Still

Lange nichts mehr von Cher gehört – aber die gibt es noch. Besagte Künsterlin nutzt sogar Twitter, was ich erstaunlich finde. Und ja, ich hatte neulich erst wieder in ihr nicht so bekanntes Album „Not.Com.mercial“ von 2000 reingehört, was nach „Believe“ nur im Direktvertrieb zu erhalten war und alles andere als Mainstream-lastig klingt. (Daher wohl auch der Titel.) Jedenfalls ist dieser Titel das Eröffnungslied und aus meiner Sicht absolut gelungen.

Was hoffentlich ebenso im Nachhinein als gelungen zu betrachten, betrifft meinen Kurzbesuch in Berlin, der zu Ehren einer künftigen Feier relativ planlos, dafür aber entspannt ablief. Und genau dieser Atmosphäre verdanke ich auch den Besuch des Tiergartens, der Siegessäule und anderer Ecken in dieser Stadt, die man wohl kaum auswendig kennen kann – weil sie so groß ist. Es war spaßig, wenn auch ermüdend. Aber hey, wer hätte gedacht, dass die „Dunkin‘ Donuts“-Filiale am Gesundbrunnen Center auch sonntags auf hat – eine tolle Überraschung. Mit Zuckerschock ist eine Heimfahrt im überfühlten Zug gleich angenehmer.
Einschub aus der Abteilung „probiert und gekostet“: Kirsch-Bananen-Molke-Drink (oder auch KiBa-Molke). Das Zeug sieht erst mal nicht nach Milch aus – dank ordentlich rotem Farbstoff. Es schmeckt vordergründig nach Kirsche, dann nach Banane – und die Molke ist nur so nebenbei da. Ich würde es nicht unbedingt nochmal erwerben, hatte mir jedoch auch mehr Milch und weniger Aroma versprochen.

Und kaum ist man wieder im Alltag zurück und schaut in die Nachrichten, macht die Stimmung eine Talfahrt. Finanzmarkt-Drama, Ausschreitungen, Unwetter, Hungersnot… genau das „Richtige“ fürs Wochenende. Dazu noch die Aussichten auf erneutes Schmuddelwetter – und gute Nacht.
Da denke ich doch lieber an Schlaf und Essen – oder anders herum. Der Weltschmerz hat morgen bestimmt auch noch Zeit.

Ach ja, das ewige Thema mit der Zeit… wird mich in den nächsten Tagen wohl erneut beschäftigen. Erst Freitag habe ich ein wenig im Kalender gestöbert und Termine bis Oktober angesetzt. Das macht nur bedingt Spaß, weil die Lücken bis dahin immer knapper werden. Planungssicherheit gegen Planungsfreiheit. Aufstehen und nicht wissen, was zu tun ist? Das könnte zur Seltenheit werden. Aber man kann ja noch das Wie hinterfragen. 😉

Es verbleibt immer noch
F.

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