Complicated

Ach, war das noch eine Zeit, in der Avril Lavigne wie ein freches Mädchen aussah und Musik machte, die einerseits eigenständig und dennoch massenkompatibel war. Heute kommt von besagter Künstlerin nur noch „hey, hey“ und „yeah, yeah“ mit bla-bla-Herzschmerz-Texten. Wie dem auch sei… ein sehr aktiver Tumblr-User hat mich an die frühe Avril erinnert.

Ja, was in dieser Woche sonst noch geschah und nicht mit Arbeit zusammenhängt:
Die Primetime-Emmies sind gelaufen. „Mad Men“ holt sich wiederholt eine Trophäe (sollte mal endlich meine Staffel-Box zu Ende gucken). Ein paar von mir gemochte Schauspielerinnen haben auch gewonnen. Aber der große Abräumer war eine Serie namens „Modern Family“ – eine „Comedy“-Serie. Lief laut meiner Recherche noch nicht in Deutschland. Ist mit dem Al Bundy Darsteller. Habe ich mal angetestet. Ist sehr herzlich – ein Mix aus Stromberg und Desperate Housewives. Zu empfehlen also.

Dann gibt es noch ein paar Erkenntnisse zu Filmen:
„Freundschaft Plus“ ist eine nette RomCom, in der es um das Drama der Neuzeit geht, dass man wegen Beruf oder anderen Gründen nicht so wirklich an feste Beziehungen glaubt. (Das scheint bei den Amerikanern ja fast genauso eine Glaubensfrage zu sein wie das Christentum.) Der Film hat (wie zu erwarten) nur eine dünne Handlung, kann aber dank Natalie Portman und ein paar Nebenrollen punkten. Wie gesagt: nett.
„Attack the Block“ hingegen ist wirklich außergewöhnlich. Zwar dauert es eine Weile, bis man sich an die Slang-Dialoge gewöhnt hat, und auch die blutigen Momente fallen expliziter aus als erwartet… aber dann kommen allmählich auch leicht gesellschaftskritische Nuance in der Nebenhandlung zum Vorschein. Am Ende noch etwas Pathos – und fertig ist ein Film, den man so wohl nie aus Amerika bekommen würde. Der hier ist ja auch aus England. Fazit: kein leichter Stoff, teilweise brutal und ein wenig trashig (Stichwort B-Movie-Optik).

Und zum Abschluss noch ein Einschub aus der „Probiert“-Abteilung: Von Volvic gibt es wieder eine „neue“ Sommer-Sorte, die so schräg klingt, dass ich das kosten wollte. „Minze Limette“ heißt sie und ist überraschend un-süß. Insofern genießbarer als die abartige „Mango Maracuja“-Variante.

Es verbleibt kompliziert
F.

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