Speak to me

Der heutige Titel ist die „aktuelle“ Single-Auskopplung von Roxette. Eine gute Wahl, wie ich finde, da es eins der besseren Lieder vom letzten Album ist. Aber damit nicht genug – der Song wurde neu abgemischt und klingt nun noch etwas elektronischer. Ist aber immer noch schöner Pop – nicht zuletzt dank Maries Stimme.

An dieser Stelle sei vermerkt, dass ich eigentlich wieder ein paar Themen hätte, die ich abhandeln wollte. Aber nun wird es wohl doch eine spontane Zusammenstellung.

Einen Gruß möchte ich an die Firma Gelato richten, die aus meiner Sicht sehr leckeres Bananensplit-Eis im Angebot hat. Es ist cremig und hat ordentlich Schokoladen-Sauce.

Wer gern SciFi-Komödien schaut, sollte sich „Paul“ nicht entgehen lassen. Wie ich am Wochenende feststellen durfte, kann man den Film problemlos mehrfach sehen.

Leider gelang es mir immer noch nicht, ein paar Comics zu lesen. Bzw. ich sollte mir da vielleicht zunächst einen Dringlichkeitsplan machen.

Ich mag keine Wahlwerbung mehr sehen. Es wirkt, als würde man mit Unaufrichtigkeit und dummen Sprüchen bombardiert werden. Selbst bei „sympathischen“ Parteien verkommen die Sprüche und Bilder angesichts Überheblichkeit zu platten Parolen. OK, mit Bescheidenheit wird das vielleicht nichts mit der Beachtung bei all der Konkurrenz. Und irgendwie soll der Bürger ja auch auf die Schilder aufmerksam werden. Aber letztendlich dürfte vielerseits doch auch vielleicht eine Art Übersättigung einsetzen. Na ja, wie gut, dass da noch die Kundgebungen sind, bei denen man die Fotos in Echtzeit erleben kann.

In Echtzeit werden in dieser Nacht bestimmt auch irgendwo die MTV Video Music Awards 2011 übertragen – nur mit Sicherheit nicht im deutschen Free-TV (bzw. hab nicht nachgeforscht). Ist mir aber dieses Mal auch irgendwie egal, denn zum Teil kenne ich die Nominierten nicht und zum anderen Teil werde ich wohl langsam zu alt für den üblichen Hype um Stars und PR (vom Gekreische des Publikums ganz zu schweigen).

Ach, und dann vielleicht wieder etwas Ernsteres: Abgrenzung. Damit meine ich im übertragenen Sinne sowohl Elitarismus (also die sich überlegen fühlende Oberschicht) als auch gewissermaßen Schubladendenken.
Ich habe mich neulich (als Nachwirkung eines aufschlussreichen Gesprächs) gefragt, wie sehr wohl die Geschichte der Menschheit damit verbunden ist. Nun bin ich kein Hobby-Historiker, aber ein wenig Denkerei geht auch so. Jedenfalls vermute ich, dass es da viele Anknüpfpunkte gibt. Sei es nun die Gemeinde von Urmenschen mit Anführer, die frühen Formen der Demokratie mit Volksvertretern oder der Adel. Da ist es nicht weit bis zu den Bildungsschichten, die heute immer noch Stoff zum Debattieren bieten – immer noch, weil es doch mit all dem technischen Fortschritt vielleicht leichter sein könnte, sich Wissen zu ereignen. Nun reicht da jedoch die Möglichkeit allein nicht aus – wer nicht lernen möchte, wird dadurch wohl nicht in seiner Haltung beeinflusst.
Worauf ich aber hinaus will, ist folgender Zusammenhang: funktioniert die Gesellschaft überhaupt noch mit steigendem Bildungsniveau? Bzw. wenn jeder Abitur machen könnte, wie könnte man dann noch eine Abstufung für die Arbeitgeber finden? Gäbe es dann vielleicht das Abi Home und Abi Professional? Wer würde dann die „niederen“ Arbeiten noch übernehmen, wenn jeder Akademiker wäre?
Und noch ein Schritt weiter: wer würde noch Geld in „zweifelhafte“ Produkte/Dienstleistungen investieren, wenn jeder es besser wüsste? Oder richtig radikal formuliert: braucht die Wirtschaft die Dummen? Es wäre doch auch viel schwierigern einen Mangel zu suggerieren, wenn jeder vieles hätte bzw. das durchschauen könnte, oder?

An dieser Stelle passt irgendwie der Themenwechsel auf Apple und den „Rücktritt“ von Steve Jobs, der nur noch im Hintergrund ein paar Fäden zieht. Mit der Meldung gab es ein paar Börsen-Schwankungen, Meinungen über die Leistungen des Visionärs und… natürlich auch Kritik am Unternehmen. Den Schritt mit der Klage gegen Samsung, was zum Verkaufsstopp deren 10.1-Tablets führte, fand ich schon krass. Und auch die eigenwillige Zensur-Abteilung für den App-Store ist schon eine Ohrfeige für Freigeister. Ja, da ist nicht alles so glänzend wie das Display eines iPads. Als Kunde sollte man sich vielleicht besser belesen (und ist das nicht immer so?).
Dann aber die Argumentation zu lesen, dass Apple sich selbst ruiniert, weil es zunehmend zum Mainstream wird, ist schon interessant. Weil also bald jeder Vierte ein iDings hat, verliert es an Exklusivität. Und das verringert den „Angeber-Faktor“, was wiederum schädlich fürs Geschäft ist (scheinbar total egal, ob das Produkt gut ist oder nicht). Da haben wir es wieder: Abgrenzung.
Na ja, wie heißt es so schön: haters gonna hate. Das ist ja bei Windows nicht anders. Nur Linux kann man schwer hassen, weil es ja keine Firma hinter sich hat bzw. viel Werbung macht.

Und was lernen wir daraus? Bald sind Wahlen (jedenfalls hier).

Es verbleibt gelegentlich gern für ein Gespräch zu haben
F.

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