Natalie’s rap

Der heutige Titel stammt von der amerikanischen Spaß-Kombo „The Lonely Island“, die mit ordentlich Prominenz auffahren konnten, als ihr Debüt-Album „Incredibad“ an den Start ging. So sollte es keinen wundern, dass mal eben Natalie Portman eine 1A Parodie von sich selbst zum besten gibt – inklusive Aggression und Flüchen. Ist das Lied also nur wegen dem Gegenwartsbezug und der Selbstironie gut? Ich glaube schon. Ansonsten ist es aber auch recht kurz, was bestimmt hilft, wenn man es von der Schauspielerin getrennt betrachtet. Also, wer besagtes Stück noch nicht kennt, sollte mal eine Recherche auf der „Du-Tube“ durchführen.

Muttertag ist heute und mein geplantes Geschenk nicht da. Egal, es ist auf Postwegen und Vorfreude ist doch auch nicht schlecht. Weniger Freude erwartet mich ab morgen, wenn es wieder ins Büro geht. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Deadlines. In dem Zusammenhang war ich auch in den vergangenen Tagen beschäftigt, so dass es nicht mal für einen kleinen Eintrag zwischendurch gereicht hat. Überhaupt könnte ich an dieser Stelle schon wieder das bekannte Lied vom Zeitmangel singen.

Gerade letzter Dienstag hatte es da ganz schön in sich. Denn ich war von morgens bis abends sehr am Wuseln, damit ich all meine Vorhaben einhalten konnte. Aber auch der vergangene Montag wurde zu einem kleinen Härtetest, da das alljährliche Campuserwachen nicht gerade mit hohen Temperaturen punkten konnte. OK, es war trocken, aber wenn ich selbst mit 3 Schichten plus Winterjacke anfange zu frieren, dann werden doch Erinnerungen an den Herbst wach. Tja, und die Live-Musik hatte ich auch schon mal besser in Erinnerung, wobei gerade die letzte Band (irgendwas mit Laser) so gar nicht mein Fall war. Aber vielleicht lag es an den Randbedingungen, der Kälte, dem kleinen Getränkeangebot (nur Mische oder Bier) oder meiner Abseits-Position zur Bühne. Wie dem auch sei – zum Aufwärmen (oder Versacken) ging es im Anschluss dann noch in einer lokale Kneipe, die ich seit Monaten nicht mehr von innen gesehen habe. Als ich an der Theke stand, war ich kurz gewillt, einen exotischen Tee zu ordern, entschied mich dann aber schnell für ein Flaschengetränk um, damit ich massenkompatibel bleiben konnte. Na ja, wenigstens halbwegs. Denn viele trinken Club-Mate da nicht. Und wenn jemand meint, dass so ein Koffein-Schub am späten Abend dem raschen Einschlafen entgegenwirken könnte, entgegne ich „Nicht unbedingt“. Bzw. ich erlebe von dieser Art Getränke kaum noch eine Wirkung.

Am Mittwoch war nach den zwei kurzen Nächten die Macht leider nicht so ganz mit mir (May the 4th), was mich sogar dazu gebracht hat, einen Energy Drink einzunehmen. Und wen wunderts – das Zeug ließ mich auch nicht munterer werden. Da half nur eins. Den Kultfilm-Abend im LiWu canceln und die „Schlaf-Notbremse“ ziehen. Soll heißen: kein Kubrick-Exkurs (werde mir so einen Film schon noch irgendwann mal geben) und stattdessen Bettruhe noch vor 22 Uhr.
Der Tag darauf war auch gleich etwas angenehmer und wurde spontan sogar noch mit einem Kinobesuch abgerundet. Der Münzwurf entschied, dass ich „Paul“ noch einmal sehen konnte – und das in einem herrlich leeren Kino. Keine Laberbacken weit und breit – und ja, von denen hatte ich bei den letzten Kinobesuchen genug. Ach ja, und der Film war auch beim zweiten Schauen sehr unterhaltsam.

Freitag war ich aus meiner Sicht nochmal ordentlich produktiv und konnte am Abend nicht schnell genug im Bett sein. (Ja, Schlaf wird hier noch zum Top-Thema.) Das Wochenende startete dementsprechend relativ spät, aber dafür äußerst entspannt. Es gab sogar frisch geöffnetes Nudossi (nur dann ist das Zeug perfekt) und einen frischen Spaziergang durch mein Heimat-Kaff. Frisch deshalb, weil trotz Sonne ein Schal nötig war – kühler Seewind machts möglich.
Schließlich wurde der heutige Tag mit Torte und Milch-Shake gefeiert, wobei ich an Letzterem zu viel Zitronensaft hatte und ich Ersteres die nächsten Tage nicht haben muss.

Aus der Lese-Ecke:
Ich habe mir passend zur Kino-Saison eine ältere Thor-Geschichte von Warren Ellis vorgenommen, die „World Engine“ heißt und in den Heften 491 bis 494 der Thor-Serie abgehandelt wurde. Als Zeichner war Mike Deodato jr. im Einsatz, der weibliche Charaktere schon damals typisch übertrieben inszenierte. Der Plot ist für meinen Geschmack (und für die Qualität eines Warren Ellis) arg nichtssagend und beinahe trashig, was aber vielleicht auch mit den 90er Jahren zusammenhängen mag. Ich war jedenfalls enttäuscht.
Ebenfalls nicht so ganz überzeugen konnte mich der Auftakt der neuen „Moon Knight“-Serie von Traum-Kreativteam Bendis und Maleev, wobei letzterer einen neuen Koloristen hat. Der gefühlt siebte Neustart der Reihe um eine Art mystisch-angehauchten Batman-Abklatsch von Marvel hat eine nette Prämisse, kommt aber noch nicht wirklich in Fahrt, was sich aber noch ändern kann. Ich bleibe am Ball bzw. habe gerade Lust, die Vorgeschichten aufzuarbeiten.

Es verbleibt mit viel Sprechgesang in der Playlist
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: