52 songs #40

Zwar klappte das mit der Ankündigung schon besser, aber dennoch fand ich rechtzeitig das Thema für den dieswöchigen Beitrag zum Blogger-Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Es darf wieder reminisziert werden – beim Thema Schulzeit.

Dazu fühle ich mich gleich uneingeschränkter in der Auswahl. Meine Schulzeit ging ja auch einmal komplett durch die 90er Jahre (bis Anfang der „Nuller“). Daher nehme ich ein Lied, welches relativ mittig anzusiedeln ist, damals in die Kategorie „Dancefloor“ fiel und mittlerweile nur noch unter „Eurodance“ oder gar „Trash“ zu finden ist. (Ja, passt zum letzten Wochenende.)
Während andere sich an Die Ärzte oder Die Toten Hosen erfreuten, brachten mich Neuigkeiten aus Holland aus dem Häuschen. Holland? Ja, da wurde viel produziert und gecastet, was hier dann international klang. Und da kommt auch die Gruppierung her, die ich hier wieder in Erinnerung rufen werde.

Es ist schon mit Ironie verbunden, dass mein erstes CD-Album zugleich deren „Abgesang“ werden würde. Da ist dann übrigens auch die Single-Version des von mir gewählten Liedes drauf, welches auf dem Album ziemlich viel doll anders klang. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mich sehr gefreut habe, als das Video dazu rauskam und dann auf VIVA rauf und runter gespielt wurde, obwohl es nicht der größte Hit des Duos war.

Da ich bei der Musik nicht objektiv sein kann (war mal meine „Lieblingsband“), ist es mir auch schwer möglich, die textliche oder musikalische Güte zu untersuchen. Ich mag das Lied selbst heute noch und kann über die ewig gleiche Struktur von weiblicher Chorus und männlicher Rap-Strophe hinwegsehen.

Also, bereit für die 90er? Dann guckt und vor allem hört mal „Here I Go“ von 2 Unlimited :


[bei so was hilft YouTube komischerweise wieder]
Ach, und weil die so „grenzenlos“ waren, hier noch das Video zu einem weiteren Song, der in die engere Auswahl für diesen Eintrag kam (Video/Text war hier besser, der Song hatte mir aber nie wirklich so gefallen). -> KLICK

Hier darf das Single-Cover-Artwork natürlich nicht fehlen. Oh, welch ein psychedelisches Werk – so etwas würde man heute wohl nicht mehr fabrizieren. Ich bin mir sicher, dass damals noch nicht so viel digital nachbearbeitet wurde… wahrscheinlich auch, weil es zu sehr auffallen würde. Das Spinnennetz und die „Vertigo“-Kreise sollen ans Video erinnern, während man einfach wahllos ein Promotion-Foto der Interpreten drüber „gepappt“ hat, welches single- und album-übergreifend wirksam gewesen wäre.
Aber hey, das Logo sieht immer noch stylisch aus.

So im Nachhinein frage ich mich, inwiefern ich damals glücklicher mit MP3-Player gewesen wäre. Da ist es schon eine Leistung, die vielen Busfahrten zur Schule ohne Kopfhörer überstanden zu haben. (Es trainierte aber auch die Textsicherheit beim Summen der aktuellen Favoriten.) ^^

Es verbleibt der Schule entwachsen (oder vielleicht entkommen)
F.

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