Sunburn

Der Titel hat folgendermaßen mit den aktuellen Ereignissen zu tun: der Sommer ist nun wirklich angekommen und ich hörte das Lied von Owl City auf einer Zugfahrt heute. Ansonsten geht es mir gut.

Ja, wie die Einleitung es andeutet, war ich unterwegs – um genauer zu sein: in Berlin. Schon wieder könnte man meinen. Aber der Anlass war etwas anders. Bzw. es blieb mehr Zeit für Bummel durch diverse Konsumtempel. Und von denen hat Berlins Innenstadt nun wirklich ausreichend. Aber der Ausflug bot auch kulturelle Anteile – unter anderem in einem Konzertbesuch und einer Stadtrundfahrt auf einem Oldtimer-Bus mit schottischen Touristen aus Glasgow, die nebst guter Laune noch eine Kiste gekühltes Bier mitbrachten. Was könnte schöner sein bei etwa 30 Grad und feinstem Sonnenschein? Ich weiß es: Fahrtwind und Schatten.
Übrigens: ja, ich war ein fleißiger Konsument und kann mich beruhigt zurücklehnen und behaupten, meinen Beitrag geleistet zu haben, was die Unterstützung des deutschen Einzelhandels angeht.

Jedoch ist das noch nicht alles vom verlängerten Wochenende, was es zu berichten gibt. Unter anderem verbrachte ich wieder ein paar Stunden damit, Vektorgrafiken zu basteln, bin am „Herrentag“ durch die Stadt gelaufen, sah ein paar Folgen „American Dad“, las ein paar Comics und konnte endlich die erste Staffel von „Dr. House“ beenden. Eine ordentliche Dosis Eskapismus eben.

Und da möchte ich nochmal ansetzen: „Dr. House“ ist eine der besten Serien, für die ich mich bei der amerikanischen Unterhaltungsindustrie bedanken möchte (also jedenfalls nach der ersten Staffel). Wirklich bei jeder Folge habe ich gedacht „oha, das ist genial“. Und nun sitze ich hier und überlege, wann ich mir Zeit für weitere Folgen nehmen kann.
Bzw. ich ließ meine Gedanken kreisen, warum die Serie so toll ist. Das ist sie nämlich nicht einschränkungsfrei. Die Geschichten über sehr außergewöhnliche Krankheitsfälle können gut zur Nahrung von Alpträumen werden. Ein anderer Aspekt, auf den ich (zu meiner eigenen Verblüffung) zweimal in den letzten Tagen aufmerksam wurde, betrifft die paar Szenen, in denen man nicht unbedingt etwas nebenben essen sollte. Glücklicherweise hat es meinen Appetit nicht zu sehr beeinträchtigt – bzw. es kommt wohl auf den Abhärtungsgrad an.
Nun zum Lob: Sei es das Tempo der Handlung, die Dialoge (!) oder der Mix aus Tragik und Humor. Ich als Zuschauer hätte mich kaum besser unterhalten fühlen. Ich kann der Serie nicht mal vorwerfen, dass die Nebencharaktere etwas wenig belichtet wurden. Immerhin geht es um den Doktor (wie der Titel schon sagt). Und ich nehme Hugh Laurie die Rolle so sehr ab, dass ich mir selbigen Schauspieler kaum in anderen Formaten vorstellen kann.
Und dann ist da noch der Wunsch-Aspekt bezüglich des Engagements der Ärzte. Ganz nach dem Motto „nur das Beste für den Patienten“. Schnell vergisst man dabei, dass genau dieses Motto schon fast Utopie ist oder doch sehr arg mit der Herkunft zusammenhängt. Aber unabhängig davon betrachtet ist diese Art von Berufenheit oder Tatendrang doch irgendwie schön mitanzusehen, dass ein Mensch so sehr in seinem Beruf aufgeht. So, wie ich mir aktuell Laurie in keiner anderen Rolle vorstelln kann, so wüsste ich auch nicht, was die Figur House machen sollte außer Arzt sein.

OK, sonst noch was? Ich bin aktuell dabei, die Anfänge der Comic-Serie „Ultimate X-Men“ im Original nachzulesen und es macht viel Spaß. Der damals aufstrebende Autor Mark Millar tobt sich dermaßen einfallsreich bei dieser Neuinterpretation von Marvels Mutanten aus, dass ich schon etwas wehmütig werde, wenn ich daran denke, dass es so eine Serie aktuell vielleicht nicht gibt. Das „vielleicht“ streue ich ein, weil ich die aktuellen Geschehnisse um die „reguläre“ Version der X-Men nur über ein paar Newsmeldungen und Vorankündigungen verfolge.
Apropos Vorankündigung: in diesem Jahr soll es eine neue „Ultimate X-Men“-Serie geben mit einem aus meiner Sicht relativ unbekannten Kreativteam, was auf jeden Fall Interesse weckt. Jedenfalls erinnert mich das Lesen dieser Geschichten daran, wie viel Glück ich doch hatte, das miterleben zu dürfen. Es bestätigt mich auch, dass die Geschichten immer noch 1A lesbar und unterhaltsam sind, wenn auch die Zeichnungen hin und wieder etwas eigenartig erscheinen.

Schließlich sei noch vermerkt, dass es nur noch ein paar Tage sind, bis der neue X-Men-Film „Erste Entscheidung“ in den Kinos anläuft. Ich freue mich schon mal darauf. Und dann steht auch noch ein Konzertbesuch auf dem Plan, wovon ich mir auch einiges erhoffe. Gute Aussichten also.

Es verbleibt hoffentlich weiterhin ohne Sonnenbrand
F.

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