Guardian

Es gibt zwar auch Charaktere oder Zeitschriften, die so heißen… aber ich meine natürlich einen Song – und zwar den Aktuellen von Alanis Morissette, die hoffentlich bald ein Video dazu rausbringen wird, bevor es mit der PR für ihr nächstes Album losgeht. Anfangs dachte ich noch „typisch Alanis“, aber nach dem dritten Hören ist das absolut positiv gemeint. Das Lied hat was und begleitet mich dieser Tage gelegentlich in Gedanken (Stichwort Ohrwurm).

Und was habe ich? Na ja, in erster Linie sind es aktuell freie Tage, die mich wieder in die Ferne ziehen ließen. In einem Wort: „Kapow“. So machte es sonst in früheren TV-Sendungen, wenn es kracht. Und heute ist es unter anderem der Name einer Comic-Messe, die nun zum zweiten Mal stattgefunden hat – wieder in London. Da ich nun vorbereitet war, wie es bei so einem Event abläuft, konnte ich mich ganz entspannt ins Getümmel stürzen. In Vorbereitung habe ich noch fix ein paar Hefte rausgesucht, die ich gern mit Signatur veredelt sehen wollte. Und siehe da – ich kann sogar erfolgreich vermelden, dass ich alle Kritzeleien eingeholt habe. Aus meiner Sicht hätte es also kaum besser laufen können.
Apropos laufen – auch da war ich sehr effektiv. Mein Hotel liegt nämlich Tür an Tür mit dem Veranstaltungsort – ein unglaublich bequemer Umstand.

Und sonst? Vor dem Urlaub war die Woche auch einigermaßen gefüllt – Arbeit, Sport, Couchsurfing-Treffen, Kino und Spieleabend.
Gesehen habe ich übrigens „The Dictator“ (leider auf deutsch), der mal wieder herrlich mit flachem Humor und einer Portion Gesellschaftskritik ausgestattet ist. Ich fühlte mich jedenfalls unterhalten.
Gleiches lässt sich leider nicht zum Finale in der Champions League sagen, welches ich auch mitverfolgt habe. „Verlängerung“ ist für mich oftmals frustrierend. (Aber so oft gucke ich ja kein Fußballspiel.)

Ein paar Comics habe ich dann auch in der Woche gelesen – sozusagen als eine weitere Vorbereitung zur Convention. Darunter „The Black Mirror“, eine der wohl düstersten Batman-Geschichten seit Langem. Jedoch verdankt Autor Scott Snyder wohl gerade diesem „Einstieg“ ins DC Universum seinen Aufstieg (Stichwort Popularität), was sich nicht umsonst kürzlich in Auszeichnungen wiederspiegelte.

Auszeichnungen sind ja nett, aber vielen kreativen Köpfen ist verständlicherweise auch nach Gewinnbeteiligung zu Mute. Darüber habe ich mich in den vergangenen Tagen etwas belesen. Kurzgefasst ist es mit Charakteren in Besitz großer Konzerne für die Schreiber kaum möglich, für ihre Geschichten angemessen entlohnt zu werden – selbst wenn man entscheidende Elemente zum jeweiligen Mythos hinzufügt (gemeint sind neue Nebenfiguren oder Schurken). Erst mit wirklichen Eigenkreationen (ohne Großkonzern im Titel) können Einnahmen erzielt werden, wobei jedoch zunächst das Risiko eingegangen wird, keine Abnehmer zu finden. Oder anders: wenn der Name ausreichend Fans findet, folgen die dann vielleicht auch einem Wechsel von bekannten Figuren zu gänzlich neuen Serien.
Muss man sich also schlecht fühlen, wenn man total viel Spaß an einer Spider-Man-Geschichte hat, durch deren Erwerb man jedoch in erster Linie Marvel (oder Mutterkonzern Disney) stärkt? Nein. Denn es ist keine Unmöglichkeit, dass sich das Kreativteam mit solcher Auftragsarbeit einen Namen macht, der dann später einen Karrieresprung in Reichweite bringt.
Ebenso ist es natürlich auch möglich, gleich als Schöpfer eigener Werke einen Ruf zu erlangen. Nur erscheint das tendentiell etwas schwieriger.

Ach ja, eigentlich wollte ich noch auf die Fragestellungen eingehen, die seit den Ereignissen eines Fußballspiels in den Nachrichten mehrfach erwähnt wurden. Jedoch ist der „Fall“ ja noch nicht geklärt. Damit verschiebe ich das erst einmal.

Es verbleibt als Wächter über dieses Blog
F.

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