Second go

Der heutige Titel stammt von der Künstlerin Lights (komischer Name) und fällt gleich beim ersten Hören als zuckersüßer Indie-Pop auf. Ihre Stimme klingt zudem sehr kindlich. Wen das aber nicht stört, findet in ihrer Musik nette Abwechslung. „Empfohlen“ bekam ich diesen Titel übrigens über Twitter – ja, so vernetzt bin ich. 😛

Fiel zwar bestimmt nicht auf, aber das Bloggen habe ich dann doch zu Gunsten ein paar freier Tage „aufgegeben“. Diese nutzte ich unter anderem für Konsum im großen Stil (Stichwort Möbel), etwas Haushalt, Lesestoff und Filme. Gerade das Lesen von Trivialliteratur hat mir irgendwie gefehlt. Ich sollte mir vielleicht verstärkt vornehmen, das in den Alltag wieder einzubauen – so mit Vorsätzen oder so.

Bessere Vorsätze sollten sich derweil auf jeden Fall die Produzenten von „Battle L.A.“ (bzw. „World Invasion – Battle: Los Angeles“) machen. Denn der Film ist jawohl eine totale Katastrophe – und damit meine ich nicht die Zerstörungswut der Aliens. Wie man solch einen überlangen pathetischen Werbespot fürs Militär im Kino antun kann, ist mir schleierhaft. Schlimmer noch: warum musste sich Aaron Eckhart dafür hergeben. Nicht mal die Effekte können da entschädigen. Ich jedenfalls habe das „Drama“ nach dem kurzen Intro (was mich noch hoffen ließ) auf zweifache Abspielgeschwindigkeit gestellt – so viel Zeit wollte ich der cineastischen Geldverschwendung dann doch nicht widmen. Ja, ich wurde davor gewarnt, wollte mich aber selbst überzeugen. Nun kann ich andere warnen.

Etwas verunsichert war ich vor „Final Destination 5“, der im Internet als einer der besten 3D-Horror-Filme gelobt wurde und zudem eine ordentliche Prise Splatter-Effekte enthalten soll. Letzteres war dann auch der Fall, was mich aber nicht so sehr störte, wie befürchtet – wobei ich manche Szenen auch kein zweites Mal sehen müsste. Ich habe von den Vorgängern kaum etwas gesehen und wurde somit über die Struktur informiert, die wohl bei allen Teilen gleich sein soll. Und ja, es wurde dann auch bald zum „makaberen“ Rätselraten, wie wohl der nächste „Unfall“ ablaufen wird. Diese Spannung, die Effekte und der geniale Plottwist zum Ende waren es dann auch, die mich über die schlechten Dialogszenen (unterstes Seifenopern-Niveau) hinwegsehen lassen. Aber wie gesagt – man sollte wissen, worauf man sich einlässt.

Einlassen wollte ich mich dann auch noch auf einen oft referenzierten „Klassiker“ aus längst vergangener Zeit (die 80er): „Breakfast Club“. Irgendwann wurde mir die Neugier dann zu groß und somit wurden 90 Minuten investiert. Der Film hat durchaus eine belehrende Wirkung, wenn auch die Handlung nicht so wirklich gut ist. Gerade der Konsum von Drogen fiel mir dann doch eher negativ auf, genauso wie das kitschige Ende. Abgesehen davon könnte ich mir hier sehr gut ein Remake vorstellen, wenn es das nicht schon gibt.

Zur Lese-Ecke: Auch, wenn es mir fast überflüssig erscheint, hier über Comics zu schreiben, die ich zudem noch auf Englisch lese… es ist nun mal Bestandteil meines Mitteilungsbedürfnisses. Gelesen wurde neben einigen Neustarts von DC (oje, das sollte ich vielleicht auch mal erklären… aber das könnte dann arg ausarten) die Miniserie „Ultimate X“. Dazu kurz die Randbemerkung, dass ich diese ursprünglich als fortlaufend angekündigte Serie nie als wirklich fortlaufend betrachtet habe. Bei einem Zeichner wie Art Adams sind die Verspätungen (berechtigt durch seinen Detailgrad) vorprogrammiert. Resultat: 5 Hefte in etwa 18 Monaten. Schön, dass Marvel diesen Umstand nicht mit einem Aushilfszeichner kompensieren ließ. Und ebenfalls erfreulich finde ich, dass Autor Jeph Loeb (der das Ultimate-Universum ordentlich kaputt gemacht hatte) endlich etwas mehr in eine Geschichte investierte als bloße Action-Momente. Überhaupt ist die Miniserie erstaunlich bodenständig. Insofern könnte ich die Serie durchaus empfehlen – nur leider müsste man da einiges an Vorwissen mitbringen.
Na ja, es gibt übrigens einen Grund, warum ich die Hefte möglichst zeitnah lesen wollte. Demnächst wird Marvel ein neue „Ultimate X-Men“-Serie starten, die direkt an „Ultimate X“ anschließen wird. Darauf bin ich jedenfalls nun richtig gespannt, nachdem ich an der „Vorgeschichte“ Gefallen fand. Ich erinnere mich zudem gern an die erste UXM-Serie, die damals eine meiner Lieblingsserien war (bis sie dann nach dem dritten Autorenwechsel ziemlich mittelmäßig wurde).

Noch kurz zum Zeitgeschehen: In Berlin weht nach der Wahl nun etwas frischer Wind in der Politik. Passend dazu ist morgen übrigens „Talk Like A Pirate Day“ (wie mir eine Facebook-Seite versichert).

Es verbleibt heute ohne zweite Chance
F.

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Eine Antwort to “Second go”

  1. Robert Says:

    Ich hatte dich gewarnt 😉

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