52 songs #22

Ja, wenn es wieder etwas dauert mit dem wöchentlichen Beitrag zum Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie, dann war ich entweder ziemlich ausgelastet oder grübelte viel über das Thema. Eine Mischung aus beidem ist in dieser Woche der Fall. Es geht nämlich in dieser Runde um Grusel/Horror.

Ich schaue nicht so viele Horrorfilme. Schon allein deswegen, weil die Handlung oftmals so klischeebeladen und dumm oder auch übertrieben ist, dass es den Unterhaltungsfaktor merklich senkt. Zuletzt sah ich (in dieser Kategorie und sogar im Kino) „Final Destination 5“ (in 3D). Wie ich bestimmt schon einmal schrieb, war neben den guten Effekten und den bizarren Unfällen keine Spur von Schauspiel-Talent, was in den idiotischen Dialogen (und so ein Film enthält ja gern so etwas) deutlich wurde.
Wenn die Autoren/Produzenten scheinbar mehr Aufwand in Schocker-Szenen oder konstruierte Unfälle stecken und dabei die „Logik“ (also wenigstens bei den Charakteren) vernachlässigen, vergeht mir die Freude. Ich denke, dass war zumindest bei „Paranormal Activity“ (Teil 1) ein Erfolgsfaktor, dass zur Abwechslung mal keine Teenager (nach Schönheitsidealen) in irgendeine obskure Situation geraten.
Wobei… wenn ich überlege… wer ist denn die primäre Zielgruppe solcher Filme? Insofern ist die Kritik vielleicht obsolet.

Egal… zum Thema: also mir fiel auf die Schnelle kein Lied ein, welches ich mit einem Horrorfilm (achtet man da überhaupt auf den Soundtrack?) oder generell mit Grusel-Stimmung in Verbindung bringen kann.
Natürlich könnte ich nun das nächstbeste Werk von Andrea Berg (oder anderen „Schlager-Stars“) anführen, was man durchaus als Horror auslegen kann. Aber das wäre mir zu plump – und darüber hinaus eher in die Kategorie „Abneigung/Ablehnung“ einzuordnen.

Und um dem Geschwafel ein Ende zu bereiten: ja, ich habe mich für ein Lied entschieden. Der Grund für meine Wahl ist aber nicht wegen dem Text. Der ist erstaunlich simpel und gut. Es liegt eher an der musikalischen Untermalung (zumindest beim Chorus) und dann noch einen Tick mehr am Musik-Video. Dieses ist wirklich krass, weil so einprägsam und eigenartig. Als ich das in meiner Jugend im damaligen Musik-Fernsehen (ach, das waren noch Zeiten) gesehen habe, bin ich immer hängen geblieben – wegen dem Video, das Lied selbst mochte ich gar nicht. Heute mag ich auch das Lied und bin sogar noch mehr begeistert vom Video, weil es aussieht, als hätte man aus einem begrenzten Budget das Meiste rausgeholt. Es steckt einfach sehr viel Kreativität darin.
Also zusammengefasst: toller Song, unangenehmes Geräusch im Chorus (erinnert mich an Terminator 2), abgefahrenes Video (mit Grusel-Elementen wie Zahnarzt und bösem Affen)

Ich stelle vor: „Army Of Me“ von Björk (und natürlich muss hier das Video kommen):


[keine Garantie auf Langlebigkeit des verlinkten Inhalts]

Es verbleibt in der Warteschleife für den nächsten Horrorfilm
F.

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Eine Antwort to “52 songs #22”

  1. karoworldx3 Says:

    Ich liebe diesen Song! Hätte ihn jetzt aber nicht unbedingt mit dem Thema in Verbindung gebracht.
    Trotzdem gute Wahl. Und merke: ich sollte mir auch mal die Musikvideos von Björk anschauen. Ich scheine hier sonst echt was zu verpassen. (^_^)

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