Ignite

Passend zum Jahresrückblick habe ich gleich mal den Songtitel gewählt, der laut Last.FM mein Lied des vergangenen Jahres war (wahrscheinlich nur, weil das Album mal in der Endlosschleife landete – aber egal). Die „Nicht-Auszeichnung“ geht damit an The Raveonettes. Der Song ist aber auch wirklich nett – und mal nicht so ein musikalischer Weichspüler (das ist nicht böse gemeint) wie mein Lied des Jahres 2010.

Mein Silvester war übrigens relativ „independent“ seitens Lokalität (Semi-Ghetto), Verpflegung (Sandwiches und Apfelpunsch) und Beschäftigung – letztere bestand überwiegend aus einem Spiel namens Sopio. Ich bin doch ziemlich überrascht, wie viel Spaß man damit haben kann.

OK, nun der Versuch eines Rückblicks auf mein Jahr 2011:
(Update: Lieber Leser, was ich hier nun präsentiere ist wirklich eine Leistung. Denn ich habe mich mal eben quer durch die Einträge der vergangenen 12 Monate gearbeitet.)

  • Januar: Das Jahr fing gleich mit viel Kino an. Neben dem Erwarten des neuen TRON-Films war scheinbar „Burlesque“ mein erster Ausflug 2011 in ein Lichtspielhaus. Kurz darauf gab es auch den ersten Weggeh-Abend, gefolgt von einem Nudelsaucen-Unglück, den ersten GarageBand-Versuchen, einem Bürowechsel auf Arbeit, dann etwas Unsicherheit bezüglich der Zukunft von „Wetten Dass“, dem ersten Besuch in Clausthal (Grund: Dienstreise), der Aufarbeitung von Kevin Smith’s Comic-Version von „Green Hornet“ (passend zum Filmstart) und der kritischen Betrachtung von Schwindel im TV.
  • Februar: Der Monat fing ziemlich unerfreulich an mit Katastrophen und anderen politischen Meldungen. Lady GaGa bereitete ihre Rückkehr ins Rampenlicht vor. Ich sah „Everything is spiritual“ und verwendete erstmals den Begriff „Rostocker Mittag“ für die inspirierenden Gespräche in der Mensa. Ich fing an,“Family Guy“ zu gucken, beendete mein erstes Buch des Jahres (von Neil Gaiman), freute mich über neue Roxette-Songs, war verstärkt in sozialen Netzwerken aktiv, hatte erste Gedanken zum Vlogging und zum „Hartz-IV-Studenten“.
  • März: Der Monat war dienstlich scheinbar ordentlich anspruchsvoll (gab dafür auch nen Besuch auf der CeBIT). Filme gerieten dank der Oscars in mein Blickfeld, Japan und Lybien dank der Nachrichten. Ich sah erste Folgen der Serie „House“ (Dr. House),  freundete mich wieder mit Doit.im an und begann mit britischen TV-Serien (ua. „Doctor Who“).
  • April: Auch hier waren Filme ein großer Bestandteil meiner Einträge (hervorhebenswert ist dabei: Buddhism Revolutions). Absolutes Highlight für mich war meine erste Reise zur (ersten großen europäischen) Comic-Convention nach London, was mit dem Kennenlernen einiger Internet-Leute und Leckereien gekrönt war. Parallel dazu gab es ein Unglück in der Heimatregion. Ich sammelte erste Eindrücke zur Software Virtual DJ, hatte „Problemtreter“ (also Schuhe, die mir Schmerzen einbrachten), einen Besucherrekord auf diesem Blog und den ersten Sportkurs seit Jahren.
  • Mai: Dieser Monat war ziemlich geprägt von der Comic-Figur Thor (einmal im Kino und auch durch ältere Comics). Daneben gab es natürlich noch andere Filme. Die Arbeit war scheinbar etwas niederschmetternd. Es gab einen Ausflug nach Berlin, der mir Gedanken zum Glauben näher brachte (Stichwort Mibel). Den Eurovision Song Contest habe ich verpasst. Ich fing an, „Mad Men“ zu gucken, wurde für „gut im Futter“ befunden, hatte Sorgen wegen EHEC, war frustriert aufgrund Skype-Ausfällen, amüsiert durch erste „American Dad“-Folgen und geistig stimuliert durch einen politischer Abend, der mich auf die Welt blicken ließ.
