Anni luce

Es sind Titel wie dieser, die mir immer wieder verdeutlichen, wie sehr ich die Musik von Paola & Chiara mag. Gut möglich, dass es am Produzenten-Team liegt. Aber allein die Tatsache, dass die Sängerinnen auch mal einen Ton halten – also im Gegensatz zur „Frasierungslust“ amerikanisch geprägter Interpreten – ist mir willkommene Abwechslung. Nur manchmal würde ich den Text auch gern besser nachvollziehen können (ist halt oft Italienisch) – „anni luce“ sind übrigens Lichtjahre.

In dieser Einheit kann ich den Weg seit dem letzten Eintrag zwar nicht angeben, aber ich habe so einige Strecken zurückgelegt. Das fing schon am Freitag an, als ich mich nicht nur ungewöhnlich früh zu einem Kinobesuch aufmachte, sondern am Abend sogar ein Konzert-Termin wahrnahm.

Einschub „The Muppets“ (2011): ähm, also hier haben wir wieder so einen Fall, wo der Hype größer ist als das Produkt. Huch, war der Film kitschig – selbst abgesehen von den Sing- und Tanz-Einlagen (ein Fest für Glee- und Bollywood-Fans). Nur die mühsam eingedeutschten Texte und noch viel mehr der Mangel an Lachern haben den Unterhaltungswert merklich gesenkt. Ich frage mich, welches Publikum der Film erreichen soll. Kinder müssten sich doch langweilen bei all dem Drama. Und auch Nostalgiker (die einfach mal wieder einen Muppet-Film sehen wollen) dürften die „Durstpausen“ zwischen den Gags sprübar merken. Fazit: kein „Must-See“!

Konzert-Bericht: wer hätte gedacht, dass man im MAU-Club Musik auch genießen kann. Beim letzten Konzert, welches ich dort erlebt hatte, konnte von Genuss nur schwer die Rede sein. Aber das nur nebenbei, denn hier steht ja mehr das Singer/Songwriter-Doppelgespann in Form von Lee MacDougall und Tom Lüneburger im Vordergrund. Vom Ersterem hatte ich im Vorfeld nur wenig auf YouTube gesehen, was mich dann auch mehr oder weniger gespannt auf das Konzert werden ließ. Aber der „Main Act“ war auch ganz gut, obwohl ich schon Zweifel bekam, weil Lee so gut war (eine Mischung aus John Mayer, David Gray und Damien Rice), wie man das noch toppen soll. Antwort relativ einfach: der Lüneburger hatte nen Pianisten. Fazit: Leute, wenn ihr Acoustic-Pop-Rock mögt, geht zu den Konzerten. Die Musiker habens drauf.

Ja, so schnell lernt man neue Musik kennen. Selbiges kann ich auch nach der (7.?) LOHRO-Klubnacht sagen, die ich erneut zum Party-Marathon habe werden lassen. Mein Kurs: Peter-Weiss-Haus, Barfuss, Zwischenbau, ST-Club, Meli-Club, Stadtpalast, Peter-Weiss-Haus, MAU-Club (und alles ohne Shuttle-Bus). Spätestens nach der letzten Location bin ich froh, mein Gehör noch zu haben. Wenn die Veranstalter einen auf „Stubnitz-Pegel“ machen wollten, gelang es.
Mein Zeichen, dass es Zeit zum Aufbruch ist, war übrigens eine Person, die neben mir einen Becher Bier fallen ließ. „Ja, bei der Musik würde ich auch nur schwer was halten können“, dachte ich – war halt nicht so ganz mein Geschmack und zu laut obendrein. Ingesamt war es aber eine schöne Nacht.

Lese-Ecke: zur Abwechslung verrate ich auch mal, was ich gerade lese – es ist „The Hunger Games“ von… weiß grad nicht… egal. Es ist also das „Hype-Buch“, welches bald als Kinofilm erscheint. Am Wochenende habe ich etwa ein Viertel geschafft. Bis jetzt macht das Lesen Spaß, obwohl die Grundstimmung ganz schön deprimierend ist.

Es verbleibt mit der ungefähren Vorstellung von Lichtjahren
F.

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