Your reputation

Falls jemand Lust auf neue Musik hat, sollte er hinsichtlich Titel folgenden Link wahrnehmen. Nur dort findet man nämlich das betreffende Lied von Tom Sinclair, welches ich für unglaublich gut befinde. Lyrisch geht es zwar nicht so Richtung „Happy Vibe“, aber das ist kein Makel.

So, was ist denn in der Zwischenzeit passiert? Ich bin irgendwie immer noch ein wenig beschäftigt, Trübsal zu bekämpfen, und heute sieht die Welt auch tendentiell schon eine Nuance besser aus (trotz des schlechten Wetters).
Und ja, ich kann wieder über Filme schreiben… Los gehts.

„Ziemlich beste Freunde“ bekam ich von drei Seiten (inklusive Bekanntenkreis) empfohlen und so nutzte ich einen „offenen Time-slot“ im Kalendar und habe ich mich prompt für einen Kinoabend entschieden. Anfangs noch skeptisch war ich spätestens 20 Minuten später überzeugt, dass dies eine gute Investition gewesen ist. Der Film dreht sich um Freundschaft und wie sehr sich damit Grenzen überwinden lassen – vom humoristischen Aspekt ganz abgesehen. Fazit: sehenswert.

Und dann noch kurz zu „The Descendants“ (eine Vorpremiere): der Film ist keine leichte Kost und ziemlich ungeschönt – ein Familiendrama eben. Die Darsteller überzeugen, wenn auch ich den Preisregen aktuell noch nicht ganz nachvollziehen kann, weil ich einerseits die Konkurrenz nicht kenne und andererseits vielleicht zu viel erwartet hatte. Die heiteren Momente oder Landschaften waren aber auch wunderbar. Fazit: mit einschlägigen Interessen sehenswert.

Gelesen habe ich dieser Tage wenig, wenn auch ich mich eben an die neue Nightwing-Serie erinnert fühle, die ich unbedingt anlesen möchte. Ach ja, und Scott Snyder ist ein toller Batman-Autor – das musste ich noch mal erwähnen.
Derweil fand ich im Kino schon das erste Promo-Material zu „The Hunger Games“ (oder hierzulande scheinbar besser bekannt unter „Die Tribute von Panem“). Der Film soll im März anlaufen, wird auf einschlägigen Internet-Plattformen schon „gehypt“ wie sonst was und ist auf meiner Lese-Liste, weil das Buch auch sehr gut sein soll.

So… Politik: SOPA – hinter dieser Abkürzung versteckt sich der Versuch amerikanischer Lobbyisten, massiv Einfluss auf das Internet-Geschehen ausüben zu können – also mit rechtlicher Rückendeckung. Was halte ich davon? Skandal. Aus meiner Sicht kann so etwas nur aus Amiland kommen, wo juristische Prozesse beinahe Entertainment-Charakter haben. Ich hoffe natürlich, dass die Vernunft siegen wird. Aber falls nicht..? Na ja, es war doch ganz schön bisher. Viele Inhalte wurden mit der Welt geteilt und Meinungen hatten teilweise auch einen Wert. Man soll ja auch aufhören, wenns am schönsten ist. Karrierepläne sind in diesen Zeiten doch eh überbewertet – zur Not darf es dann auch ein amerikanisches Gefängnis als „Treffpunkt“ sein. Die haben da wohl zu wenig zu tun. Freuen wir uns schon mal auf den Gedanken von behördlich genehmigten Scharfschützen auf öffentlichen Plätzen. Ich prophezeie dann schon mal „occupy“ als Wort des Jahres.

Es verbleibt mit Reputationsminimum
F.

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