Stupid mistake

Es wird mal wieder Zeit für einen „außerplanmäßigen“ Eintrag hier. Und nein, das sehe ich nicht als Fehler. Der Titel kommt von Darren Hayes, den ich scheinbar in einem schwachen Moment zu oft „gescrobbelt“ habe – mit der Folge, dass ich jedes Mal auf Last.FM (eine Webseite, auf der man seinen Musikgeschmack mit Statistiken untermalen kann) daran erinnert werde. Dabei habe ich (absichtlich) eine Pause eingelegt – das Album „Secret Codes and Battleships“ kommt mir schon gar nicht mehr bekannt vor. Ja, schon komisch, wie man sein Verhalten durch Webseiten beeinflussen kann.

Das bringt mich übrigens gleich zu einem aktuellen Ereignis in meinen Online-Kreisen. Ein Bildchen kursiert da nämlich gerade, welches ein Vorhaben propagiert, im kommenden Monat gezielt das eigene Konsumverhalten (mehr oder weniger) runterzufahren (sprich: keine Musik erwerben, kein Kinoticket etc.). Warum? Um die Balance zwischen Angebot und Nachfrage merklich in eine Schieflage zu treiben, was wiederum irgendwelchen Anbietern dann die Macht der Masse demonstrieren soll.
Klingt meine Ausführung sarkastisch? Ist nicht meine Absicht. Die Intention finde ich schon tendentiell gut, aber die Umsetzung erinnert mich an eine Art „kindisches Trotz-Verhalten“. Und ich habe sehr große Zweifel, dass die Gruppe der Unterstützer groß genug sein wird. Mit anderen Worten: nur weil sich 20% trotzig entschließen, für einen Monat der Unterhaltungsindustrie zu widerstehen, wird der Verlust nicht signifikant ausfallen.


Und irgendwie ist mir der Vorschlag zu plump. Soll heißen: Ist das nicht etwas zu einfach gedacht? Und überlegen sich die Befürworter dieser Aktion ihre Entscheidung richtig oder ist es einfach nur mal eben „cool“, ein wenig Protestgefühl in den Alltag einzubauen?

Und während die einen sich vornehmen, im März ein wenig Askese zu hypen, habe ich kurzerhand eine Subcard aktiviert. Was ist das? Subway ist ein Fastfood-Unternehmen, welches Kunden anbietet, durch das Einsammeln von Angaben zum Sandwich-Konsumverhalten wenige Cents zu sammeln, die man dann wieder für Sandwiches verjubeln darf. Dem geneigten Datenschützer dürften da wieder die Alarm-Sirenen in den Ohren bimmeln. Aber hey, die Karten sehen stylisch aus. 😛 (Ich habe da also nicht so die Bedenken. Gerade ich, der sich angewöhnt hat, ein Mensa-Essen-Foto-Blog zu führen.)

Apropos „gläserner Mensch“ : Mein kleines Blog-Balken-Diagramm neigt neuerdings wieder zu Ausschlägen, was auf Zugriffe hinweist. Da fühlt es sich gleich weniger sinnfrei an, wöchentlich über Musik und Zeug zu schreiben. Nur für Kommentare reicht es bei den meisten Besuchern dann wohl noch nicht.

Themenwechsel: habe ich schon erwähnt, dass ich mit „New Girl“ eine neue Serie angefangen habe? Das ist die aktuelle Sitcom mit Zooey Deschanel – in erster Linie ziemlich amerikanisch (was auch immer der geneigte Leser darunter verstehen mag), aber auch relativ frivol. Meine Zwischenbilanz dazu: ohne die Hauptdarstellerin würde die Serie sehr fade sein.

Ach, da fällt mir ein, dass ich mal aufschlüsseln wollte, womit uns (im Sinne von hier in Zentraleuropa) das Amiland klischee-mäßig „zuballert“ oder „einlullt“. Oder auch: was olle Ami-Serien unverwechselbar macht. Ich glaube, das wird mir eine extra Seite wert sein. Insofern war das hier die Ankündigung.

Wem das zu wirr formuliert ist, sollte sich mal bei Wikipedia über „Opportunitätskosten“ belesen. Ich kann immer noch nicht fassen, dass ich nach einem Gespräch gestern heute (zum besseren Verständnis) den Versuch gewagt habe. Der Artikel war aus meiner Sicht nicht einleuchtend. Und weil ich die Bedeutung nicht verstehe, brauche ich auch gar nicht erst über den Zweck solcher „Modelle“ nachzudenken. (So kann man natürlich auch Zeit/Aufwand einsparen.)

Abschließend noch eine Zahl des Tages: 13 – ich habe immer noch 13 ungelesene Nummer-1-Comics von der „New 52“-Welle von DC Comics. Im September waren die noch aktuell. In diesem Monat werden (mit Nummer 6) bereits die ersten Storylines abgeschlossen, was dann wiederum bald in Paperbacks gepresst werden wird. Wie doch die Zeit vergeht.
Und wo ich schon bei Lesestoff bin: heute habe ich mich gefragt, ob das eine gute Idee war, „The Hunger Games“ auf Englisch zu lesen – denn den ersten deutschen Trailer fand ich mit den „Eindeutschungen“ etwas suboptimal. Ich meine: „Hallo? Im Trailer heißt es „Hungerspiele“, aber der Film wird betitelt mit „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“. Das ist doch irgendwie uneinheitlich.“ Das ist wie mit „Fluch der Karibik“, der ab Teil 3 dann „Pirates of the Caribbean“ hieß. (Das war wieder aus der Reihe „Frust eines Cineasten“ oder „da cine ich mir nen Ast ab“.)

Es verbleibt nicht vor Fehlern gefeit
F.

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