S&M

Bin ich der Einzige, der bei diesem Titel an ein Metallica-Album mit der wohl genialsten „Nothing Else Matters“-Version denken muss? Aber halt, da gibt es auch ein Rihanna-Lied, welches so heißt. Selbiges hat eine gemeine Ohrwurm-Eigenschaft, der ich nicht ausweichen konnte (Stichwort Chrorus). Aber nicht nur das. Auch „sang“ besagte Künstlerin diesen Titel vergangene Woche bei den Billboard Awards im amerikanischen Fernsehen. Aber auch das ist noch nicht alles. Nein, sie holte zum Abschluss noch Britney Spears auf die Bühne und ließ diese noch ein paar Zeilen vom Band trällern.

Ach, eigentlich könnte ich hier noch mehr über diese Sendung schreiben, aber das wäre irgendwie einseitig. In der Kurzfassung halte ich fest, dass ich gar nicht wusste, dass diese Awards so eine pompöse Show bekommen, ich über ein YouTube-Video darauf aufmerksam wurde, den Mittschnitt gesehen habe und der Meinung bin, dass die Veranstaltung wie so viele der Amerikanischen Formate extrem gut durchorganisiert war und dementsprechend unterhaltsam rüberkam. OK, ein Satz noch. Der Auftritt von Beyoncé war genial, obwohl ihr neues Lied doof bis belanglos weil unoriginell klingt.

Ach, was ist das ein Wochenende – zunächst aus der Lese-Ecke: Ich habe nicht nur mein angefangenes Paperback beendet, sondern gleich noch 4 weitere Bände geschafft. So stand der Samstag ganz unter dem Motto „Ultimate“ Comics von Mark Millar. Und ich bin überrascht, dass die frischen Abenteuer der einst so epischen Ultimates gar nicht schlecht sind, wenn auch durch das Miniserien-Format mit wechselnden Zeichnern die Kontinuität etwas auf der Strecke bleibt.
Heute nahm ich mir dann die Rückkehr Batmans vor (er wurde ja nun über ein Jahr lang vom ersten Robin vertreten). Diese verlief extremst ernüchternd, weil ziemliche viele Aussprachen nicht thematisiert worden und man stattdessen gleich wieder auf die Verbrecherjagd ging. Ich weiß nicht, wie andere Fans das sehen, aber ich wünschte mir da oft mehr „talking heads“ als Kampfgeschehen – letzteres kommt doch so oft vor (Stichwort eintönig).

Ach, was ist das ein Wochenende – aus der Serien-Abteilung: Ich habe die bisher genialste (Doppel-)Folge von „American Dad“ gesehen, in der die Familie Smith nach Saudi-Arabien auswandert. So unschön Vorurteile auch sein mögen, können sie doch sehr für Lacher sorgen.
Danach galt es, wieder bei Doctor Who auf dem Laufenden zu sein, bevor die aktuelle Staffel Halbzeit hat. Ich erahne schon jetzt einen bösen Cliffhanger.

Ach, was ist das ein Wochenende – der Kino-Anteil: Nachdem ich zuletzt nicht so viel Gutes über Filme schreiben konnte, hier die Abwechslung: „Wer ist Hanna?“ ist ein gelungener Film, wenn auch nicht einfach. An manchen Stellen erinnerte mich die Machart an Aronofsky, der für seine psychedelischen Werke wie „Pi“ oder „Black Swan“ bekannt ist. Ansonsten nahm mich der Film mit auf eine Reise quer durch die Welt – von Skandinavien über Nordafrika bis nach Mitteleuropa, wo das Finale in Berlin stattfand. Die Schauspieler, die Drehorte, die Musik – überzeugend, wenn auch etwas überzogen im Kontext der Prämisse (Stichwort Killerausbildung). So sollte es auch niemanden wundern, dass der Film nicht ohne Gewalt oder Tote auskommt – jedoch fand ich die Inszenierung nicht zu aufdringlich (da gibt es schlimmere Werke). Fazit: ein origineller Exot unter den modernen Action-Thrillern.

Ach, was ist das ein Wochenende – Medien: Soeben hörte ich noch, dass sich wieder Uneinigkeit in der Koalition ankündigt. Das amüsiert mich doch etwas. Es scheint fast, als ob die Jahre unter der großen Koalition ruhiger waren, obwohl Schwarz/Gelb doch eigentlich mehr Gemeinsamkeiten haben müssten. Wahrscheinlich sind sich da nur ein paar Egos im Weg, oder die Lobbyisten sind ungünstig verteilt.
Ungünstig für gute Stimmung sind auch die weiteren Schlagzeilen: Afghanistan, Japan und natürlich EHEC. Letzteres Thema wirft nach wie vor Fragen auf, die hoffentlich demnächst geklärt werden. Am Freitag sah ich jedenfalls noch belegte Brötchen ohne Salat.

Schließlich noch ein Thema: Polizei. Ich frage mich, wie viele deutsche TV-Serien sich mit dieser Berufsgruppe befassen. Das dürfte der Popularität dienlich sein. Dementsprechend groß sollte die Anwärterzahl für Beamte sein. Und angesichts des immensen Konfliktpotentials ergibt sich auch eine Notwendigkeit – allein durch Gefahrentransporte, Demonstrationen und Fußballspiele. Man stelle sich vor, da gäbe es keine Ordnungshüter. Nur mal als Denkanstoß.

Es verbleibt weiterhin ohne S und M im Vornamen
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: