Year of living dangerously

Dieser Titel ist aus meiner Sicht eine wahre Überraschung, wenn es um das neue Scissor Sisters Album „Magic Hour“ geht. Das liegt einerseits am nachdenklichen Text, aber noch viel mehr an der Musik, die sogar einen Violin-Part hat. Gefällt mir, wenn Musikgruppen auch mal andere Ansätze verfolgen.

Inwiefern das bei Zeitschriften erwünscht ist, lässt sich diskutieren. Jedenfalls habe ich nun (nach fast einem Monat) meine erste GQ gelesen, welche ich eigentlich nur wegen der zweiten Ausgabe von WIRED (deutsche Version) als Beilage gekauft habe. War auch ein ganz schönes Schnäppchen – zwei Hochglanz-Magazine zum Preis von Einem (und ein paar Zerquetschten). Wie auch immer, der Anteil an Inhalten, die mich nicht sonderlich interessieren, überstieg satte 50% (von Werbe-Anteilen ganz zu schweigen). Damit kann ich getrost sagen, dass ich wohl nicht zur Zielgruppe gehöre.
Und ja, es fiel mir erneut negativ auf, dass eine Rätselseite fehlt. Egal, nun kann ich mich an die WIRED machen.
Darüber hinaus gibt es seit heute auch anderweitig Nachschub – als „Bonus“ zum Mittag gab es die Mai-Ausgabe einer Zeitschrift namens „The Red Bulletin“ (ebenfalls Hochglanz, inklusive Sponsor im Titel). Nach kurzem Durchblättern schätze ich, dass ich wieder nicht viel zu lesen haben werde. Aber macht nichts, weil gratis (statt 3,50 €).

So, wo ich schon bei Geld bin: es gibt einen aktuellen Fall von „Gefahr im Internet“, welche durch ein Gerichtsurteil böse Folgen mit sich bringen könnte. Dagegen wehrt sich ein mutiger Jurist – und würde sich gern über ein wenig Unterstützung durch die Community freuen. Details gibt es via folgendem Link. Lest euch das wenigstens mal durch.

Themenwechsel. Heute habe ich in einem Workshop erfahren, was es mit der 55-38-7-Regel auf sich hat. Denn ganz nach dem Grundsatz „Man kann nicht nicht kommunizieren“ setzt sich die Wahrnehmung eines Gegenüber aus 3 Kanälen zusammen – nämlich 55% aus Körpersprache, 38% aus Mimik/Betonung/Tonfall und nur 7% aus dem eigentlichen sprachlichen Inhalt. Kaum zu glauben, dass das Gesagte so eine Unterordnung findet.
Einen weiteren faszinierenden Spruch in dieser Hinsicht ist die Floskel „wahr ist, wie es beim anderen ankommt„, die mir ein wenig zu denken gibt. Andererseits passt es auch sehr gut zur Thematik „Major Consensus Narrative“, worüber man hier mehr erfahren kann.

Es verbleibt relativ ungefährlich
F.

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