Shadow of a doubt

Neulich hatte ich mal wieder einen Jieper auf ältere Roxette-Lieder. Und dabei kam mir der Titel in den Sinn, der wahrscheinlich eindeutig den 80er Jahren zugeordnet werden kann. Nichtsdestotrotz sehe ich gerade bei der Musikgruppe weniger eine Zeitgebundenheit – man denke nur an „Listen to your heart“. Nostalgie und doch nicht eingestaubt.

Ans Einstauben war auch bei mir in den vergangenen Tagen zu denken. Die Woche bot wieder sehr viel Abwechslung. In Kürze:
Montag der (schon fast) obligatorische Quiz-Abend, Dienstag ein heiterer Loriot-Filmabend, Mittwoch ein ausgiebiger Club-Besuch, Donnerstag dann der notwendige Schlaf-Ausgleich, Freitag ein geselliger Café-Besuch mit anschließendem „Absacker“, Samstag noch mehr Schlaf-Ausgleich und die ultimative Club-Tour und heute Ruhe mit etwas kreativem Bastel-Anteil.
Das ließ mich dann heute auch gleich daran denken, dass ich (für meine Verhältnisse) lange nicht mehr im Kino war. Es läuft zur Zeit auch nicht wirklich etwas, was mich interessiert. Aber für November sehen die Ankündigungen schon besser aus. Auf meinem Plan sind: „Die Abenteuer von Tim und Struppi“, „Zwei an einem Tag“ und „Anonymous“.

Gesehen habe ich dafür in den letzten Tagen jeweils eine Folge von „Moonlight“ und „Life on Mars“:
„Moonlight“ ist eine gescheiterte TV-Serie von 2007 über einen Privatdetektiv, der – Achtung! – ein Vampir und irgendwie wohl verliebt ist. (Wann startete nochmal der Twilight-Hype?) Na ja, die eine Folge, die ich gesehen habe, ließ mich nicht gerade nach mehr verlangen. Das lag einerseits am gestreckten Plot (den man ggf. auch in 30 Minuten hätte abarbeiten können), andererseits doch eher an den (im ersten Moment total) uninteressanten Charakteren, die zweidimensionaler und klischeebeladener wirkten als so manche Comic-Figur. Ach ja, und die Action-/Effekte-Anteile reißen da auch nichts mehr. (OK, ein paar wenige Kamerafahrten waren nett.)
Bei „Life on Mars“ bin ich lieber noch vorsichtiger hinsichtlich einer Beschreibung: sagen wir einfach, dass es mit Kriminalpolizei, Manchester und den 70er Jahren zu tun hat. Die Pilotfolge hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, aber doch neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Dazu noch der herrliche „Oldie“-Soundtrack und so manche Verschwörungsansätze – da sehe auch gern über das veraltete Rollenbild vergangener Tage hinweg.

Probiert und so schnell wohl nicht wieder in der Einkaufstüte: Mandel-Kamm (oder so) eines lokalen Bäckerei-Betriebes. Die Idee mit dem Schoko-Guss ist zwar nett, täuscht aber nicht über die Tatsache hinweg, dass das Gebäck mächtig dröge ist. Und wenn da irgendwas in Richtiung Marzipan oder Persipan zu den Zutaten gehört haben mag, war das viel zu wenig, als dass es auf der Zunge noch ankommen könnte. So, das Bissel an Frustabbau musste sein.

Ach, stimmt nicht. Da war noch etwas: iOS 5. Die aktuelle Version des Apple-Betriebssystems für die hauseigenen Mobilgeräte (ohne Tastatur.. also Pods, Pads und Phones) ist erschienen, wurde meinerseits auch gleich mal installiert und hat mir den halben Tag (Donnerstag) vermiest, weil ich schon befürchtete, alle Fotos und Zugangsdaten verloren zu haben. Hat sich dann doch noch irgendwie alles einrichten lassen. Die Musik war aber dennoch weg. Ebenso wie mein WLAN zu Hause, was ebenfalls Frust verursachte aber dann wieder behoben werden konnte. Und schließlich hat es noch fast 24 Stunden gedauert, bis mein Lion-System es zu einem kompletten Backup gebracht hatte.
Kurz: Ich bin wieder zu dem Standpunkt gekommen, dass jedes System (Windows, Linux oder OS X) für Nutzer-Ärger sorgen kann.

Zum Abschluss noch kurz etwas aus der Politik: Frauenquote. So gesehen ist diese erstmal nur ein Wert. Wenn aber seitens der Geschäftsleitung ein Ziel daraus gemacht wird, kann das schon unangenehmer werden. Stellt man dann unter Umständen lieber jemanden ein, der schlechter qualifiziert ist, aber die Quote zu erfüllen hilft? Kann das ausgeschlossen werden? Und wie sieht es mit den Fachbereichen aus, die schon in der Ausbildung eine schlechte Quote haben? Sollte man nicht eher da anfangen, bevor sich Betriebe verbiegen müssen? Ansichtssache.

Es verbleibt gelegentlich im Schatten des Zweifels
F.

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