. Instrumental : Hung Up : vorm Release kursierte ein Dub-Mix der SDP Extended Version durch die
  46. Jugend : Nobody knows Me : war zwar eher spätere Jugend, aber damals meine Hymne schlechthin. (Vor allem in der ReInvention-Tour-Version.)
  47. Sommer : Get Into The Groove : ich weiß nicht, ob das je ein Sommerhit war, aber es wäre stimmig.
  48. Verrückt : Impressive Instant : das Lied hat echt krasse Momente.
  49. Soundtrack : Live To Tell : habe den Film zwar nicht gesehen, aber „With Honors“ müsste der Titel sein.
  50. Launenbesserung : Vogue : einfach mal ein wenig Posen. Das kann aufmuntern.
  51. Trauer : Promise To Try : habe das Lied vorm Gucken der Doku „In Bed With Madonna“/“Truth or Dare“ nie so wahrgenommen. Es ist ziemlich traurig.
  52. Abschied : The Power of Goodbye : wie heißt es darin so schön „Learn to say goodbye“.

Und damit verbleibt als treuer Fan
F.

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