A thousand years

Man kann ja über den kulturellen Mehrwert der Twilight-Saga in Buch- oder Film-Form streiten, wie man will, aber für mich brachten zumindest die Soundtracks oft ein paar Perlen in die Mediathek. Aktuelles Titel-Beispiel ist von Christina Perri, welche mit ihrer angenehmen Stimme den größten Schmalz gut singen kann. Noch ein wenig Gitarren- und Streicher-Musik dazu und fertig ist die vertonte Schmusedecke.

So, Themenwechsel: vor Kurzem fand ich folgenden Artikel via Google+ (ja, ich nutze es manchmal noch): Link
Der Text um das Verständnis diskriminierender Strukturen gab mir zu denken. Und genau daran soll es laut Autor unter anderem fehlen. An Leuten, die überlegen, inwiefern unser Alltag schädliche Zustände fixiert oder begünstigt. Ob das schon bei der rosa Puppe mit Idealmaßen anfängt, ist Ansichtssache. Vielleicht hat man aber schon verloren, wenn man sich genauer damit auseinandersetzt. Oder nicht? Ich meine, wie viele analysieren beispielsweise Werbung oder Unterhaltungswerke dahingehend, was als Ideal verkauft wird und inwiefern das Gruppierungen verletzen oder schaden könnte? Oftmals lässt man es einfacherweise auf sich einprasseln im Glauben, dass es einen nicht sonderlich beeinflussen würde. Aber wer weiß das schon genau? Psychologen? Marketing-Strategen? PR-Büros? Ab wann wird ein scherzhafter Spruch zu einem Ärgernis für Minderheiten? Ist es lohnenswert, sich über Kleinigkeiten aufzuregen? Oder ist das Hinnehmen passives Berfürworten? Samthandschuhe für alle? Ich weiß es nicht.

Was ich aber weiß, ist meine Tagesgestaltung in letzter Zeit:
Der Montag war (vorhersehbar und dennoch unerwartet) anstrengend für mich, da mein Körper nicht so recht wach bleiben wollte. Die letzte Woche war scheinbar noch nicht verarbeitet. Jedenfalls gab es Anlass zum lustigen Beisammensein – und das lasse ich ungern aus. Hatte dafür auch ein wenig Extra-Schlaf.

Dienstag traf ich einen alten Studienkollegen und durfte meinen Werdegang noch mal zusammenfassen. Nebenbei gab es einen Spaziergang am Stadthafen und zum Dobi.

Und heute war ich wieder spontan und habe den Tag mit einem Kinoabend ausklingen lassen. Was gab es? Eine Vorpremiere.
Der neue Film von Steven Soderbergh hatte mich interessiert. Denn neben den oberflächlichen Tanzeinlagen hat „Magic Mike“ auch noch ein wenig Gesellschaftskritik im Drehbuch. Das gefällt mir am Regisseur. Man weiß nie so genau, was man bekommt – jedoch dass es gut produziert ist. Der Film unterhält gut und lässt sogar ein wenig Raum für den Hauptdarsteller, sowohl sein akrobatisches als auch sein schauspielerisches Können unter Beweis zu stellen. Und nebenbei erfährt man, warum Aussehen und Lebensstandard nicht unbedingt an Selbsterfüllung grenzen und dass man mit dem Alter seinen Standpunkt ändern kann.

Es verbleibt sicherlich nicht tausend Jahre lang am Schnulzen hören/sehen
F.

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