Ghost

Nein, diesen Eintrag fange ich nicht mit „Ja“ an, denn das taten die vorigen Zwei schon. Egal. Mögt ihr Gratis-Zeug? Oder vielleicht auch Fast-Gratis-Zeug? Dann guckt mal auf folgende Seite und mit etwas Engagement bekommt ihr eine MP3-Datei mit schnieker Indie-Mucke von Wilhelm Tell Me (Titel-Referenz). Erst mal reinhören? Kein Problem – irgendwo gibt es auch das Video dazu – schön winterlich:

Was war das auch für ein denkwürdiger Winter für unser Staatsoberhaupt. Tja, einmal die Presse „angepisst“ und schon wird im Müll gebuddelt und gestichelt, dass es sogar dem geneigten Konsument von Nachrichten auf die Nerven geht. Ich könnte mir denken, dass so ein Schicksal problemlos auf andere politische Größen übertragbar wäre – aber „General-Verdacht“ bezüglich Korruption etc. ist ja eigentlich moralisch verwerflich. Wie blütenrein kann eine Weste schon bleiben, wenn man im hiesigen „Politzirkus“ bestehen will? Und auch das ist eigentlich wieder eine suboptimale Denkweise.
Warum ist es dieser Tage so schwer an die Aufrechtigkeit unserer Volksvertreter zu glauben? Ist es ein gesundes Maß an Zweifel, welches man sich andernorts gar nicht erlauben darf? Oje, man stelle sich nur vor, wir würden hier unserer Elite auch ein Denkmal nach dem anderen bauen – oder vielleicht noch deren Portraits in öffentlichen Einrichtungen aufhängen.
Hm, es ist wie so viele Dinge ein gegebener Umstand, der nicht ohne Weiteres zu ändern ist. Andere haben ihre Monarchien und wir haben halt den „Polit-Neo-Adel“ (ja, so nenn ich das).

Und nun eine Lektion in „schlechter-Fan-sein“: gestern hatte einer meiner Lieblingsautoren Geburtstag und ich habe das erst am Abend durch einen seiner Re-Tweets festgestellt. Das fand ich etwas traurig, weil ich sonst vielleicht eine Art Huldigung in den Tagesverlauf eingeplant habe – also ein Comic von ihm oder so, was nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Na ja, dann vielleicht in einem Jahr.

Heute tu ich mal etwas ganz Außergewöhnliches. Ich habe vor, einen Stummfilm in einer Kirche zu gucken – mit Live-Musik vom Band Orgel-Spieler. Kostet auch nur fast so viel wie ein 3D-Kinoticket. Was bewegt mich dazu? Na ja, ich scheiße Geld und hatte neulich Durchfall. Kleiner Scherz. Natürlich ist es das Interesse an sich. Irgendwann überlegt man sich, auch mal einen Klassiker zu testen – in diesem Fall der Ur-SciFi-Film „Metropolis“. Hoffentlich wird das nicht so textlastig. Ich habe nicht wirklich eine Ahnung, was mich erwartet (, wobei mir ein altes Haddaway-Musik-Video in den Sinn kommt). Das Werk stammt aus einer Zeit, da gab es noch keine erdachten Superhelden mit roten Capes.

Ach ja, Comics… gerade eben würd ich gern wieder eins davon lesen. Nur ist das wieder eine Frage des Zeitmanagements – wie gut, dass mich bald ein paar Urlaubstage erwarten. Ich könnte jedoch wetten, dass mich ein Rechner auf Trab halten wird, den ich noch nach besten Möglichkeiten „verarzten“ möchte – ist nun über ein Jahr „auf dem Abstellgleis geparkt“ worden. Passiert.

Es verbleibt ent-(vielleicht später auch be-)geistert
F.

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