Chasing the sun

Der Titel ist ein Song der Gruppe The Wanted und wurde PR-wirksam in den aktuellen (4.) „Ice Age“-Film eingebaut. Sogar das Musikvideo wartet mit vielen Szenen aus dem Film auf. Der Song selbst ist nur bedingt ohrwurm-tauglich – vom Inhalt ganz zu schweigen („I am never down„).

Mal sehen, was ich von der letzten (etwas anstrengenden) Woche noch aufarbeiten kann.

Da am Dienstag eigentlich nicht viel passiert, kann ich gleich mit Mittwoch einsteigen. An diesem Tag war ich wieder im Kino. Dass es zu einem 3D-Film eine 2D-Alternativ-Vorstellung gab, musste belohnt werden. Und so konnten M. und ich ohne Brille verfolgen, mit welchen Kreaturen die Patchwork-Familie um ein Faultier, ein Mammut und einen Säbelzahntiger auf ihrem neusten Abenteuer zusammenstößt. Zwar fehlte uns dadurch der Simpsons-Vorfilm, aber das trübte die Stimmung bei der Gag-Rate nicht.
Fazit: ein harmloser Spaß für alle Altersgruppen. (wie es sich für einen „Ice Age“-Film gehört)

Den Donnerstag ließ ich nach ein paar Überstunden auf dem Sommerfest der Theologen ausklingen. Dort gab es neben Speis und Trank ein sehr abwechslungsreiches Musikprogramm. (Der Ausrutscher mit „Jingle Bells“ sei verziehn.) Auch das Wetter hat mitgespielt.

Gleiches kann man auch vom Sommerfest meiner (ehemaligen) Fakultät am Freitag sagen, wenn auch zum Aufbau ordentlich Niederschlag umherzog. Die Stunden vergingen wie im Fluge und danach ging es auch noch in den ST-Club. Einen fließenderen Übergang ins Wochenende habe ich so wohl noch nicht gehabt. (Mal sehen, ob ich meinen Regenschirm, den ich leider vergaß, wiederbekommen werde.)

Das Wochenende verlief überwiegend entspannt. Zum Frühstück am Samstag gönnte ich mir Philadelphia-Eis (Untertitel: Cheese Cake) und das war wirklich lecker. Nun fehlen mir noch die Sorten Daim und Toblerole – dann habe ich die Palette komplett (gekostet). Und wo ich schon bei Köstlichkeiten bin: das Buffet zum Abend (G. lud ein) war einmalig –  so, wie (hoffentlich auch) das Unterhaltungsprogramm.
Dazu eine kleine Vorgeschichte: im Jahre 2007 hatte ich zusammen mit einem guten Freund einen Filmabend, der sich thematisch um Musik drehte, welche ich sehr gern mag. Es gab 2 DVDs, die aus meinem Bekanntenkreis wohl kaum jemand freiwillig sehen würde wollen – und schon gar nicht als Double-Feature an einem Abend. Wie dem auch sei – damals klappte das (als eine Art Schuldentilgung). Und danach war ich (nach den 4 Stunden) sehr übersättigt. Ja, ich als Fan. Wie das auf meinem Mitgucker (ein Nicht-Fan) gewirkt haben muss, kann ich nicht mal erahnen.
Hm, das mag sich seit gestern geändert haben. Denn da wurde eine Bollywood-Video-Playlist aufgefahren, die der Mehrheit der Anwesenden so sicherlich noch nicht begegnet ist. Hier meine Eindrücke als Zwischenbilanz:
> nach 1 Stunde: ach, ist ja ganz nett. Mal was anderes.
> nach 2 Stunden: ja, so sind die Tanzeinlagen halt. Mal mit Lächeln, mal mit Tränen. Schade, dass die Frauen oft so piepsig singen.
> nach 3 Stunden: hui, da ähnelt sich aber schon Einiges. Und das Geschmachte fängt an, zu nerven – verbotener Lippenkontakt wirkt irgendwie lächerlich.
> nach 4 Stunden: boah, der Farben-Overkill setzt ein. Geht das nicht auch dezent? (Zur Not: Monitor auf Schwarz-Weiß einstellen) Und wenn man schon dabei ist, ohne Ton ginge doch auch, oder?
> nach 5 Stunden: ich will nach Hause. Das Gejaule grenzt an Folter. Die Frauen sind alle hässlich. Und diese SRK-Hackfresse kann ich auch nicht mehr sehen.

Theoretisch hätten noch weitere 5 Stunden folgen können. Aber diese hätte ich dann nicht mehr erlebt. Zu groß war die Abneigung gegen diesen Kulturkreis geworden. (Und aktuell habe ich auch kein Interesse, dieses „Spiel“ mit anderen Genres zu spielen – z.B. Deutsch-Rock, Gangster-Rap, Country etc.)

Lese-Ecke: ich habe heute wieder ein paar Ausgaben Batgirl gelesen und das Gefühl, mit der Serie nicht voranzukommen. Vielleicht fehlt auch nur die Abwechslung.

TV-Abteilung: in dieser Woche habe ich wieder angefangen, „Doctor Who“ zu schauen – und zwar angefangen mit Doktor Nummer 9 (also Staffel 1 seit der Neuauflage von 2005). Die ersten 3 Episoden sind schon ziemlich deutlich, was Themen angeht, die es auch in Folgestaffeln gab. (Ursprünglich war ja der 11. Doktor mein Einstieg.) Der Companion Rose wirkt jedenfalls sympathischer als Amy Pond.

Und zu guter Letzt noch eine Filmkritik: „Iron Sky“ wurde lange im Vorfeld angekündigt, lief irgendwann im Kino und fand nicht gerade viel Beachtung. Dementsprechend dauerte es auch, bis ich mich dazu durchrang, das Spektakel zu gucken. Grund war ein Gespräch, bei dem ein paar lustige Szenen gespoilert wurden und dann doch Neugier schufen.
Fazit: der Film ist handwerklich gar nicht übel und hat ein konsequentes Ende. Jedoch ist der Rest (Handlung, Darsteller, Referenzen) eher belanglos – bis auf wenige Ausnahmen, was jedoch nicht lohnt, so viel Zeit dafür zu investieren. Es sei denn, man hat nichts Besseres zu tun oder die Möglichkeit, den Film auf 1,5-facher Geschwindigkeit zu sehen. 😉

Es verbleibt auf der Jagd nach der Sommersonne
F.

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