52 songs #46

Und so lassen sich die letzten (ausstehenden) Themen/Wochen von „52 Songs„, dem Blogger-Projekt der Gedankendeponie, bald an einer Hand abzählen. Dieser Music Monday beschert uns folgendes Thema: Jugend.

Jetzt mögen einige denken „also die Gegenwart“ 😉 – na ja, aber ich bin dann wohl doch schon ein älteres Semester in dieser Hinsicht. Und so driften meine Gedanken erneut in die 90er Jahre. Aber keine Bange, mit Trash-Musik verbinde ich eigentlich vornehmlich nichts. (Wobei Trash ja auch Ansichtssache ist.)

Zunächst fiel mir die CD ein, welche mich an meine Jugend denken lässt. Es ist eins dieser Alben, welches ich heute immer noch hochhalten (und gewissermaßen verteidigen) kann. [Anmerkung: wie ich heute gelernt habe, kann ich das nur auf die europäische Version beschränken. Ob die amerikanische Version auch so gut ist, weiß ich nicht.] Dann musste nur noch die Songwahl getroffen werden. Es handelt sich dabei um die Video-Version (oder auch Alternate Version) einer Single-Auskopplung, die nicht wirklich als Ballade durchgehen sollte.

Zur Interpretin: eigentlich war sie schon immer im Geschäft, seit ich denken kann. Als Konsument wirklich wahrgenommen habe ich sie aber erst durch das Comeback mit einem der wohl besten Soundtrack-Songs der 007-Geschichte. Dies allein war aber nicht der Grund, warum ich das Album damals haben wollte – viel mehr war es die darauf folgende „Haupt-Single“ zum Album, die aufgrund Effekt-Video und komplexer Komposition für mich ein Dauerbrenner wurde.
Umso schöner, wenn sich das Album dann noch als traumhaft entpuppt (und mich zum Fan werden ließ) – so viele unterschiedliche Stile dank der vielen beteiligten Produzenten. Beispiel dafür ist auch der gewählte Song, der unverhofft eine Gasteinlage von Sting beinhaltet, was aber nie groß an die Glocke gehängt wurde. (Heute hat das „featuring“-Wort ja schon festen Bestand in Titeln.)

Ja, also der Song handelt gewissermaßen von schleichendem Verlust und könnte somit kaum passender für das Thema Jugend sein. Ich mag übrigens sowohl die längere Album-Version als auch das kürzere Video, welches eine schöne Mischung aus Live- und Landschafts-Aufnahmen enthält… und heute dank vergangener Zeit irgendwie Nostalgie erzeugt. Und doch finde ich das Werk kein bisschen eingestaubt, auch wenn es mich an das Erscheinungsjahr (und damit halt an meine Jugend) denken lässt.

Hier also mein Lied der Woche (oder vielleicht besser ein Lied meiner Jugend): „On Silent Wings“ von Tina Turner :


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Hier links habe ich das Single-Cover herausgesucht. Und huch… das ist ja sogar besser als die beiden Alben-Cover. Welch Ironie, dass ich zum Thema Jugend das Werk einer älteren Dame hervorhole, die damals schon als „jung geblieben“ angesehen wurde.

You never see it coming
But you know it has to end
On silent wings, silent wings
I will never be the same again
I feel the whisper of the wind
On silent wings

Es verbleibt mit jugendlichem Leichtsinn
F.

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