52 songs #08

Die Gedankendeponie lädt wieder zum „Music Monday“ ein – dank des tollen Projektes „52 Songs“, an dem eine Vielzahl von Bloggern teilnimmt und für eine interessante Mischung an Beiträgen zu den jeweiligen Themen sorgt. (Ich bin auch einer davon.) Und wie lautet das Thema in dieser Woche? Selbstbeschreibung.

Ja, an dieser Stelle steigt der Anspruch, was die Wahl angeht – jedenfalls sehe ich das so. Umso mehr überrascht es mich, dass ich relativ schnell an ein bestimmtes Lied denken muss, welches hier nun auch das Rennen gemacht hat.

Ein paar Anmerkungen zum Song:

  • es dauert etwas, bis man sich daran gewöhnt hat (anfangs mochte ich den Track nicht)
  • da ist mehr als eine Überraschung drin
  • es beginnt sehr unscheinbar und ruhig
  • es klingt zwar sehr elektronisch, versucht dem aber auszubrechen
  • trotz eingängiger Momente ist es nicht wirklich ein Pop-Song und dank der Spieldauer auch nicht radio-tauglich
  • die Live-Version ist mindestens genauso schön

Was sagt das also über mich aus? Ja, wahrscheinlich, dass ich auch ruhig sein kann – nicht gleich alle Karten auf den Tisch lege. Auch finde ich die Nachdenklichkeit oder „Verträumtheit“ passend, die das Lied für mich ausstrahlt. Man könnte meinen, dass es viel Melancholie transportiert, aber auf der anderen Seite auch bittersüße Nostalgie. Der Beat verspricht konstanten Fortschritt und die Synthi-Violinen sprechen eher fürs Innehalten. Es gibt einen französischen Part, der irgendwie mysteriös wirkt (wenn man nicht gerade der Sprache mächtig ist), und das Stück lässt aus meiner Sicht allgemein viel Spielraum für eigene Interpretationen – schon allein wegen der Vielschichtigkeit. Inwiefern ich mir das zuschreiben kann, sie hier offen gelassen. Fazit: es ist irgendwie besondert, wenn nicht gar einzigartig. 🙂

Und worum geht es nun die letzten Zeilen lang? Um den Song „Paradise [Not For Me]“ von Mirwais auf dem Album „Production“ aus dem Jahr 2000 (Kenner wissen vielleicht, dass es auch auf Madonna’s Album „Music“ zu finden ist, aber in einer minimal veränderten Version bzw. ich sehe es in erster Linie als Mirwais-Lied):

[keine Garantie auf Langlebigkeit des verlinkten Inhalts]

Es verbleibt in Gedanken
F.

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