52 songs #20

So gerade am Rande der Deadline schreibe ich hier nun den jüngsten Beitrag zum Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Und etwas Ironie steckt auch (bezogen auf Ultimo) im Thema der Woche: Arbeit

Zunächst tat ich mich mit diesem Thema schwer. Es wollte mir einfach keine typische Musik mit der Verbindung zur Arbeit einfallen. Weder thematisch noch seitens meiner Favoriten konnte ich da bedenkenlos eine Wahl treffen. Auf Arbeit höre ich viele Lieder zum ersten Mal, weil ich gelegentlich neue Musik anteste, oder in stressigen Zeiten altbewährte Stücke, die einen mit Rhythmus und Melodie antreiben. Aber manchmal hatte ich auch einfach eine „Acoustic Version“ auf Dauerschleife, wenn ich beispielsweise den Tag beginne. Insofern ließ sich da nicht wirklich eine Wahl treffen.

Aber dann fiel mir ein, wie ich einen bestimmten Interpreten mehr oder weniger auf Arbeit entdeckt habe – nämlich bei einer dieser „Musik-Anteste-Sessions“. Das Besondere dabei ist, dass Kollege M. dieser Musik auch auf Anhieb viel abgewinnen konnte, was zugegeben nicht oft der Fall ist.

Es handelt sich hierbei um eine Art Wunderkind. Warum das? Na ja, der Künstler ist gerade mal volljährig und hat neben etwa 6 EPs noch zwei Alben privat produziert und eigenständig veröffentlicht (die meisten EPs bekommt man sogar gratis). Seine Musik könnte man überspitzt als „ATB für Arme“ bezeichnen – es ist viel elektronisch mit Gitarren und Pianos, aber auch teilweise sehr experimentell. Dabei kommt ein Großteil seiner Songs ohne Lyrics aus.
Aber der entscheidende Punkt neben der Entdeckung auf Arbeit ist die Eignung als Hintergrundbeschallung für selbige. Wenn es dann noch positiv von Kollegen aufgenommen wird, unterstützt das meine Wahl gleich dazu. Bleibt also bei all der wohlwollenden Worte nur noch die Beschränkung auf ein bestimmtes Lied. Und dazu schaute ich mich kurz auf seinem YouTube-Kanal um. Denn wie sich das für so viele Musiker aus Großbritannien gehört, werden da auch Videos produziert.

Da fiel die Wahl dann auf einen instrumentalen Track, welcher mich ziemlich schnell überzeugt hat. Der Song mag etwas monoton klingen, hat aber doch einige Facetten – fast wie ein typischer Job (also Arbeit). Ich stelle vor: „Saccade“ von Tom Sinclair :


Wer übrigens mehr Interesse an dieser Art von Musik hat, kann unter folgendem Link das passende Album (als kostenfreies Archiv) dazu finden.

Es verbleibt fast immer mit ausreichend Arbeit
F.

 

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