52 songs #21

Endlich wieder ein echter Music Monday – und damit Zeit für einen weiteren Beitrag zum Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. In Woche 21 lautet das Thema: Hoffnung

Das Thema liegt mir schon etwas mehr (im Vergleich zu Woche 20). Einerseits finde ich das Thema in Hinsicht auf Musik durchaus relevant und andererseits finde ich dazu auch selbst Anwendung, wenn die Stimmung mal etwas getrübt ist. Was meine Wahl angeht, war ich erst wieder auf eine andere Richtung fixiert, bis mich eine kleine Video-Recherche dann doch noch einmal umgestimmt hatte.

Falls jemand hier überhaupt etwas mit dem Namen Sarah McLachlan anfangen kann, dann bestimmt in Verbindung mit dem unglaublich traurigen Lied zum Film „Stadt der Engel“. Und ja, es ist tatsächlich eine dieser Sängerinnen, die man schnell mit Balladen und traurigen Themen in eine Schublade stecken könnte. Das heißt ja nicht, dass die Musik keine Daseinsberechtigung hätte. Zudem hat ihre Stimme zweifellos einen hohen Wiedererkennungswert, unabhängig davon, wie das Interessenfeld gestreut ist.

Aber egal… zum Thema: das Lied, welches ich ausgewählt habe, fand ich mal auf einem Soundtrack – es war nach „Angel“ das einzige Werk der Sängerin, welches ich wahrnahm und sogleich mochte. Daraufhin habe ich mir auch das Album „Afterglow“ zugelegt, welches wunderbar ist.
Gut, das Lied allein mag einen noch nicht ganz an Hoffnung denken lassen, wenn man nur von Not und Hilflosigkeit im Chorus hört. Aber dem wirkt das Video entgegen, welches ich als sehr kreativ ansehe. Wer da widersprechen möchte, kann ja gern Gegenbeispiele bringen, wie es ein Künstler schafft, sowohl aufzuklären bzw. zu informieren (kein Spendenaufruf in dem Sinne), also zum Denken anzuregen, sein eigenes Werk darin zu verpacken und dann noch einen caritativen Aspekt einzubauen. Ja, etwas Theatralik sei erlaubt. (Wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen gab es auch bei „South Park“ Anspielungen darauf.) Ansichtssache. Mir gefällt das Lied – musikalisch und textlich.
Das, was zumindest ich vom Video mitnehmen konnte, ist: es gibt unvorstellbar viele „Baustellen“ auf der Erde, die einen sehr betroffen machen können. Wenn man jedoch bei sich anfängt, sich vielleicht auch in Erinnerung ruft, in welch „luxuriöser“ Lage man sich befindet, und dann noch Ansätze zur Optimierung oder zum Weitergeben findet, dann kann das einen Unterschied machen.
Und darin liegt gewissermaßen Hoffnung. Hoffnung, dass nicht alles vergebens ist – und wenn man sich eben nur besser (weil gebraucht) dabei fühlt.

Ach ja, mein gewählter Song heißt übrigens „World On Fire“ von Sarah McLachlan und hier ist das Video dazu:

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.

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2 Antworten to “52 songs #21”

  1. wortmagie Says:

    Richtig schöner Song und ne klasse Wahl zum Thema!

  2. caroona Says:

    So eine wunderschöne Stimme!

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