What’s she like?

Heute ist wieder ein Flashback-Tag. Und so krame ich in meiner Playlist und finde diesen Titel von Roxette, der sich auf einem Album aus den 90er Jahren befindet. Diese Ballade hat einen tollen Anfang und steigert sich dann in einen noch tolleren Piano-Teil mit ein paar E-Gitarren im Hintergrund. Nostalgie eben. Heute würde ein Lied wahrscheinlich nicht so klingen.

Frisch aus dem Lichtspielhaus kann ich erneut über einen Film schreiben. Ich gehe gern ins Kino und so habe ich auch kein Problem, neben all den Blockbustern auch in eine RomCom-Vorstellung zu gehen. Ähnlich wie bei Comics ist das Schema einer Romantic Comedy selten neu – und so müssen eben besonders pfiffige Trailer oder Namen für Aufmerksamkeit im Publikum sorgen.
Die Vorschau zu „Bad Teacher“ lief hier im Vorfeld bis zum Erbrechen in fast jeder Vorstellung – ok, ja, das sollte relativiert werden, wo ich doch etwas öfter ins Kino gehe. Und weder ein Name noch die Art der Inszenierung ließ mich damals in Erwägung ziehen, den Film zu schauen. Woher also der Sinneswandel? Hm, einerseits wollte ich Abwechslung (nach den vielen „Action-Krachern“) und dann war ich neugierig, zu welchem Schluss ich mit niedrigen Erwartungen kommen würde.
Fazit: Es war ok, also gar nicht mal schlecht. Der Film ist seicht, typisch amerikanisch (also klischee-beladen), zum Teil sehr frech und wurde nie langweilig. Dazu ein paar Lacher, die man noch nicht aus dem Trailer kannte und (fast schon obligatorische) WTF-Momente.
Zum Klatsch: also Justin Timberlake hat wirklich Humor. Und das meine ich nicht nur hinsichtlich der Meldung, dass er MySpace wieder auf die Beine bringen will. Nein, er wird zunehmend als Schauspieler wahrgenommen und hat ein Talent für Komik, was ja nicht das einfachste ist und er schon mehrfach im amerikanischen TV unter Beweis stellen konnte. Und hier „reibt“ er sich sogar an einer ehemaligen Freundin. Humor halt.
Und was ist mit Cameron Diaz? Tja, ich finde, sie wirkt irgendwie alt, was ja auch ihrer Rolle in dem Film zu Gute kommt. Und es tut ihrer Schönheit und Figur nicht weh (bzw. wahrscheinlich nicht so weh wie manche Schuhe, die sie tragen durfte). Nur wird es aus meiner Sicht Zeit für einen Image-Wechsel. Die einstige Nachfolgerin von Julia Roberts sollte sich mal wieder etwas ins Zeug legen, wenn es um herausfordernde Rollen geht. Sonst endet sie noch wie Meg Ryan.

Ach, da fällt mir ein, dass ich noch gar nichts zu „Transformers 3“ geschrieben habe. Tja, der Film war gewaltig – lang, voller Effekte, mit ein paar Gags und jeder Menge explosiver Kampfeinlagen. Also wieder die reinste Visitenkarte für Hollywoods Techniker? Fast. Auch bei der Geschichte sind Ansätze von Mühe zu sehen. Nur leider denkt man daran kaum noch nach dem Finale, welches aus meiner Sicht einen wesentlich ausführlicheren Epilog verdient hätte. Aber nein, so viel Handlung wollte man im Schneideraum dann doch nicht in 2,5 Stunden Materialschlacht (inklusive Product Placement) einbauen.
Fazit: Die Trilogie ist abgeschlossen – mit der Erkenntnis, dass eigentlich schon alles im ersten Film gesagt wurde. Die Fortsetzungen bieten nur mehr Effekte.

So, damit konnte ich also 500 Wörter für diese unglaublich weltbewegenden Themen verbuchen. Und sonst?
Noch eben schnell nachgelesen, was nun die wichtige Facebook-Ankündigung war – Video-Chats (mit Unterstützung von Skype). Aha, Innovation ist es nicht gerade, macht aber irgendwie Sinn.
Anders als die Vorstellung der Regierung, tatsächlich von Steuerentlastungen zu reden. Vielleicht wird der Glaube, dass man demnächst irgendwo auf Einnahmen verzichten kann, mit der Aussicht auf weitere Waffendeals in aller Welt kompensiert.
Derweil in einer Rating-Agentur: „Portugal war auch mal besser.“ – Reaktion der EU: „Och ne!“
Neues vom Spocht: Olympia… wird es vorerst in München nicht geben.
Und nun noch das Wetter: Sonne oder Regen, jedenfalls nicht kalt.

Es verbleibt mit der Frage, wie wohl Google+ so ist
F.

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