52 songs #15

Und so beginnt dieser Music Monday sehr früh mit meinem Beitrag hinsichtlich des Projektes „52 Songs“, was von der Gedankendeponie aus geleitet wird. (Ich möchte es lieber noch nicht Montag nennen.) In Woche 15 geht es thematisch um den Ohrwurm.

Dieses Thema ist sehr flexibel, da zumindest bei mir die Wahl alle paar Tage anders ausfallen kann. Und da ich nicht in der Vergangenheit kramen möchte (und man vieles eh „irgendwo“ nachlesen kann) bzw. nicht genau sagen kann, welcher Ohrwurm mich am längsten begleitet hat, wird dies zu einer Momentaufnahme. Eine musikalische Momentaufnahme, was mir dieser Tage wiederholt durch den Kopf geht? Ja, da gibt es ein Lied.

Zum Hintergrund: es dauerte eine ganze Weile, bis ich mitbekam, dass der Sänger von Savage Garden nach der Band-Auflösung solo Musik herausbringt. Habe mich dann auch in die ersten Solo-Werke von Darren Hayes eingehört. Spätestens beim zweiten Album merkt man dann auch, dass hier nicht nur schnöder Mainstream-Pop auf dem Plan steht. Viel mehr ging der Künstler in die experimentelle Pop-Abteilung, die schon an Electro grenzt. Da war dann meinerseits noch etwas mehr Eingewöhnung nötig. Das dritte (Doppel-)Album konnte dann wieder mit einer guten Mischung aus Pop und Electro punkten. Danach wurde es etwas ruhiger um Darren Hayes, was wohl auch mit Label-Wechsel und so weiter zu tun haben mag.
Schließlich kam dann in diesem Jahr die erfreuliche Kunde, dass ein viertes Album in den Startlöchern steht, für das sowohl ein Orchester als auch irgendwer von früheren Aufnahmen (Savage Garden Ära) zur Verfügung stand. Der erste Frühbote ist dann auch schon meine Wahl zum Thema.

Als ich das Video erstmals sah, war ich ein wenig entsetzt, wie alt und „verlebt“ Herr Hayes mittlerweile aussieht. Da mussten die (Haar-)Stylisten (und Retuschierer) wohl ordentlich nachhelfen. Und auch der Schnitt-Beauftragte ist nicht zu beneiden. So viele fliegende geometrische Figuren in den paar Minuten! Wenn ich das richtig verstanden habe, war für die Collage-artige Komposition der gleiche Künstler zu Gange, der auch das Cover vom ersten „The Script“-Album gestaltet hatte. (Ja, da hing eben der „Hobby-Musikexperte“ raus.)

Ach ja, das Lied fand ich anfangs recht mittelmäßig (den Titel mag ich aufgrund der Nähe zu einer unterirdischen deutschen TV-Sendung immer noch nicht), aber dank ein paar Remixen und der eingängigen Melodie wurde es zu meinem Ohrwurm – und damit zum meistgehörten Darren-Hayes-Lied in meiner Last.FM-Statistik. Übrigens ist die Single/Album-Version etwas länger als das Video und hat noch ein nettes Orchester-Outro.

So erfreut euch nun am unglaublich detail-verliebten und farbenprächtigen Video zu „Talk Talk Talk“ von Darren Hayes :

Es verbleibt stets der Ohrwurm-Gefahr ausgesetzt
F.

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2 Antworten to “52 songs #15”

  1. caroona Says:

    Argh, und ich mag Elektrokram nicht mal, und dieser Song ist nicht so mein Ding ist. Aber der hat so eine Stimme, die sich reinfrisst. Bei mir rödelt auf LastFM von Darren Hayes immer „Feel“.

    Aaarrrgghh….

  2. dasI Says:

    Das ist mir wohl entgangen, dass der Herr Hayes von Savage Garden eine Solokarriere gestartet hat. Aber ist jetzt auch nicht so schlimm, da ich mir diese Art der Musik ein wenig überhört habe.

    Der Song oben ist schön leicht für das – man nehme es mir nicht bitte nicht übel – für die allmorgendliche Radiobeschallung, aber auf Dauer mag ich ihn nicht ertragen. Aber vielleicht muss ich ihn ein paar mal mehr hören. 🙂

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