Out from under

Es gab mal eine Zeit, da sah es nicht so aus, als ob man von Britney Spears noch viel hören würde (Stichwort Talfahrt). Der Titel hingegen erschien nach dieser Zeitphase und gehört aus meiner Sicht zu den besseren Songs dieser Person, die aber nicht ausgekoppelt wurden. Mir kam dieser Titel heute in den Sinn, weil die jüngste Vergangenheit mir auch wie ein Tief vorkommt.

Die Woche begann ungewöhnlich früh und verlief relativ gewöhnlich (Arbeit, Meetings, Quiz-Abend, Sportkurs), bis dann am Donnerstag mein Status quo innerhalb einer Stunde erschüttert wurde. Es zeichnen sich ein paar Veränderungen im beruflichen Alltag ab, was wiederum für Verunsicherung führte. Und diese begleitete mich dann durch den Rest der Woche. Sei es ein Kinobesuch, eine Bahnfahrt oder ein Computerspiel-Nachmittag. Am Wochenende stand dann noch ein Weggeh-Abend auf dem Plan, der in meinem Fall gar nicht erst stattfand – verschlafen. Und heute bekam ich auch nicht viel auf die Reihe, außer mich vor der Sonne zu verstecken, Schlaf nachzuholen, eine Tasse Tee zu trinken, ein Video zu konvertieren+schneiden und etwas an Nachrichten aufzunehmen. Das klingt zwar nicht so schlimm, aber wirklich toll fühle ich mich gerade nicht.

Kurz zum Film „Verblendung“: ich konnte nicht verstehen, warum so kurz nach der schwedischen Verfilmung Hollywood nochmal rangelassen wurde. Aber es gelang David Fincher wirklich gut, dieser zweiten Kino-Version eine Daseinsberechtigung zu geben. Sogar die Auflösung wurde verändert. Fazit: durchaus sehenswert (und man merkt die Länge nicht).

Ansonsten habe ich wieder Comics gelesen – darunter die ersten Ausgaben der neuen „Wonder Woman“-Serie. Das neue Kreativteam ist sichtlich bemüht und hat mehr als nur das Kostüm verändert. Nur ist mir der Serienstart an vielen Stellen zu magisch. Gleiches könnte ich auch über die Serie „Justice League Dark“ sagen, die ja explizit so konstruiert ist (also ein Team mit DC-Figuren aus dem Bereich der Dunklen Künste). Jedoch wird das Spektakel mit beeindruckenden Zeichnungen verschönert. Die Entstehungsgeschichte bei „The Fury of Firestorm – The Nuclear Men“ ist überraschend gewaltbetont (gerade in Bezug auf Teenager als Protagonisten), teilweise abstrus, sehr amerikanisch und etwas innovativ – eine komische Mischung mit schicker Farbgebung. Dann hatte ich noch „Mister Terrific“ im Lesestapel – eine Serie, die zwar nette Ansättze hat, aber dann doch in der Mittelmäßigkeit dümpelt. Insofern ist mir ein baldiges Ende der Serie egal.
So, und wer denkt, hier wurden bereits merkwürdige Comic-Serien-Titel angesprochen, wird nun wahrscheinlich überrascht werden, wenn ich sage, dass ich eine Nummer-1-Ausgabe von „Frankenstein – Agent of S.H.A.D.E.“ gelesen habe. Und ja, extra für den Eintrag gucke ich noch mal nach, wofür die Abkürzung steht. Und zwar steht das für „Super Human Advanced Defense Executive“. Und nein, mit Spionage hat die Serie nichts zu tun. Eher geht es um Monster. Dabei ist die Serie so verrückt (Beispiel: Professor im mit Körper eines Schulmädchens), dass es schon wieder kultig wirkt.

EDIT: hier muss mal ein Bild her… Moment  Frankenstein - Agent of SHADE (#1, 2011, DC Comics)

In der Technik-Ecke habe ich wieder mit Grauen festgestellt, wie verzwickt eine einfache Aufgabe sein kann. Auftrag: hier hast du ein 13-Minuten-Video, mach doch bitte die ersten 9 weg. Na ja, das kann leicht sein, wenn die Formate mitmachen. Nur leider hat die Endung VOB (bei mir jedenfalls) keinen positiven Einfluss auf die Bearbeitungsdauer – Stichwort Konvertierungsumweg.

Zu guter Letzt noch ein kleiner Ausblick der erfreulichen Art: wenn alles so läuft wie geplant (und ja, ich habe wieder geplant), dann dürfte der morgige Abend politisch werden. Danach stehen mit „Descendants“ und „Muppets“ interessante Filmabende an, eine LOHRO-Klubnacht würde ich auch gern mitmachen und das Konzept einer „Volxküche“ klingt auch sehr einladend.

Es verbleibt mit Zuversicht
F.

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