52 songs #37

Den Montag gestern habe ich dann gehörig verpasst. Grund dafür war ein sehr ungewöhnlicher Tagesverlauf mit spontanen Entscheidungen, die es mir nicht möglich machten, da noch einen Blogeintrag zu verfassen. Aber genug der Ausreden – hier folgt nun der 37. Beitrag zum Blogger-Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Das Thema der Woche ist Heimat.

Das Thema mag einfach klingen, fiel mir aber nicht leicht. Also ein traditionelles Lied über meine Heimat (ein Seebad auf Rügen) fällt mir gar nicht erst ein und würde ich wahrscheinlich auch nicht auswählen. Ebenso habe ich (leider) keine Ahnung, inwiefern es lokale Bands gibt, die moderne Musik machen – wobei ich vermute, dass so eine Band nicht unbedingt Heimatgefühle auslösen würde. Daher geht es in meiner Wahl um einen Song, den ich oft gehört habe und der mich an meine Heimat denken lässt, obwohl weder Band noch Song so ohne weiteres mit meiner Heimat verbunden sind.

Die Gruppe begleitet mich mit Sicherheit schon seit über 12 Jahren durch mein Leben, ist aktuell nicht aktiv, hat aber in ihrer produktiven Phase genug Musikmaterial erarbeitet, dass es mir sogar lieber wäre, wenn sie es bei der Diskografie belassen würden und nicht verkrampft ein weiteres Album aufnehmen, wie es manch andere Band tut.

Das Lied hat nicht wirklich einen Text – bietet also viel Raum für Interpretationen – und baut sich allmählich auf. Gerade das epische Ende lässt schon ein wenig an Naturgewalten denken. Es könnte eigentlich Bestandteil eines tollen Soundtracks sein. Und der Titel klingt einfach nur schön.

Wenn es also um die Heimat geht, ist meine Wahl „Silver Strand“ von The Corrs :

(hui, wieder hat YouTube etwas parat – ist aber nicht offiziell und könnte bald verschwunden sein)

Da dieser Song keine Single war, verweise ich hier auf das Album-Cover. „Borrowed Heaven“ war mehr oder weniger das letzte eigenständige Corrs-Album, bevor dann wenige Jahre später eine „Ultimate Collection“ den vorläufigen Abschluss ihrer Diskografie darstellt. Das Foto finde ich persönlich nicht sonderlich gelungen und sieht schon fast nach Beerdigung aus – vom komischen weiß-schwarzen Rand ganz zu schweigen. Kaum zu glauben, dass auf dem Album auch ein heiteres Lied wie „Summer Sunshine“ lummert.

Es verbleibt gern nah der Heimat
F.

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