Black sheep

Der Titel stammt zwar von der Indie-Band Metric, aber wurde dann nochmal von Brie Larson bzw. der Film-Band „The Clash at Demonhead“ gecovert – das Resultat sieht man dann in „Scott Pilgrim vs. the world“. Eben jenen Film habe ich gestern nochmals gesehen bzw. erstmals auf DVD. Es hat wieder viel Spaß gemacht, aber man merkt, dass der Film schon sehr speziell für die Zielgruppe ist.

Speziell war übrigens auch meine Woche: mein erster Besuch in einem Indischen Restaurant, drei Veranstaltungen im Kontext der „Highlights der Physik 2011“, eine Tour zum (entlegenen) Zollamt und etwas Hektik zum Wochenende.
Das Essen war lecker, die Veranstaltungen mittelmäßig bis sehr unterhaltsam, die Tour zeitaufwendig (wenn auch lohnend) und die Hektik absolut nervend.

Am Wochenende nahm ich dann ein paar Stunden des 24-Stunden-Live-Events „Stickaid 2011“ mit, was ebenfalls recht unterhaltsam war – schon allein wegen zweier Live-Chats (Facebook und Twitter), die ordentlich mit Meinungen gefüllt wurden. Ist schon interessant, zu sehen, was sich die Jugend alles einfallen lässt, um ein Gemeinschaftsgefühl zu stärken und Bewusstsein fürs Spenden für den guten Zweck zu schaffen.
Ansonsten gab es bisher viel zu essen – Kuchen, Auflauf, Grillfleisch. Letzteres kann ich erst mal nicht mehr sehen.

Nicht mehr hören kann ich derweil Nachrichten über europäische Politik, die oftmals in die Richtung gehen, dass die „Kleinen“ leiden müssen. Dabei grenzen die genannten Summen schon fast an die Vorstellungskraft. Ebenfalls unschön ist auch der journalistische Nachweis von Lobby-Arbeit (Monitor-Bericht von Ende August), der aufzeigen soll, wie „originell“ Beschlüsse von Volksvertretern sind bzw. was alles so schon von anderen Interessenten vorgefertigt und übernommen wurde.
Ja, es steht nicht gut um die Glaubwürdigkeit jener demokratischer Vorzeige-Abteilungen. Da tun die Meldungen aus Russland ihr Übriges, um Politikverdrossenheit zu fördern (wozu noch Wahlen, wenn das Ergebnis schon feststeht?). Der Eindruck mit der Vorherrschaft des Kapitals lässt sich kaum abschütteln – soll vielleicht auch nicht so sein.

Es verbleibt nicht unbedingt als schwarzes Schaf
F.

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