  • Juni: Auch dieser Monat ließ mich Berlin besuchen, mehr „House“ gucken, mehr „X-Men“ lesen und sehen (Kino) – nebst anderen Filme. Ich war auf meinem ersten Konzert seit Langem – The Sounds. Die Arbeit brachte mir einen Sonder-Vortrag ein, den ich beinahe an Pfingsten halten musste. Neue „South Park“-Episoden erheiterten meinen Alltag, was man von Meldungen zu Finanzmärkten, Griechenland und Syrien nicht sagen kann. Schließlich machte ich mir Gedanken über Globalisierung, Medienwelt, BFD und die Befangenheit von Medienvertretern. Und dann besuchte ich dienstlich Portugal.
  • Juli: Dieser Monat fing damit an, dass ich unser Sommerfest nicht besuchen konnte. Zudem startete das Projekt „52 Songs“ (welches gerade Halbzeit hat). Natürlich sah ich wieder viele Filme, nahm ein wenig Weltgeschehen wahr, konnte nicht über zu wenig Arbeit klagen (dafür eher Zeitmangel). Ich war mehr und mehr angetan von der Serie „House“ (Stichwort „Broken-Heart-Syndrom“), philosophierte über Moral, war durch die Meldungen aus Norwegen schockiert – mehr als über das Ableben von Amy Winehouse. Ich stellte erstmals fest, dass ich viele verplante Wochenenden hatte, war nicht so ganz begeistert von OS X Lion, dafür eher von Blended Juice, den ich bei meinem ersten Starbucks-Besuch testete. Ich behandelte kulturelles Zeitgeschehen in Form von „Harry Potter“ und „Green Lantern“ (Grund: Kinofilme), politisches Zeitgeschehen bezüglich USA und Schulden sowie Lobbyismus allgemein.
  • August: Na, wo war ich wieder? Ja, Berlin. Viele schlechte Nachrichten verdunkelten mein Gemüt. Dafür fand ich Flucht bei einer weiteren Reise nach England zu einem YouTube-Treffen. Ich war auf einem Polterabend, sah viele Filme und auch ein paar alte Transformers-Folgen, behandelte Gedanken zu Politikverdrossenheit, Bildung, Apple und Lybien, sammelte Eindrücke zur Browser-Version des Spiels „Sims“ (Sims Social), war etwas genervt durch Wahlwerbung – und besuchte scheinbar erstmals ein Zollamt (aufgrund einer nicht zustellbaren Postsendung), was nicht das letzte Mal in dem Jahr war.
  • September: Diesen Monat habe ich teilweise sehr gut dokumentiert. Er begann mit einer Reise in die Pfalz, steigerte sich dann (negativ) mit einer Sinnkrise, fand Abwechslung durch einen Möbelkauf und viele Filme, die ersten Folgen von „Modern Family“ und beinhaltete auch Gedanken zu Extremismus.
  • Oktober: Hier gab es wieder unschöne Meldungen aus der Politik, bessere Eindrücke seitens der Filmbranche, eine Tagung in Berlin, aufkommende Begeisterung durch GetGlue, weniger durch iOS 5 (Stichwort Einrichtungsstress). Ich behandelte Themen wie Frauenquote, neue DC-Comics, meine zweite größere England-Reise im Zuge der Urlaubsaktion „keine E-Mails“ und war in Lese-Laune.
  • November: Ich schaffte mir spontan eine PS3 an, sah Award-Veranstaltungen, schrieb was über Außenpolitik, bekam ein neues Bett, erlebte einen spaßigen Hamburg-Ausflug, hatte Geburtstag, war auf einer absolut genialen Queen-Party, spielte Computerspiele, sah Twilight und andere Filme.
  • Dezember: Ich sah Filme, konnte ein weiteres Buch abhaken, bekam wieder Einiges zur Euro-Krise mit, durfte wieder zum Zollamt, schrieb über neue Trailer, las WIRED, war auf dem Portal 12designer aktiv, schrieb einen Sondereintrag zu Lil‘ Wayne und ließ mich über eine Frauenzeitschrift und Jane Austen aus.

So, das war also in etwa mein Blogger-Jahr – also zumindest der deutschsprachige Großteil. Nun bin ich auch einigermaßen geplättet nach all der Aufarbeitung.

(ANMERKUNG: Ja, der Eintrag wurde bereits unvollständig veröffentlicht, was nun aber behoben sein sollte.)

Es verbleibt mit besten Wünschen zum Jahresstart 2012
F.

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