Don’t wake me up

Diesen Eintrag wollte ich eigentlich seit gut einer Woche schreiben. Macht nichts.
Der Titel ist ürbigens ein wunderbarer Song vom furchtbaren Chris Brown (ihr wisst schon, der Künstler, der sein Greatest Hits Album mit einem Foto von Rihanna schmücken sollte). An dieser Stelle sollte ich anmerken, dass der Remix von William Orbit sogar noch besser ist. Allein das Outro. Egal.

Ich versuche, Aufrufe (siehe Abbildung mit Link) erst dann zu unterstützen, wenn ich mir ein Bild davon gemacht habe. Und auch, wenn die Meldung nun ein alter Hut ist, verweise ich auf informative Beiträge wie den hier und den da, die ich lesenswert finde. Ob ich dem Beispiel folgen werde und Quellen „nebulösiere“, weiß ich noch nicht.

Was ist das doch für eine Welt, in der sich der geneigte Internet-Nutzer scheinbar im Dauertakt mit solchen Nachrichten konfrontiert wird. Hinzu kommt die suboptimale Problematik, dass die Oberschicht kaum noch glaubwürdig ist, wenn es um Bemühungen zur Weltverbesserung geht – also auch jenseits von Online-Welten.

OK… Themenwechsel.

Wie war denn die Woche (nach der Arbeit) so?

Montag war ich zu einem Comedy-Wettbewerb in „Lenk’s Comedy Club“. Da war es voll und zum Teil sehr gehoben, was die Gäste anging. Dafür senkte so manche Pointe der Teilnehmer wieder das Niveau. Es traten an: jüngere Herren (im Azubi/Studenten-Alter) und „ältere Semester“ (aus der Theater-Szene). Drei mal darf geraten werden, welche Kandidatengruppe bessere Karten hatte.

Den Dienstag habe ich in illustrer Runde in einem Keller ausklingen lassen. Der Ratskeller ist vom Unwetter am Montag abgesoffen und so wurde spontan der Studentenkeller angepeilt. War lustig. Habe nun eine neue Stempelkarte.

Mittwoch war ich auf dem Campus Sommerfest, welches ziemlich gut abgeriegelt wurde (Stichwort Wasserflasche ade) und mit einer interessanten Mischung an Live-Musik aufwarten konnte (es ging). Von vier Bands hatte nur eine  ein Namensschild. Das fand ich schade, weil man sich sonst die Namen besser merken könnte. Wie dem auch sei. Ich hatte den Abend eigentlich schon wegheften können, da wurde ich umgestimmt, noch in den Stadtpalast zu gehen. Hat sich gelohnt.

Am Donnerstag fühlte ich mich motorisch leicht eingeschränkt. Ich denke, ich hatte einfach die falschen Schuhe am Vortag an. (Und vielleicht war der Tag auch etwas anstrengend.) Zum Abend wollte ich eigentlich ins Kino, was ich dann zu Gunsten einer… nennen wir es „Gesprächsrunde“… im Pirat aufgegeben hatte. Dort texteten sich dann F. und B. zu, während ich dank Telekommunikationstechnik M. zutexten konnte. An dem Abend fiel mir auf, dass der Hitmix von Antenne MV gar nicht so übel ist, da ich Themen wie Beziehung, Karriere und Computerspiele nur teilweise verfolgen… wollte. Hat sich also nicht so gelohnt.

Freitag wollte ich das EM-Spiel sausen lassen und ins Kino gehen, welches ich dann mit geschlossenen Türen vorfand. Irgendwas mit Notbeleuchtung stand im Aushang. Na toll, habe ich eben David Letterman geguckt. Zu Gast war Justin Bieber, der sich nicht unbedingt von seiner besten Seite gezeigt hat – aber wann tut er das schon? Überhaupt war die ganze Show relativ langweilig. Hat sich also nicht so gelohnt.

Der Schlaf zum Samstag war dann umso angenehmer, weil ausgiebig halt. Nach ein paar Erledigungen in der Stadt befand ich dann auch, dass noch eine kleine Extra-Portion Schlaf drin ist. Und so war am Abend dann wirklich wach und bereit für die Potluck-Party von A., wo es viele nette Leute und noch mehr nettes Essen gab. Irgendwann war dann Aufbruchstimmung und es sollte zum Ausklang in den Keller gehen. Nur landete unsere Runde dann auf einer anderen privaten Party, die in der Innenstadt bestimmt gut zu hören gewesen sein muss. Wer auch immer da Connections hatte. Ich wusste, weder wer noch was dort gefeiert wurde. Aber die Musik war gut. Danach schloss ich mich L. und A. an, die in Richtung KTV gingen. Dort sollte wohl irgendwer in der Planbar sein, war aber nicht da und so wechselten wir die Richtung. Zurück in der Innenstadt fand ich mich dann in einer Lokalität namens B-Sieben wieder, von der ich nie etwas gehört hatte. Aber gut, jetzt kenne ich die Gegend auch. War lustig.

Der Sonntag fing für mich mit der Erkenntnis an, dass ich es nicht zum Mittagstisch schaffen würde. Das kann schon mal passieren, wenn man zu Zeiten nach Hause kommt, bei denen andere schon frische Brötchen holen. Ach ja, Hunger hatte ich auch keinen. Das war dann der Ausgleich, Dennoch tat mir die Absage leid, weil ich mich eigentlich drauf gefreut hatte. Dann stellte ich vorhin noch fest, dass mindestens einer der vergangenen Orte nicht rauch-frei war. Einen Duschgang später saß ich dann mit Tee am Fenster und lauschte dem Regen.

Lese-Ecke: Habe „The Flinch“ beendet, war ja relativ dünn. Ist eine lesbare Lektüre, aber nicht so besonders – und zu über 50% Werbung für andere Bücher. Immerhin gibt es das Buch gratis. ^^
Heute las ich ein paar Ausgaben der aktuellen Batgirl-Serie, die leider nicht so wirklich interessant geschrieben ist – jedenfalls nach den ersten Heften zu urteilen. Daher ist mir das Kreativteam keine Erwähnung wert.

So… einen Termin für heute habe ich noch auf dem Radar. Auch der Regen schreckt mich nicht ab. Aber erst mal was essen. 🙂

Es verbleibt manchmal nicht so wach wie erwünscht
F.

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