Don’t think about me

Was nimmt man nicht alles im Urlaub mit? (Nicht in den Urlaub, sondern schon im Urlaub.) Ich bin selbst überrascht, dass ich irgendwie kurz bei DSDS 2012 (dem Finale) hängen geblieben bin. Damit gehöre ich scheinbar nicht zu einer „großen“ Mehrheit, da Berichten nach die Sendung in der Zuschauergunst gefallen ist. <Ironie> Na so ein Wunder. Dabei sind da doch so talentierte Sänger dabei – sowie ein sympathischer Moderator und eine eloquente Jury. </Ironie>
Luca Hänni heißt der (aus meiner Sicht bedauernswerte) Junge, der nun den Titel „Superstar“ aus deutscher Sicht tragen darf, ihn international aber erst verdienen müsste. Letzteres wird ihm mit einem Song wie dem Titel aber kaum gelingen, da die Produktion derart lieblos ist, dass es einfach nur dreist erscheint, dafür Geld verlangen zu wollen. Aber egal. Ansichtssache. (So viel besser sind „One Direction“ ja auch nicht unbedingt – im Bereich Musik für die entsprechende Zielgruppe.)

Urlaub! Und ich blogge trotzdem. Mal schauen, was alles passiert ist.
Es gab erneut eine Trash-Party, die wieder wunderbar ins Wochenende eingeplant werden konnte. Kurz darauf konnte ich den dritten Teil der „Hunger Games“ („Die Tribute von Panem“) auslesen. (Eine Kritik dazu werde ich auch mal verfassen… irgendwann). Die Arbeitswoche war für mich kurz, weil… Urlaub! Dieser begann jedoch alles andere als erholsam. Was soll man sagen, wenn man sich fürs Aufräumen freinehmen muss? (OK, so etwas wie Besuch gibt da noch mehr Ansporn.) Jedenfalls dauerte es Stunden und raubte Kraft. Wie gut, dass gleich im Anschluss „Avengers“ auf dem (Kino-)Plan stand, bevor der Tag dann in eine lange Nacht des Wissens gipfelte und sämtliche Kraftreserven aufgebraucht hatte. Wie gut, dass es am Tag darauf hieß „raus und ab zum Bahnhof/Bahnhof/Bahnhof/Flughafen/Bahnhof/Hotel“. Nur 9 Stunden später waren wir auch schon in Wien.

Wien. Ja, diese Stadt ist schon ein Erlebnis. Ich könnte nun problemlos ein Essens-Tagebuch anlegen. Anders als zum Beispiel bei London, stand für mich bezüglich Österreich ja weniger „Sightseeing“ als viel mehr „Sighttasting“ auf der Agenda. Erstes Frühstück am Samstag? Kaiserschmarn. Zum Abend dann ein Wiener Schnitzel. Heute ein Stück Sacher Torte.
Jeder Ernährungsberater würde den „Hot Button“ aktivieren – im Sinne von Alarm. Aber nein, das muss sein. So oft bin ich hier ja nicht. Was auch wieder sein Gutes hat, denn es verursacht Ausgaben wie vom anderen Stern.

Auch Frischluft wurde geboten. Weniger in den Gaststätten, da vielerorts das Rauchen gestattet ist. Dafür 100 Meter in der Höhe – z.B. bei einer Fahrt mit/auf dem Prater Turm (ein Kettenkarussell). Hat Spaß gemacht.

Weniger Spaß brachte mir meine Probierfreude ein. Heute abend waren wir indisch essen und ich wich von der Gewohnheit ab und bestellte statt einem Mango-Lassi die salzige Variante (mit etwas Kreuzkümmel als Geschmacksgeber). Boah, war das eine Salz-Jauche! Nein, sorry, dafür ist mein Gaumen nicht ausgelegt. Und auch das Curry war nicht so lecker, wie ich es mir gewünscht hatte. Dafür ging es anschließend zum Bio-Eis-Verkäufer um die Ecke, wo auch nur gut 40 Leute anstanden. Kann kein schlechtes Zeichen sein, oder? War es auch nicht. Genuss!

Kino-Ecke: heute mit zwei Berichten aus heimatlichen Lichtspielhäusern:
> „Battleship“ : ich war echt am Überlegen, ob ich mir ein T-Shirt mit dem Spruch „I can’t believe I watched Battleship in the cinema“ anfertigen sollte. So eine Katastrophe war der Film für mein Cineasten-Herz. Ja, ich wurde vorgewarnt, dass die Handlung flach ist. Nur zwei Dinge ließen mich dennoch den Versuch wagen: eine Empfehlung von U., der den Film sogar ein zweites Mal im Kino sehen wollte und die IMDb-Wertung von 6.5 (von 10). OK, es war kein totaler Rotz wie „Battle LA“, aber ich war wohl nicht so recht drauf eingestellt an dem Tag (oder einfach zu nüchtern). Fazit: Leute, guckt lieber noch mal „Independence Day“ aus den 90ern und spart euch das Geld für die paar neuen Effekte neben der belanglosen Story.
> „The Avengers“ / „Marvel’s Avengers“ / „Avengers Assemble“ : Unterhaltung vom Feinsten, wenn auch ich mir den Anfang etwas „flotter“ gewünscht hätte. Zwei Dinge möchte ich besonders hervorheben: wäre ich nicht schon längst Fan der Film-Version von Iron Man gewesen, wäre ich es spätestens jetzt. Und noch nie war mir eine Hulk-Adaption so sympathisch wie bei dieser Darstellung. (Das wären dann auch meine zwei Highlights neben den vielen anderen lobenswerten Aspekten wie Soundtrack, Effekte, Darsteller, Kulissen und Ausgewogenheit der Handlung.) Fazit: einer der besten Filme des Jahres! (Das Warten hat sich gelohnt. DC Comics ist nach dieser Steilvorlage von Marvel erst mal am Arsch.)

Noch kurz ein Einschub der Kategorie „Dinge, die wir in Deutschland brauchen“: Oreo-Eis und weiße Malteser. Beides haben die Ösis im Laden.
Zum Ausgleich „Dinge, die gern weiterhin in Ösiland bleiben können“: Seifen in Nahrungsmittel-Sorten wie „Honig-Marzipan“ oder Raucherlokale.

Es verbleibt ohne weitere Gedanken an irgendeinen Casting-Gewinner
F.

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