Saving all my love for you

Ja, mangels Kreativität noch mal einen Whitney-Song als Titel, der gestern natürlich noch passender gewesen wäre. Aber ich war dann doch später als erwartet zu Hause.

Überhaupt verlief der „V-Day“ 2012 anders als gedacht. Das mag damit zusammenhängen, dass ich seit fast einer Woche nicht mehr einkaufen war und dementsprechend wenig über den Konsum anlässlich des Tages herziehen kann. Einzig ein komischer Artikel über das Single-Dasein auf der SPIEGEL-Webseiten hat mich ein paar Nerven gekostet – oder waren es mehr die Kommentare? Keine Ahnung. Ist auch egal.

Nicht ganz so gleichgültig ist einem die Entlohnung, die ja neuerdings wieder zum Thema wird. Eine Diskussion über gerechte Bezahlung von Leistung halte ich nur bedingt durch, da mir das ganze Zahlendrehen irgendwann zu viel wird. Oder mit anderen Worten: mehr ist immer schön, aber wo soll „mehr“ so schnell herkommen?

Und wo ich schon bei Einnahmen und Ausgaben bin – wer hat denn diesen Vorschlag mit der Sonderabgabe für kinderlose Erwachsene ausgearbeitet. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, unsere Gesellschaft derart einzuteilen. Darin sehe ich keinen Ansatz, das Elternsein schmackhaft zu machen. Und es gibt bestimmt alternative Mechanismen zur Umverteilung, ohne neue Abgaben zu kreieren.

Und während solche Themen Staub im Inland aufwirbeln, geht es woanders… irgendwie auch wieder um Geld. In einem YouTube-Video wird versucht, den Leuten die aktuelle Wirtschaftslage Europas näherzubringen.

Aber wie das so mit Wirtschaftsinteressen und Lobbyisten ist, sollte man sich das vielleicht nur in Maßen geben. Ich gestehe, dass ich nach dem Video nicht genau sagen kann, ob wir nun „die Bösen“ sind, die Europa kaputtmachen. Auch die Vergleiche mit dem Christentum fand ich nicht sonderlich einleuchtend.
So oder so – das wird noch eine Weile auf den Parlamentstischen bleiben.
Und wem das nicht genügt, der kann sich über ACTA, Japan oder Syrien belesen. Alles schlecht – so der Eindruck.

Da hilft auch kein Gerücht, dass Markus Lanz nun „Wetten Dass…“ übernehmen wird. Ja, es könnte schlimmer sein. Oder? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht hätte sich das ZDF doch für einen „Nobody“ entscheiden sollen.

Was Entscheidungen für etwas Barleben in Rostock angeht, kann ich nun das „Zwanzig12“ empfehlen, wenn es mal edler sein soll. Besonders die Farbwechsel der Fensterbögen trugen ungemein der Athmosphäre bei. 🙂

Schließlich noch der Vermerk, dass ich mich doch gegen einen Kinobesuch zu „Gefährten“ („War Horse“) von Steven Spielberg entschieden habe. Die Kritiken waren mir dann doch zu zahlreich – und nur wegen John Williams muss ich kein Kinoticket in Kauf nehmen.
Vielleicht reicht dann auch etwas leichtere Kost – die „Underworld“-Reihe wollte ich mal antesten. Wird aber bestimmt noch eine Weile dauern, bis ich das geschafft habe.

Es verbleibt sparsam
F.

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Eine Antwort to “Saving all my love for you”

  1. It’s possible « FM014 Says:

    […] etwas Politik: ich hatte vor einiger Zeit hinterfragt, inwiefern unsere “Interessenvertreter” (Politiker, Wirtschaftler etc.) die […]

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