Giving it away

Der Titel ist eins meiner Lieblingsstücke vom Score zu „In Time“, welcher von Craig Armstrong stammt. Ja, gelegentlich höre ich mir (instrumentale) Filmmusik an – vorwiegend zum Lesen.

Habe ich das in den letzten Tagen geschafft? Ja, und wie. Ich bin richtig zufrieden mit meiner „Lektüre-Laune“. Sei es nun auf Bahnfahrten oder am Wochenende bei mäßig gutem Wetter. Sowohl mein aktuelles Buch („Zeitgeist“) als auch ein paar Comics (unter anderem Batwoman, Ultimates und Catwoman) wurden zum Zeitvertreib. Besonders nennenswert ist dabei erneut die Reihe „Ultimate Spider-Man“ (bzw. „Ultimate Comics All-New Spider-Man“, also nicht der Peter Parker, den die Masse kennt), welche derart gut produziert ist (Geschichte und Artwork), dass ich monatlich eine Empfehlung aussprechen könnte.

Am Donnerstag kam es erneut dazu, dass sich ein Abend ganz anders gestaltete als angenommen. Wie gut, dass es überwiegend positiv anders verläuft, wenn das passiert. So habe ich beispielsweise in einem Späti in der Gegend entdeckt, dass die dort Cream Soda von A&W verkaufen. Ich war ob dieser frohen Kunde total ausm Häuschen. Ich weiß nun, wo ich lokal amerikanische Erfrischungsgetränke kaufen kann. Das ist toll!
Leider war der Anlass des Abends nicht ganz so erfreulich, da der hiesige Bekanntenkreis kleiner geworden ist. Die Betonung liegt auf hiesig – die Leute sind ja nicht aus der Welt. Und die Welt ist ja auch nicht sooo groß, als dass man nicht mal Ausflüge machen kann. Spätestens seit letztem Jahr wird mir das Reisen (als Hobby) immer vertrauter.

Ein anderer Punkt, der bei geselliger Runde für (ungewollte) Erheiterung sorgte, soll hier kurz angerissen werden:
Ich konsumiere audiovisuelle Inhalte (Filme oder Serien) gern am Rechner mit einem Abspielprogramm, welches mir ermöglicht, die Geschwindigkeit des Videos zu verändern. Da gucke ich unter anderem mal eine Episode auf 1,3-facher Geschwindigkeit, weil mir die Zeitersparnis gefällt und ich der Handlung noch problemlos folgen kann. (Die Stimmen werden auch nicht piepsig.) Mein Hauptargument ist wirklich die Zeitersparnis – wenn beispielsweise aus 22 Minuten dann 18 werden.
Wenn ich das mal in Gesprächen erwähne, ernte ich auch mal nen komischen Blick, als ob diese Art von Medienkonsum total abwegig ist. Ja, bestimmt tun das nicht viele Leute, aber vielleicht wissen die auch nicht, wie bequem das sein kann.
Na ja, ich wollte das hier vermerken. Vielleicht findet sich ja noch ein Kommentar zu dieser Thematik.

Themenwechsel: Zeitgeschehen.
Was dieser Tage durch Fefes Blog zusammengestellt wird, ist erschütternd wie eh und je. Darunter Meldungen zur Unfähigkeit der UNO, innerpolitischem Hickhack in Deutschland und ein Bericht zur globalen Erwärmung, der wie angedroht für schlechte Laune sorgt. Zu letzterem Thema eine kleine Interpretation:
Die gute Nachricht ist: was fossile Brennstoffe angeht, haben wir mehr als genug. Wer hätte das gedacht? Wo ich doch in der Schule lernte, dass es in ein paar Jahrzehnten damit vorbei sein wird (endliche Ressourcen halt). Die schlechte Nachricht koppelt sich aber an diese Aussage. Denn es gibt seitens der Forscher einen Wert für „genug“. Und damit wird aus „mehr als genug“ schon eine Bedrohung. Denn sollte der „genug“-Wert (hinsichtlich Abgase) überschritten werden, könnte die zunehmende Knappheit der Restbestände unser geringstes Problem werden, weil dann der Treibhauseffekt mal eben zur Priorität wird.
Natürlich kommen mir da sofort Stimmen in den Sinn, nach denen die aktuellen Sommerwerte nicht gerade auf Erderwärmung deuten lassen. Und genau das wird auch von wissenschaftlicher Seite bemängelt. Wir (und auch unsere Regierungen) halten nicht viel von diesen Prognosen oder haben gerade andere Dinge auf dem Radar, die wichtiger erscheinen. Traurig/frustrierend wird es dann, wenn diese wichtigeren Dinge beispielsweise Projekte sind, die ungerechtfertigt viel Geld verschlingen oder unzureichend Ergebnisse erzielen.
Ich denke, am Ende ist jeder selbst gefordert, sich darüber Gedanken zu machen. Dass es keine Warnungen gibt, kann niemand behaupten.

Zum Abschluss vielleicht noch etwas Erfreuliches?
„Chunky Monkey“ heißt eine Sorte der Eis-Marke Ben & Jerry’s, welche ich letzten Freitag als Kostprobe erhielt. (Die Zeit/Ort-Kombination war einfach stimmig.) Ich war zunächst skeptisch wegen der Walnüsse darin, aber der Geschmack war grandios. Kann ich also empfehlen.
Derweil werde ich mal schauen, dass ich meinen Horizont dahingehend erweitere und mehr Sorten dieser Marke anteste. (Soll ja immerhin Fairtrade sein.)

Es verbleibt in Geberlaune
F.

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