One night in Bangkok

Ja, wer hätte gedacht, dass ich bei einem Titel auf Mike Tyson verweise, der mich vorhin mit einer Cover-Version zu besagtem Lied überrascht hatte.

Und damit auch gleich zum ersten Punkt: Es gibt eine (mehr oder weniger erzwungene) Fortsetzung zu Hangover im Kino (,wobei eben jener Titel vorkommt). Je nach Interesse neige ich dazu, Filmkritiken vorab zu lesen. Bei eben jenem Werk finde ich die Meinungsverschiedenheit ziemlich auffällig. Während eine Reihe von Kritikern jede Menge am Film auszusetzen hat, schienen viele Kinogänger daran Gefallen gefunden zu haben.
Und? Tja, ich würde sagen, dass es auf die Erwartungshaltung ankommt. Was haben die Kritiker denn gedacht? Sollte auf einmal alles anders sein als beim ersten Teil? Wohl kaum. Und so ist es letztendlich ein Film, der dem Vorgänger ähnelt. Und ich bin sicher, dass viele Zuschauer (wie auch ich) das geahnt haben und daher zufrieden aus dem Kino kommen.

Themenwechsel: Seit dieser Woche probiere ich meine Organisation mit SimpleNote zu erweitern. Dieser Dienst synchronisiert einfache Textdaten auf unterschiedlichen Plattformen – also Rechner und Smartphone zum Beispiel. Dazu gibt es natürlich viele Alternativen. Aber ich teste halt nun diese Variante, die mich nicht zuletzt durch ein Widget für Mac OS X überzeugen konnte.
Und so fällt es mir hoffentlich leichter, Themen für einen Blogeintrag zu sammeln – als Beispiel.

Es folgt wieder etwas Politik:
Bald ist ja wieder Urlaubszeit und da schaut man auch gern mal ins Ausland. Aber dieser Tage reicht es auch, mal die eine oder andere Schlagzeile mitzubekommen, um an ferne Orte zu denken.
Wie wäre es zum Beispiel mit Griechenland, wo die Sonne scheint und viele Leute auf die Straße gehen. Von europäischer Seite kommen Finanzhilfen und dort reicht es nicht aus. Irgendwie traurig und doch scheinbar alternativlos. Es bleibt nur fraglich, wie mit einer drohenden Insolvenz umgegangen werden kann bzw. ob die Leute dann noch mehr Protest äußern.
Protest ist auch ein Stichwort, wenn es um Syrien geht. Hier ist das Dilemma noch viel drastischer. Es gibt Revolte gegen die Regierung, aber diese wehrt sich mit aller Macht und wird dabei unterstützt – von so ziemlich jeder wirtschaftspolitischen Macht. Ein Kurswechsel ins Ungewisse ist unerwünscht. Und so nimmt man die Opfer in der Bevölkerung einfach hin bzw. kritisiert nebenläufig das Vorgehen. Das ist Weltpolitik heute. Schlechte Ausgangslage und gute Nacht. Dazu kann man bestimmt noch viele andere Beispiele finden. Na, Hauptsache, der globale Handel läuft.

Jedoch kennt auch die Globalisierung noch Grenzen, und zwar hinsichtlich Medien. Zwar sind weltweite Erscheinungstermine für Filme oder Musik keine Seltenheit mehr, aber ein Internet-Video aus Land A kann in Land B schnell geblockt sein. Bestes Beispiel: die Mediatheken größerer TV-Sender. Das eine Material ist nur zeitlich begrenzt zu sehen, das andere nur an bestimmten Tageszeiten und wieder anderes nur gegen eine dreiste Gebühr, und wieder anderes ist geografisch gebunden. Geografisch gebunden im Internet? Irgendwie paradox. Und dann auch irgendwie sinnlos, denn es fördert doch nur die „dunklen Kanäle“. Eigentlich möchte die Industrie genau das unterbinden. Wieder paradox.
Lösungsansatz für ein globales Netz könnte eine globale Mediennutzungsgebühr sein, die, wenn sie fair gestaltet ist, sowohl Produzenten von Inhalten ihren Anteil gibt und andererseits illegalen Bestrebungen einiges an Luft nehmen würde. Aber das würde eine internationale Zusammenarbeit von Behörden und Unterhaltungsindustrie erfordern – alles Parteien, die gern etwas mehr vom Kuchen haben wollen und dabei den Konsument vernachlässigen. Irgendwie komisch.

Ebenfalls komisch finde ich die Tatsache, dass es auf der Welt eine Vielzahl von Kalendersystemen in Verwendung gibt. Ich habe kurz versucht, eine aktuelle Auflistung zu finden. Fand aber nicht wirklich etwas. Und ebenso anspruchsvoll gestaltet sich dann vielleicht auch die Suche nach einem Daten-Übersetzer. Ich denke, auch hier könnte etwas mehr Globalisierung nicht schaden.

Und schließlich noch ein Blick ins Inland: Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) soll jungen Leuten die Möglichkeit geben, ein paar Monate für die Gesellschaft aktiv zu werden, bevor es um den Einstieg ins Berufsleben geht. Nur scheint der Anklang relativ mau zu sein. Ohne Zivildienst pfeifen jedoch viele Einrichtung aus dem letzten Loch. Und Verpflichten möchte man niemanden.
Dazu ein Lösungsvorschlag (,der heute in der Mittagspause zusammengebastelt wurde): Man könnte den BFD für alle freigeben, also auch ältere Leute, die sich schwer auf dem Arbeitsmarkt tun. OK, das allein würde wohl auch nicht mehr bringen. Also muss ein Anreiz her. Und der könnte in Form von Vergütung gefunden werden. Wenn einem beispielsweise pro geleistetem BFD-Jahr ein aufgestockter Hartz-IV-Satz zusteht, lässt das vielleicht ein paar Leute ins Wanken kommen.

So, das waren heute mal ein paar mehr Punkte, die ich „abarbeiten“ wollte. Daher lasse ich das nun erst mal wirken.

Es verbleibt bislang ohne Aufenthalt in Bangkok
F.

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Eine Antwort to “One night in Bangkok”

  1. CMrok93 Says:

    What’s missing is a huge part of what made the first film so good: the element of surprise and the actual joy of having all these crazy situations happen. This is a dark and morbid cash-in and nothing more, except with some chuckles. Good review!

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