Must be dreaming

Heute nutze wieder ein etwas betagteres Lied als Titel, weil es gut zu meiner letzten Nacht passt. Das Indie-Pop-Projekt Frou Frou ist wahrscheinlich nicht mehr so aktiv, seit Sängerin Imogen Heap auf Solo-Pfaden unterwegs ist. Macht aber nichts. Denn sie klingt nicht viel anders.

Nicht viel anders geht es mir am Ende dieses Wochenendes, welches ich mir sogar um einen Tag verlängert habe, um die verkorksten zwei letzten Wochenenden auszugleichen (Stichwort Dienstreise). Tja, könnte besser laufen.
Aber wenigstens gab es eine ordentliche Grillparty und dann noch eine – und heute noch die Reste. Sagen wir mal so: mit Fleisch reicht es mir fürs Erste.

Und damit zum Zweiten: Zeitmangel. Leute, das wird immer mehr zu einer eigenen Kategorie. Ich meine, gelegentlich komme ich zu dem Schluss, dass es nur eine Frage der Organisation und Planung ist. Aber manchmal ist auch das Geplane eine Last.
Zurück zum Punkt. Ich erkenne diese „Planungsschwäche“ gern daran, was sich anstaut. Und das sind nicht nur Dinge wie ein Besuch im Zoo, den man vielleicht auf der Wunschliste hat. Es ist der Stapel an Printmedien, die alle auf ihr Lesedatum warten oder die DVD-Box, die mal aus ihrer Folie befreit werden möchte.
Neulich wurde in kleiner Runde darüber geredet, wie sehr sich ein Leben von Arbeit beherrschen lassen kann, was vielleicht in dieser Zeit noch deutlicher ist. Wer kennt es nicht – die Floskeln über Flexibilität am Arbeitsplatz?
Ja, dann sollte wohl ein Ausgleich gefunden werden. Auch nicht immer einfach. Bzw. Ansichtssache.

Ansehen wollte ich mir gestern auch das Ende eines WM-Fußballspiels der Damen. Nicht so tolle Nachricht #1: Verlängerung (ich mag das einfach nicht, wenn aus 90 geplanten Minuten 120 (und mehr) werden). Nicht so tolle Nachricht #2: das deutsche Team ist aus dem Rennen.
Welch eine Ironie! Da erreicht der Frauenfußball eine Aufmerksamkeit wie wohl bisher nicht gehabt, was an ausverkauften Stadien und Primetime-Slot sowie nicht zuletzt meinem Interesse zu erkennen ist – und dann haut es Deutschland aus dem Turnier.
Tja, nun ist mir der Rest der WM eigentlich auch ziemlich egal. Passiert.

Was nicht so oft passiert, ist die Nichtigkeit sämtlicher Atlanten – nämlich durch die Ausrufung eines neuen Staates. So geschehen im Sudan (bzw. Süd-Sudan). Wo? So etwa zentral-nord-westliches Afrika. Für den taktlosen politisch inkorrekten Schmalgeist auch egal, da der ganze Kontinent irgendwie im Krieg, krank oder hungernd ist (und das war kein exklusives Oder).
Und hat einer schon mal was von „Kinderuniversität“ gehört? Ja, auch das haben die in Afrika (und bestimmt nicht nur da). Bzw. ist jetzt nicht so wichtig. Wollte ich nur mal einwerfen bzw. kam mir gerade auf den Radar.

Zurück auf den „Die Welt ist schön“-Kurs: Ich habe gebastelt. Ja, das war mein Wochenende. Basteln – zwar nicht mit der herkömmlichen Schere-und-Papier-Methode, aber nicht minder kreativ fordernd. Da fällt mir ein, dass ich mich nochmal an das Vektorgrafik-Programm setzen wollte. (An dieser Stelle sei auf den Absatz zu Zeitmangel verwiesen.)

Und sonst? Ich habe Puffreis mit Mango-Geschmack probiert. War ganz nett. Aber es gibt ja noch mehr Sorten. Ich wollte Erdbeer-Waffeln von Wanner kosten (siehe Zeitmangel), welche nun irgendwo in einer Tasche liegen. Ich habe seit Langem wieder Punika getrunken (irgendwas mit Tropisch und Multivitamin), was keine große Freude war. Das Zeug ist immer noch eklig süß. Ursprünglich wollte ich so leckeren O-Saft haben wie den, den ich in Portugal getrunken hatte. Ja, der wird auch nur mit besonders viel Farbstoff und einer Extra-Ladung Aroma versehen worden sein, aber der hatte echt geschmeckt.

Darüber hinaus war ich in dieser Woche ein sehr guter Konsument – um nicht zu sagen, dass ich viel Geld losgeworden bin. Aber ich würde es eher „individuelle Wirstschaftsstärkung“ nennen. Und wofür ging die viele Kohle nun drauf? Na ja, ich äußere mich in solchen Dingen lieber erst nach der „Lieferung“. So ist vieles halt noch in der Schwebe.

Schließlich sei noch vermerkt, dass ich es nicht geschafft habe, viel „House“ zu gucken. Ja, nun geht das wieder los. Sorry, aber das ist mein Leben. Und zur Zeit gucke ich halt nur diese Serie oder mal eine Folge „American Dad“ oder „Family Guy“, wobei ich da auch jede Menge nachholen kann. (siehe Z.) Bzw. hier finde ich das sogar gut, da es mir hier nicht wie bei anderen Serien geht, wo ich auf Nachschub warte. Ja, so kann das Leben sein.

Es verbleibt dem Träumen verpflichtet
F.

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