I want you

Ach, was war das wieder ein wunderbarer Flashback, als im Zuge der Hintergrundbeschallung für einen Spieleabend (inklusive Dinner) ein Pop-Album aus dem Neunzigern hervorgeholt wurde. Savage Garden stehen somit für diesen Titel Pate und der Song von 1997 ist immer noch wunderbar eingängig. Damals konnte ich das Lied rauf und runter hören.
Hinzu kommt, dass ich die Stimme von Darren Hayes durch Neuveröffentlichungen eh schon in der Dauerschleife habe, was den Sprung zu Savage Garden geradezu impliziert.

Aber genug Musik-Bezug für heute. Da geht es dann morgen weiter.
Kurzer Nachtrag zum Spieleabend: das Playstation-Quiz-Spiel Buzz ist echt unterhaltsam und hat viel Spaß gemacht.
Und nun ab in die Lese-Ecke: Vor Kurzem traf der Sammelband zu „Scarlet“ ein, einer Eigenkreation von Brian Michael Bendis und Alex Maleev. Leute, die schon hervorragend für Lizenz-Figuren schreiben, an einer Eigenkreation zu sehen, finde ich immer besonders spannend, da hier die Freiheiten groß sind. Nur leider wird es manchmal nicht genutzt. Ich bin gespannt, wie es hier der Fall sein wird, und lasse mich durch eine durchwachsene Amazon-Kritik nicht entmutigen.
Gelesen habe ich aber auch etwas in den letzten Tagen (bzw. Wochen) – und zwar „Ultra“ von den Luna Brothers. Der Name mag komisch klingen (oder wie eine Indie-Band, und ein wenig indie sind die beiden auch), aber die Künstler haben es drauf, wenn es um Comics geht. Ihre Eigenkreation „Girls“ habe ich geradezu verschlungen – und das obwohl es 24 Ausgaben waren. Und auch ihre Arbeit an „Spider-Woman: Origin“ war sehr schön. Da war es also nur eine Frage der Zeit bis ich mir ihr Frühwerk „Ultra“ von 2004 vornehmen würde. Tja, um es kurz zu machen: auch das war wieder herrlich unkonventionell. Schon allein die ruhige und charakter-lastige Einleitung findet man im Mainstream-Bereich eher selten. Dazu die Bonus-Inhalte wie fiktive Zeitschriften-Cover und Artikel, die Seitenhiebe auf Realismus im Superheldenbereich als auch der Fokus auf Privatleben machen das Leseerlebnis besonders – und das alles in 8 Heften. Natürlich wird das Rad hierbei nicht neu erfunden und manche Handlungsfäden kommen einem bekannt vor. Es ist aber der liebevolle Umgang mit den Figuren, die lebensnahen Beziehungsfragen und die Mischung aus Humor und Drama, was ich hier loben will.

Tja, weiter geht es mit etwas Politik: Ist es nicht erstaunlich, wie das Amiland es immer schafft, weltweite Aufmerksamkeit seitens deren Regierung zu erregen? Was ich damit meine, bezieht sich auf den Bekanntheitsgrad von Kongress und Capitol und Weißem Haus… welches andere Land hat schon so eine Präsenz? OK, welches andere Land hat Hollywood und eine derart große „Unterhaltungsmaschinerie“. Na ja, ich wollte das nur mal anmerken.
Zum Thema: Das Ränkespiel der herrschenden Kaste (ja, klingt übertrieben, aber so leicht rutscht man auch nicht in die gehobene Politik – denke ich) erreicht eine neue Dimension – ebenso wie der Schuldenberg des Landes. Es ist doch irgendwie komisch, wie überall auf der Welt von Schulden die Rede ist – außer vielleicht in China.
Und sollte es wirklich eine Abmachung mit mächtigen Parteisponsoren geben, dass um alles in der Welt keine Steuererhöhungen durchgesetzt werden sollen? Und wenn ja, wie halten sich die Machtverhältnisse? Reicht es aus, Politikern mit Rufmord zu drohen? Und wo bleibt die Konkurrenz? Sponsor 1 will Ziel A durchsetzen, was Land X nicht hilft. Warum also nicht einfach Ziel A von der Agenda nehmen und auf einen Sponsor 2 setzen?
Was war das nicht schon ein Hickhack, als es debattenmäßig um gesetzliche Krankenversicherungen ging, und Sozialismusvergleiche gemacht wurden. Ach, Amiland, Fortschritt sieht irgendwie anders aus?
Und was ist nun mit den Schulden? Ach, das wird bestimmt bald wie in Italien gelöst – mit ordentlich Schönmalerei und einem organisierten Untergrund, der für die Umsetzung sorgt. (Das sind keine qualifizierten Aussagen!)

Es verbleibt ungewollt
F.

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