Fastlife

Zum Titel: kennt ihr die Jonas Brothers? Nein? Kein Problem, ihr habt nichts verpasst. Einer davon heißt Joe und dieser hat mal ein Solo-Album (mit diesem Titel) gemacht, welches ich mir mal anhören wollte. Und dann dachte ich noch daran, wie schnell doch die Zeit vergeht. Passt also.

Und damit gleich zum zweiten Teil meines Urlaubs (also dem Bericht davon):

Der Montag begann etwas zeitiger, damit man die Vormittagssonne ausnutzen konnte. Warum? Schaut aufs Bild. Das Frühstück war übrigens Englisch und wurde stilecht im Pub eingenommen. Danach ging es also ein weiteres Mal nach Waterloo und Westminster für Schnappschüsse. Auf dem Weg zum Buckingham Palast sahen wir noch die Proben der Garde, die unter anderem die A-Team-Melodie und das 007-Theme spielten. Ach, und die berittene Division passierte uns auch. Im St. James Park sahen wir noch ein paar Eichhörnchen und einen Pelikan. Dann gingen wir vom Palast aus zum Kaufhaus Harrods. Eine Ecke weiter machten wir dann bei einem Eis-Shake Pause, bevor es zum Piccadilly Circus und von da zu „Fortnum & Mason“, ein Kaufhaus, welches da schon seit (festhalten) über 300 Jahren situiert ist. Dort gibt es eine riesige Delikatessen-Abteilung mit Tee, Naschwerk und Gewürzen, aber auch Kleidung und Kosmetik. Dort genehmigte ich mir ein Kännchen Jubilee Tea (also der extra für das Thron-Jubiläum der Königin produziert wurde). Lecker, aber auch kräftig. Im Anschluss machten wir uns durch die sonnige Innenstadt zum Trafalgar Square auf den Weg, welcher wegen den Vorbereitungen für die Olympischen Sommerspiele 2012 nur zum Teil begehbar war.
Dann nahmen wir die U-Bahn Richtung Angel, wo unser Hotel war, frischten uns auf und fuhren dann zum Tottenham Court (eine Haltestelle, die seit Monaten/Jahren im Umbau ist), wo unser Abendprogramm stattfand. Davor eilten wir jedoch noch ein paar Straßen entfernt durch den Forbidden Planet Megastore. Für mich immer wieder ein Highlight. Auf dem Rückweg machten wir bei „Byron“ halt, wo sie in vereisten Gläsern unter anderem… (importierte) Cream Soda anbieten. Wie genial ist das denn? Der Burger, den ich hatte, war aber auch lecker.
Nun aber fix zum Dominion Theatre, wo „We Will Rock You“ aufgeführt wird. Unsere Plätze waren nicht nur günstig, sondern auch absolut in Ordnung, was Lage angeht. So ein Musical ist ja fast wie ein Konzert, nur mit ein paar Theater-Einlagen. Dass die Handlung SciFi-Charakter hat und mit Gegenwarts-/Musik-Rerferenzen ausgestattet ist, hat mir sehr gefallen – wie natürlich auch die Musik von Queen, die allein schon ein Erlebnis ist. Ist also sehr zu empfehlen.
Im Anschluss besuchten wir noch ein Pub („The Crown“), wo es unter anderem Erdbeer/Lemon-Cider gibt. Als der Laden dichtmachen wollte, sind wir noch ein wenig in der Gegend um Leceister Square gebummelt, wo es einen der abgedrehtesten Läden überhaupt gibt, der natürlich auch noch gegen Mitternacht auf hat und aufgrund von Farbwechsel-LEDs sowie lauter Musik wie ein Tanz-Club wirkt – die M&M-World. Vier (4!!!!) Etagen voller M&M-Merchandise. Verrückt.

Nicht weniger verrückt war auch mein Dienstag, der mit einem opulenten Frühstück in einer traditionellen Boulangerie (scheinbar eine Kette unter dem Namen Paul) begann. Die heiße Schokolade dort sollte man sich nicht entgehen lassen. Und von den vielen Gebäckteilchen findet man bestimmt auch was Passendes. Die restliche Zeit vorm Checkout verbrachten wir noch im nächstbesten HMV (der britische MediaMarkt) und bei Cyber Candy. Danach ging es zum internationalen Bahnhof St. Pancras, wo ja auch Züge nach Paris und Brüssel abfahren. Das wusste ich gar nicht. Na ja, unser (klimatisierte) Express-Zug brachte uns nach Luton, von wo aus der (leider nicht klimatisierte) Bus den Flughafen ansteuerte. Nach der Sicherheitsschleuse gönnten wir uns noch einen „Glossy Strawberry Donut“ und waren dann schließlich auf dem Weg nach Schland.
Kurze Randbemerkung: der Flughafen Schönefeld hat bei mir nicht wirklich Eindruck schinden können. Aber wenigstens ist der Weg zum Bahnhof überdacht.
Der RE, den ich für meine Heimfahrt einplante, fuhr zwar rechtzeitig ab, verzögerte sich jedoch ein paar Minuten, was mich dann am Berliner Hauptbahnhof im Laufschritt von Gleis 14 nach Gleis 6 hetzen ließ. Nicht unbedingt die angenehmste Art umzusteigen – schon gar nicht bei Hitze und mit Koffer. Aber hat ja noch geklappt. Zur Belohnung war der ICE relativ pünktlich. Und auch mein reservierter Platz war frei. Yeah, so hat die erste ICE-Fahrt meines Lebens Spaß gemacht. Die Zeit habe ich übrigens genutzt, um noch einmal „Batman Begins“ zu gucken. Dazu gleich mehr.

Kaum in Rostock angekommen, war mein Tag noch lange nicht vorbei. Zunächst wurde ich spontan noch zu einem Besuch bei Helgas Stadtpalast eingeladen, was ich gern annahm, wenn auch ich mal eben meinen Koffer wegbringen musste. Aus dem vorgeschlagenen Ort wurde dann im Verlauf noch die „BARke“, wo ich einen leckeres Getränk mit Minze hatte.
Und schließlich konnte ich von da aus problemlos eine Bahn in die Innenstadt nehmen, wo die Mitternachtspremiere von „The Dark Knight Rises“ auf meinem Plan stand. Endlich würde ich erfahren, wie die Saga endet. Seit der Weltpremiere letzte Woche war die Wartezeit keine Leichtigkeit für mich.

Film-Kritik: „The Dark Knight Rises“ ist ein sehr genialer Superhelden-Film, der die Trilogie von Christopher Nolan abrundet. Anders als die bunte Leichtigkeit bei Marvel’s Avengers oder das Beziehungsdrama bei Spider-Man ist diese Saga ziemlich bodenständig, düster, ungeschönt und mit nahezu philosophischen Ansätzen versehen, dass es einem schon fast den Atem raubt. Bei so viel Inhalt fällt es auch gar nicht leicht, die handwerkliche Leistung zu bestaunen. Ich kann es kaum erwarten, den Film ein weiteres Mal zu schauen. 🙂

Muss ich eigentlich noch schreiben, dass dieser Tag ziemlich spät endete? Na ja, zum Ausgleich habe ich heute ein paar Gänge runtergeschaltet, um die Ereignisse zu verarbeiten.

Es verbleibt mit Ruhepausen
F.

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